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Qbo-Konkurrent

Nespresso Prodigio: Vernetzte Kaffee-Maschine geht in den Verkauf

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51 Kommentare 51

Herzlich willkommen im Zeitalter der vernetzten Kaffee-Maschinen mit iPhone-Anbindung. Nachdem wir uns erst am Mittwoch der Tchibo-Neuvorstellung Qbo gewidmet haben – ein 300€ teurer Kapsel-Automat mit iPhone-Applikation der Ende April in den Verkauf geht – wollen wir den Wochenausklang nutzen um auf den Marktstart des Nespresso-Konkurrenten hinzuweisen.

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Dieser ist nun mit seiner im Februar angekündigten Prodigio-Maschine nun in den Markt eingestiegen und bietet seinen iPhone-kompatiblen Kaffeeautomaten damit noch vor dem Verkaufsstart der Qbo an.

Mit der Prodigio bringt Nespresso seine erste Kaffeemaschine auf den Markt, die sich per App mit Smartphone oder Tablet verbindet. Die erhofften Vorteile? Anwender können ihren Kaffee zukünftig per App zubereiten und bekommen zudem Push-Mitteilungen wenn der Lagerbestand an Kaffee-Kapseln zur Neige geht. Zudem erhalten Prodigio-Nutzer eine Nachricht auf ihre Geräte, wenn es Zeit wird, den Kapselbehälter zu leeren oder die Maschine zu entkalken.

Anders als die Tchibo-Konkurrent verbindet sich der Ressourcen-Verschwender dabei nicht mit verfügbaren WLAN-Netzen in der Wohnung, sondern setzt auf die Bluetooth-Konnektivität. Alle Servicebenachrichtigungen werden direkt an die App geschickt.

Die Funktionsübersicht:

  • Kapselbestellung via App
  • Programmierbarer Brühvorgang
  • Automatische Abschaltung nach 9 Minuten
  • Erinnerung zum rechtzeitigen Entkalken
  • Hinweis – „Kapselbehälter ist zu entleeren“
  • Fassungsvermögen 14-19 Kapseln
  • Hinweis – „Wasserbehälter ist nachzufüllen“
  • Fassungsvermögen 0,8 Liter
  • Meldung bei Fehlern und Wartungsbedarf

Die Nespresso Prodigio Maschine ist jetzt zum Preis von 199€ bzw. 249€ (für die Prodigio & Milk) bei Amazon und in allen Nespresso Boutiquen erhältlich.

Freitag, 11. Mrz 2016, 10:30 Uhr — Nicolas
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  • Vernetzte Kaffe-Maschine jahrelang als schlechten Witz verwendet. Jetzt ist sie da… oO

  • Die Grundidee ist gut, allerdings finde ich hier Jura deutlich besser.
    Dort kann man interaktiv mit seinen Gästen für jeden die „Bestellung“ aufnehmen und individuell anpassen wie viel Wasser es sein soll bzw Milch etc

    Gerade bei Nespresso hätte ich hier bspw erwartet, dass man bei den Kapseln variieren kann und etwa verschiedene Kapselsilos integriert sodass etwas Auswahl besteht, was ja gerade einer der wenigenVorteile der Kapselssysteme ist (anderer Kaffee für jeden statt einer Bohnensorte).

  • Endlich sind Kaffeemaschinen ohne transparente Wasserbehälter möglich. DAS wird die Welt verändern.

    • Ich frage mich gerade wo du einen nicht-transparenten Wasserbehälter siehst. ;-) Der schwarze Zusatzbehälter oben ist nämlich ein Milchaufschäumer und kein Wasserbehälter.

      • Ist ein Milchbehälter und kein Milchaufschäumer

      • Ich glaube das war Ironie…
        Grundsätzlich bin ich auch sehr interessiert an Technik.
        Aber den tiefen Sinn einer Warnung, dass das Wasser leer ist auf dem IPhone zu sehen???
        Zugegeben, jetzt merke ich erst wenn die Tasse nicht voll wird, dass nicht genug Wasser drin war.
        Mit der intelligenten Maschine bekomme ich danach noch eine SMS oder was?
        Meine Jura hat schon vor 7 Jahren vorher angezeigt, dass nicht mehr genug Wasser drin war. Zwar nicht wenn ich gerade in Bangkok bin aber wenn ich vor der Maschine stehe.

