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Napster korrigiert Abo-Preise nach unten, Bitrate nach oben

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Die Einbindung des Musik-Streaming-Dienstes Napster in den Rhapsody-Service Anfang April war begleitet von Aussetzern und harscher Nutzer-Kritik. Inzwischen ist die Umstellung abgeschlossen, Napster mit einem schlankeren Web-Portal neu gestartet und nähert sich dem Sommer seit heute mit reduzierten Preisen an, die das Angebot näher an die Konkurrenz von Spotify, Simfy und Rdio rücken sollen.

Die monatliche Nutzungsgebühr für die Napster Music-Flatrate + Mobile, also der Option, ausgewählte Titel zum Offline-Hören auch auf dem iPhone abzulegen, beträgt statt bisher 12,95€ nur noch 9,95€.

Darüber hinaus ist sowohl die Napster Desktop-Anwendung als auch iPhone-Applikation (AppStore-Link) für höhere Bitraten optimiert worden:

Titel werden in der Regel mit 192 kbps AAC offline gespeichert. Das Audio-Streaming über die Software und den Web-Service erfolgt im Allgemeinen mit 128 kbps MP3, über die Apps mit regulär 192 kbps AAC.

Napsters Gesamtkatalog umfasst aktuell 15 Millionen Titel und bietet im Gegensatz zu vielen Konkurrenten auch eine große Auswahl an Hörbüchern an.

Montag, 04. Jun 2012, 11:07 Uhr — Nicolas
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  • Da jetzt allerdings nur noch Streaming unterstützt wird ist es auch nicht mehr zu gebrauchen…
    Schade… War schon viele Jahre treuer Kunde…

  • Gibt es eigentlich passende Alternativen bei denen der Download noch möglich ist?

      • Nein leider nicht. Mit „Download“ war bisher bei Napster ein echter Download von universell nutzbaren wma Dateien gemeint. Die konnte man dann z.B. auch mit Winamp abspielen. Diese Möglichkeit ist mit dem Relaunch weggefallen und wird auch momentan von keinem anderen angeboten.

  • War auch viele Jahre Kunde bis zur Umstellung. Leider auch nichts mehr für mich.

  • Das macht´s auch nicht viel besser. Die neue Seite ist aus Usersicht eine schiere Katastrophe. Keinerlei redaktionelle/inhaltliche Betreuung mehr (seit Monaten gibt es im Bereich „Jazz“ die gleichen vier „Neuerscheinungen, überhaupt keine Anzeige der Neuerscheinungen mehr im Bereich Hörbuch…) DAS war eigentlich immer eins der Kriterien, welches Napster von der Konkurrenz abgehoben hat.

  • Wie man dieses absolute Alleinstellungsmerkmal des Downloads, also quasi das Besitzen der Titel, so über Bord werfen konnte ist mir immernoch rätselhaft.
    Bei Napster muss sicherlich jemand den Kopf für diese Umstellung hinhalten, denn ich glaube ich habe noch nie so viele negative Kritik auf allen Plattformen (Forum, Facebook, Twitter, usw.) gelesen wie bei dieser Systemumstellung!
    Hier sind sicherlich einige zehntausend Kunden verloren gegangen.

    Die Kommunikation von Napster hierzu war allerdings auch eine Frechheit.

    Ich bin zu Simfy gewechselt, sehe aber insgesamt keinen Vorteil dieser Streamingdienste. Will man nämlich das angeschlossene iPhone im Auto irgendwelche Lieder streamen lassen funktioniert dies selbst bei 3G-Empfang (iPhone 4S) mehr schlecht als recht.
    Und diverse Playlists offline verfügbar zu machen halte ich auch nicht für die optimale Variante.

    Hat hier jemand mit Spotify oder Napster-Streaming bessere oder andere Erfahrungen gemacht?

    • @Jan. Bin auch bei Simfy. Du kannst die Titel doch vorher herunterladen und zum Autofahren „vorbereiten“.

      • Vielen Dank Lippo, aber das hatte ich ja bereits geschrieben.
        Ich halte es eben nicht für sinnvoll diverse Playlists (z.B. auch für Urlaub sehr viele Playlists) alle offline verfügbar zu machen, wenn es doch von unterwegs mit dem streamen klappen sollte.

        Ich habe für mich nur festgestellt, dass es mit dem streamen in der S-Bahn z.B. gut funktioniert, auf der Autobahn mit 110, 150 oder 180 kmh allerdings überhaupt nicht.

    • Ich versteh nicht warum einigendere auf die Idee kommen, das man bei Napster nix mehr herunter laden kann?

      • Dann lass uns doch an Deinem Wissen teilhaben, ist sicherlich für viele (mich eingeschlossen) sehr wissenswert.
        Vielen Dank schon mal vorab

  • Also, weiterhin Simfy nutzen! Deutscher Anbieter mit gleichem Umfang wie Spotify, aber ohne Facebook-Zwang!

    • der spotify-facebook zwang (der keiner ist, weil man facebook sofort deaktivieren kann) hat seine vorteile… meine fb-freunde können playlisten online stellen, in denen ich mich dann gerne stundenlang verliere.. macht echt spass.

    • Das halte ich dann doch für ein Gerücht, von den Red Hot Chili Peppers und einigen anderen Artists fehlen unzählige Alben. An Spotify geht momentan nix vorbei.

      Seit simfy das Free-Modell gestrichen hat, haben sie auch ziemliche Probleme mit der Neukunden-Akquise.

      • Keine Ärzte auf Spotify… einfach schlecht.

      • Das liegt daran, dass die Ärzte ihre Musik im Online-Bereich selbst vermarkten, somit greifen pauschalisierte Verträge nicht. Wenn ein Anbieter Ärzte streamen will, muss er sich mit den Ärzten direkt einigen.

        Das ist auch der Grund warum DÄ-Videos nicht auf Youtube gesperrt werden.

    • Am Tag des Wegfalls des Free-Modells hab ich mich abgemeldet, bei Spotify angemeldet, Facebook abgeschaltet und genieß die erheblich bessere Software beim technisch wesentlich kompetenteren Anbieter.

  • Mensch das ist ja eine riesen Überraschung, dass alle Kunden abwandern, wenn Napster höhere Preise verlangt. Und die Manager bekommen dafür bestimmt nen gutes Gehalt.

  • Ich hatte gehofft, dass die Preise interessant werden.
    Aber so…

  • Ich mach mir weniger um die 10€ Gedanken sondern ehr um den Traffic :-( Bei den momentan üblichen Tarifen kann man eh maximal eine Woche streamen und dann ist aus die Maus, solange die Mobilfunkanbieter nicht mehr Traffic in ihre Verträge aufnehmen bleibt es aus meiner Sicht Sinnfrei

    • Bei Spotify Premium kann man seine Playlisten/Bibliothek offline zwischenspeichern, keine Probleme mit dem Traffic-Limit.

      • Aber genaus sowas ist doch überflüssig in meinen Augen ;-) Ich will spontan entscheiden was ich höre wenn ich die Türklinke hinter mir schließe und nicht schon 15 min vorher 3 Playlisten speichern nur um dann festzustellen, dass es Müll ist was ich da aufm Handy habe. Ist das nicht der ursprüngliche Gedanke von Musik streaming? Das mit dem Speichern auf den Geräten war mal ein Bonus, mitlerweile ist es das Killerkriterium