        Wo ist der Fortschritt?

  • Wow, die App ersetzt einen einzigen Tastendruck. Das nenne ich einen technologischen Durchbruch.

  • Bringt mir leider nichts da ich die Tasse selber drunter stellen und holen muss. Abwaschen und Nachschub kaufen macht Sie auch nicht. Vollkommen Sinnlos so eine Spielerei.

  • Ist doch jetzt nur teurer Witz bzw. Spielerei.
    Die Tasse kann ja kaum per App unter die Maschine.
    Das muss ich per Hand machen. Und wenn ich eh schon daneben stehe, brauche ich auch keine App, um direkt den Knopf zu drücken.

    Eine Sinnlosigkeit ohne Gleichen!!!

    • Gedacht wäre das für den morgentlichen Kaffee. Aber nur wenn man immer genau gleich im Bad fertig ist; und auch nur wenn man abends dran denkt die Kapsel rein zu machen und die Tasse drunter zu stellen; und auch nur für Personen die darauf vertrauen dass sie das abends gemacht haben. Ich müsste jeden morgen erstmal gucken ob ich das wirklich gemacht habe.
      Alleine für die Meldungen der Maschine in die App bezahle ich keinen Euro mehr.

  • Mir als ein Witz ist das aber auch nicht. Die Maschine weiß nur, wie viele Kapseln noch übrig sind, weil man das von Hand eingibt und das Kaffeekochen per App ist auch nur sinnvoll, wenn man direkt nach dem Benutzen wieder eine neue Tasse unter die Maschine stellt und eine neue Kapsel einlegt. Diese wird dann allerdings schon geöffnet und sollte nicht zu lange stehen gelassen werden, bevor man schließlich das Wasser laufen lässt.

  • Hab ich mir schon angeguckt, es lässt sich kein Tor-Alarm aktivieren. :( Ohne Facebook-Channel mit Live-Foto „habe gerade die Büro-Maschine gereinigt – I like!“ aber eh uninteressant.

  • Produziert viel Müll(Alu ! ), für relativ wenig Kaffee/Espresso und die Preise für die Kapseln sind ein Witz !

    • Genau mein Gedanke. Nur für die meisten überwiegen die „Vorteile“ (Komfort) den Nachteilen (Umweltverschmutzung).

      Aber es ist dabei genauso, wie bei der tolerierten (kommenden) Totalüberwachung von Seiten der „demokratischen“ Regierungen, übertriebener Konsum von Lebewesen, Ausbeutung „niederer“ Bevölkerungsgruppen, usw. : ‚Man kann es eh nicht aufhalten. Wenn nicht ich, sorgt eh jemand anders dafür‘.

      • Der produzierte Kaffee schmeckt nun mal besser als mit anderen Systemen. Ich spare doch nicht am Alu oder an den Kapselpreisen, nur um schlechten Kaffee zu bekommen. Geiz ist geil, auch wenn es weh tut???

      • Würde ich so nicht unterschreiben. Bestes System ist immer noch der Siebträger. Für kleineres Geld tut’s auch ein Herdkocher – dann gibt’s auch noch recht abgefahrene Systeme, wie etwa die Aeropress u.ä. Und statt einen Wahnsinns-Kilopreis für Kapselkaffee auszugeben, lohnt sich der Einkauf in Spezialitätenröstereien, da bekommt man für das gleiche Geld perfekt gerösteten Kaffee, dazu allermeist noch mit Bedacht auf Nachhaltigkeit. Kaffeekonsum in Nordeuropa ist wohl nie nachhaltig, aber besser als mit diesem Alukapsel-Schwachsinn geht es auf jeden Fall.

    • Alu lässt sich wunderbar recyclen. Zum Preis: Du kaufst ja nicht nur den Kaffee sondern auch die Einfachheit und Sauberkeit.
      Klar kann ich auch ne 0815-Maschine holen. Allerdings lege ich mich dann auf eine Kaffeesorte fest (bei Nespresso kann ich Kapsel für Kapsel variieren) und muss entsprechend deutlich mehr Aufwand in Zubereitung, Reinigung etc. stecken.

      Ich selbst nutze am liebsten übrigens eine Aeropress – allerdings sehe ich in Kapseln durchaus auch hier und da einen Vorteil (bspw. fürs Büro oder um abends noch schnell einen koffeinfreien Espresso nach dem Essen zu genießen).

    • Werden denn die Kapseln bei euch in Deutschland nicht gesammelt und recycliert? Oder werft ihr sie einfach in den Müll, dann liegt aber die Resourcenverschwendung nicht an der Kapsel sondern am Kaffeetrinker.

  • Ich sagte es schonmal und ich werde es immer wieder sagen: Vernetzte Technologie die so verwendet wird wie hier, bringt einem rein gar nichts.

    Das selbe gilt für Bluetooth Zahnbürsten und Lampen die sich ausschließlich mit dem iPhone schalten lassen.
    An der gelebten Praxis vorbei entwickelt nur um vermeintliche Innovationen zu produzieren.

    • Elektrische Zahnbürsten mit Bluetooth sind die absolute Zukunft und werden von vielen Zahnärzten empfohlen für Menschen die Probleme mit dem Zahnfleisch haben. Die Zahnbürste kann dann den Druck kontrollieren und dir sagen wenn du zu sehr drückst. Einigen Menschen wird das das Zahnfleisch retten.
      Und Lampen mit dem iPhone schalten finde ich sehr bequem. Hätte ich das Geld über, hätte ich sowas schon längst.

      • Prima, dann kann man dem ungesicherten Nachbarn das Licht ausschalten, während sein Kühlschrank ihm ’ne Pizza bestellt. ;)

        P.S. Wie war das mit gläsernem Bürger vs. Datensparsamkeit? Oder meinst du, wann du was wie schaltest, wann du also zu Hause bist und wie lange wo aktiv, bleibt in deinen Händen? Der Energiekonzern wird deinen Tarif auf dein Nutzerverhalten anpassen wollen (oder umgekehrt), der Arbeitgeber, dass du genug Schlaf bekommst, dein Supermarkt, dass dein Kühlschrank stets voll ist und der Einbrecher wüsste gerne, wann du nicht zu Hause bist. Hmm.

        Früher hat man einfach die Kaffeemaschine angemacht. Oder das Wasser aufgesetzt. Das ergab einen prima Kaffee, ganz ohne App.

  • Dinge, die die Welt nicht braucht! Sorry, das ist nun wirklich absoluter Blödsinn! Zudem sind 39cent für 5 Gramm Kaffee, naja, etwas teuer. Mal ganz abgesehen vom ethischen Grundwerten im Nestle Konzern!

    • Zum Glück darf ja jeder denken, was er will und sogar in vielen Bereichen tun, was er will. Ich zahle z.B. ohne mit der Wimper zu zucken 39 Cent für einen Espresso, der mir in 100% der Fälle binnen 1 Sekunde gelingt.

  • Ich muss jetzt echt mal meine 19€ Kaffeemaschine tätscheln, dass sie mir schon so viele Jahre einen schmackhaften Kaffee gekocht hat. ;)

  • Die Leute sind zu geizig für 500g Kaffee 7-9 Euro zuzahlen damit des den Bauern besser geht aber sie zahlen für 1 Kg ungefähr 65€ ! Schon seltsam !