  • Ich habe Napster als langjähriger Kunde ca. vor einem Monat gekündigt.
    Hintergrund war aber nicht die Tatsache, dass der Download der Titel nicht mehr funktioniert hat.
    Sondern die plötzlich großen Lücken in der Musik Datenbank, die relativ störanfällige neue App und die schlechte Kommunikation von Napster.
    Bzgl. Download muss man auch einmal ganz deutlich zwei Punkte unterscheiden. Ein Download der Titel (offline verfügbar machen in der App ist bei den meisten Streaming Diensten und auch bei Napster möglich). Und wie war es früher bei Napster? Bei Napster konnte man früher Titel als verschlüsseltes WMA-File am PC download, mit einer speziellen Software war es dann möglich den Titel intern abzuspielen und neu aufzunehmen. Dabei wurde dann ein MP3 File erzeugt. Dies funktioniert jetzt nicht mehr und hätte auch nie funktionieren sollen bzw. war garnicht erlaubt. Jetzt beschweren sich alle das dies nicht mehr möglich ist. -> Kann ich nicht nachvollziehen.

    Nach dem ich mit der neuen Napster App und den großen Lücken in der Musikdatenbank nicht mehr zufrieden war. Habe ich begonnen mich nach Alternativen umzusehen.
    Dabei habe ich alle verfügbaren Streaming Dienste im App Store ausgiebig getestet. Deezer gefällt mir mit Abstand am besten. Ich würde also jedem der auf der Suche nach einem neuen Dienst ist einmal empfehlen Deezer zu testen. Einfach die gewünschen Alben mit dem „Favoriten Herzchen“ markieren und schon tauchen sie in der eigenen Alben Liste auf. Es gibt zusätzlichen einen Button mit dem man das Album offline Verfügbar machen kann. Gefällt mir wirklich sehr gut und alles funktioniert richtig flüssig. Playlisten etc. sind natürlich auch möglich. Das einzigste was mir in der App noch fehlt -> ich hätte das ganze auch gerne auf Interpreten Ebene. Das „„Favoriten Herzchen“ gibt es auch für Interpreten, aber leider werden diese nur am PC angeigt nicht in der iPhone App – aber ich hoffe das kommt noch.

    • Der Beitrag hätte von mir sein können…
      Ich habe auch gekündigt und bin jetzt bei Deezer aus den gleichen Gründen.Den Ausschlag hat bei mir gegeben, dass Terratec iRadio und Philips TV nicht mehr mit Napster liefen und vor Allem, dass ich mit der grottigen iPhone App Offline gespeicherte Songs nur hören konnte wenn ich beim Start der App online war (!!!) Philips und Terratec gehen bei Deezer auch nicht aber die App ist okay und ich zahle weniger und vor Allem nicht an Leute, denen der Kunde egal ist.

  • Scheinbar hat sich meine Geduld ausgezahlt. Ich hatte auch überlegt, Napster zu kündigen, wollte denen aber noch ne Chance geben.
    Nach dem letzten Update der Napster Software läuft bei mir jetzt alles wieder wie gewünscht. Man kann die Titel herunterladen und am PC anhören. Man soll sie auch durch zusätzliche Software in mp3 umwandeln können und somit überall hören können. Ein bisschen googlen sollte helfen.
    Habe mir soeben auch die Napster App auf meinem iPhone installiert, nachdem ich von Napster eine Mail bekommen habe, dass in meinem Monatsvertrag für 9,95 jetzt auch Mobile inklusive ist.
    Scheint auch hier alles zu funktionieren. Songs kann ich hören und auch für offline downloaden.
    Das ist sogar mehr, als ich vorher konnte und entschädigt mich dafür, dass ich jetzt einige Zeit nix mit Napster machen konnte.
    Ich bin voll und ganz zufrieden.

  • Für mich liegt das Problem trotz allem bei all den Streamingdiensten darin, dass kein ’normaler‘ Download möglich ist. Ich möchte für unterwegs meinen iPod nano nutzen, der aber bekanntlicherweise keine Apps unterstützt, weshalb man somit keine Musik über Streaming-Dienste hören kann. Schade, dass es jetzt keinen Anbieter mehr gibt, bei dem das möglich ist.

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