  • Mal ganz davon abgesehen, ob man so etwas überhaupt braucht, aber: per WLAN fänd‘ ich das irgendwie sinnvoller. Denn bei mir liegen zwischen Küche und Schlafzimmer 2 Stockwerke, da bringt mir Bluetooth auch nichts. Das einzige, einigermaßen alltägliche Szenario wäre für mich: abends schon die Tasse hinstellen und morgens nach dem Aufstehen vom Handy aus den Kaffee losbrühen lassen und wenn ich in die Küche komme, ist der Kaffe fertig. Aber ob man wegen soviel Bequemlichkeit eine Kaffeemaschine braucht? Ich denke nicht …

    • Das Herstellen einer Tasse Kaffee mit einer Nespresso dauert wie lange? 30 Sekunden? Damit hält sich der „Vorteil“ der App-Steuerung auch hier in überschaubaren Grenzen.
      Davon abgesehen, dass man ja erst mal in Bluetooth-Reichweite kommen muss.
      Nach meiner Meinung ist das alles Teil des völlig überzogenen „Internet-of-Things“-Hypes. Hauptsache, alle haben „irgendwas mit Netz“. Ob es Sinn macht, ist völlig unwichtig…

  • *eine Kaffemaschine mit iPhone-Anbindung braucht

  • Ich habe schon lange Nespresso-Maschinen. Ich werde mal Testberichte abwarten, es gibt da auch qualitative Unterschiede bei der Zubereitung, wobei Nespresso im Schnitt sehr sehr guten Espresso/Lungo etc. zubereitet.

  • An alle die wegen Umweltverschmutzung meckern:
    In Deutschland kann und soll man die gebrauchten Kapseln (natürlich mit Inhalt) in den gelben Sack bzw Tonne geben. Dadurch wird das Alu dann recycelt. Besser als die Kunststoffkapseln, welche im Hausmüll landen.
    http://www.nespresso.com/ecola.....cling.html

    • Aber die Herstellung von Aluminium und das Recycling benötigen sehr viel Energie. Das kann man sich nicht mehr schönrechnen…

    • Wirst du von Nespresso bezahlt?
      Dass der grüne Punkt gescheitert ist, das ist schon lange erwiesen.
      Am besten ist: den Müll vermeiden.
      Und trennen auf den Bürger abwälzen, das ist nur gut fürs Pseudogewissen. Denn dann kann man ja sagen… Hey, wir beteiligen uns doch am dualen System. Wenn die Verbraucher nicht trennen ist das nicht unsere Schuld.

  • Ich bin Single, und meiner Meinung nach ist das Kapselsystem dann billiger weil ich nicht für eine Tasse Kaffee jedesmal eine neue Filtertüte brauche, nicht eine undefinierte Menge Kaffee mit ca. x ml Wasser zusammenbrühen muss und dabei noch die Kannenheizplatte mitläuft und Strom verbraucht.

    Wenn man jetzt aber ne 4köpfige Familie hat sieht das dann aber anders aus.

  • Es dient eh nur dazu, automatisch die Kohle für neue Kaffeklötzchen (diese Pads meine ich) vom Käufer abzubuchen…

  • Kauf dir eine Siebträgermaschine und alles ist gut. Hast den besseren Kaffee, sparst Energie, Ressourcen und Geld! Und mit einer vernünftigen Kaffeemühle hast du auch kein Problem mit der Portionierung. Und es ist nicht wesentlich mehr Aufwand.

  • Wer glaubt den die Propaganda von Nespresso ! Aber sicher recyceln ist eine gute Sache, nur wo funktioniert
    es auch wirklich ! Und wer meint Nespresso ist geschmacklich das Höchste na ja, spricht nicht gerade von viel Erfahrung ! Na ja jeder Gourmet fängt mal klein an !

  • Also ich habe mir das Gerät letzte Woche in einem ihrer Stores angeschaut. Das was als erstes negativ auffiel war die Verarbeitung des Gerät. Es besteht nämlich zu 90% aus billigen dünne Plastik und ist auch optisch im Gegensatz zu anderen Nespresso-Geräten kein Augenweide. Ich habe mir das Gerät dann vorführen lassen. Einen echten Mehrwert konnte ich für den Kunden allerdings nicht erkennen, für die Firma Nespresso allerdings schon. Denn es ist für Sie die einfachste Möglichkeit Werbung für neue Kappseln zu machen und den Kunden bei Laune zu halten. Also eher ein anderes Nespresso Gerät kaufen würde ich raten.

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