Artikel Mobilfunker o2 verkauft seine iPhone-Nutzer: 32.000€ pro SMS-Kampagne
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Mobilfunker o2 verkauft seine iPhone-Nutzer: 32.000€ pro SMS-Kampagne

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“App Push bei o2 – Wir promoten Ihre App bei den Smartphone-Usern von o2″ – unter dieser griffigen Überschrift bietet der Mobilfunkanbieter o2 die direkte Kontaktaufnahme zu seinen iPhone-Kunden gegen Bares an.

Per SMS und E-Mail lassen sich so die eigenen Apps im Mobilfunknetzwerk bzw. beim Kundenstamm von o2 bewerben und können sowohl ausschließlich an iPhone oder auch an iPhone- und Android-Nutzer verschickt werden.

In einem ifun.de vorliegenden Dokument bewirbt o2 seine Dienste eindeutig und verknüpft den guten Ruf der Hausmarke dabei direkt mit den Reklame-Angeboten:

Wir bieten Ihnen Kontakt zu 1,2Mio. Smartphone-Nutzern mit o2 als glaubhaftem Absender. 88% der Empfänger lesen SMS bereits wenige Minuten nach Erhalt. [...] die SMS verlinkt direkt zur App im Apple App Store und den [sic] Google Play Store. [...]

iPhone-Nutzer kosten mehr als Android-Nutzer

Im Paket 1 zu 32.000€ lassen sich laut o2 320.000 iPhone Nutzer mit bis zu 300 Zeichen via SMS erreichen. Zusätzlich gehen noch mal 240.000 E-Mails mit Smartphone-optimiertem Template an iPhone-Kunden raus. Das Paket 2 kostet 34.400€ und bietet die direkten SMS-Kontakte zu 440.000 Android-Nutzern. 200.000 bekommen zudem eine E-Mail.

Die Pakete, deren Klickrate o2 mit durchschnittlichen 3,8% angibt, können auch in kleineren Abmaßen bestellt werden, das Mindestbuchungsvolumen liegt jedoch bei $10.000.

Diskussion 84 Kommentare.
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    • Warum? Lies bei Vertragsabschluss das Kleingedruckte und widerspreche der Nutzung Deiner Daten. Ansonsten gibst Du ja Dein OK!

      — Patrik Wenn
      • Und dann? Bleibt der “Weiter”-Button ausgegraut und die Installation (oder was auch immer) unabgeschlossen.

        — Kraine
      • Ganz richtig, einfach widersprechen. Geht sowohl beim Neubestellen einer Vertragsleistung als auch im Nachhinein über die Website. Keine Fußangeln, komplett transparent und ohne nervige Rückfragen durch die Hotline o.Ä..

        — Ben
      • Nein, ich bin nicht von O2. Aber Verträge schnell unterschreiben um das begehrte Produkt zu bekommen und im Nachhinein dann meckern das Daten verkauft werden ist nicht die feine Art.

        Die machen halt nur das was Du denen erlaubst.

        Mir gefällt es ja auch nicht aber es hat schon seinen Grund warum das Kleingeschriebene kleingeschrieben ist.

        Außerdem kannst Du ja auch im Nachhinein noch der Nutzung widersprechen.

        — Patrik Wenn
      • jeder neukunde bekommt nach 2 bis 4 wochen eine sms oder einen brief in dem er der nutzung seiner daten wiedersprechen kann, wer das nicht tut ist selber schuld. und heutzutage gibt doch eh jeder seine daten raus, wenn er nur irgendwas dafür bekommt… bei facebook verschenkt man seine daten mit likes für irgendwelche 5€ Pizza gutscheine, bei o2 für konzert oder kino karten und bei vodafone gibt’s hardware Rabatte… also wo bitte is da was gegen einzuwenden. das is einfach marketing.

        — martin
      • Widersprechen kann man auch im Nachhinein. Grundsätzlih ist es immer gut, alle Vertragsbestandteile, die man entsprechend abändern kann, zu kennen und zu ändern.
        Das geht von der Werbeklausel über Abos, die dann über die Fernmelderechnung in Rechnung gestellt bekommt usw.
        Hotline anrufen und weg damit…
        (Ärgerlich ist dann, dass man dafür die Verbindungsgebühr zahlt, aber damit ist man diese Fallstricke los…)

        — iDirkPeter
    • Im Grunde ist das ne neue Variante für einen Provider der alle Dienste “Kostenlos” anbieten kann.
      Also FullFlat für umme, aber dafür werbe-SMS und Mails ja vlt. sogar Anrufe? Ich sehe es kommen ;)
      GoogleFlat ;)

      — YUCKFOU!
      • @HolyBullShit
        Nur das bei Netzclub schon seit Monaten (letzte Werbung kam im September 2012 oder so) keine Werbung mehr kam und es dennoch weiterhin die Gratis-Surf-SIM gibt.

        — Tut nichts zur Sache
    • wo geht das gegen die schutzrichtlinen? du hast selbst dafür unterschrieben. das kommt davon wenn heut jeder einfach nur noch klickt. vodafone macht das schon seit 2010 und bietet großkunden direkt marketing pakete an. einfach mal das kleingedruckte lesen, da steht auch wie du ganz einfach der nutzung deiner daten wiedersprechen kannst….

      — martin
  1. Dreist !!! – mehr fällt mir dazu nicht ein und bestätigt meine Meinung gegenüber O2….. PS: ich möchte allerdings nicht wissen was mein Anbieter so für “Deals” hat.

    Olli
  2. Oh man, wie erbärmlich von O2, dass die das nötig haben^^ bin ich froh das ich nicht bei dem Verein bin und nicht mit SMS-Werbespam zugespamt werde!

    — Golo
  3. Ich habe gekündigt, vor 4 Wochen, Ende Juni ist Schluß. Ein O2-Mitarbeiter bot mir letzte Woche ein iPhone-5 an, wenn ich weitere 2 Jahre bleibe, was ich aber jetzt definitiv ablehne. Sowas geht ja gar nicht. GGf nehme ich die SIM schon eher raus und packe eine Prepaid rein. O2 ist jetzt auf dem Index.

    — Burhan
  4. Hahahahaha ich finds lustig xD
    Wer mit sonnst nix trumphen kann, der verkauft halt seine Kunden^^

    — kleiner Pirat
  5. Das sind ja vielleicht Drecksäcke… Bin mal gespannt, wann über die restlichen Anbieter ähnliche Posts die Runde machen? Zum Ausgleich sollten alle O2 Kunden ein ganzes Jahr kostenfrei und ohne eine monatliche Grundgebühr telefonieren und surfen dürfen

    — Pellex
    • “Zu Ausgleich sollten alle O2-Kunden ein ganzes Jahr lang kostenfrei und ohne Grundgebühr telefonieren und surfen dürfen.”

      lol. Aber sonst ist noch alles frisch?
      Die Aktion ist scheisse, das stimmt. Aber deswegen soll O2 einen kompletten Jahresumsatz verschenken? Bitte was? Das sind knapp 5 Milliarden € für 2012. Wobei danach ja immer noch alle Kosten für das Jahr bezahlt werden müssen, was mindestens 4 Milliarden sein dürften. Also 9 Milliarden Kosten für deine Straffantasie.

      Kauf dir mal einen Realitätssinn. Alternativ würde sogar schon gesunder Menschenverstand reichen, der liegt aber häufiger falsch.

      — alQamar
      • Pff, Menschenverstand oder Realität… Is doch beides langweilig ;D

        — kleiner Pirat
  6. Ihr hättet vielleicht mit rein schreiben können, dass nur Kunden die der Bestandsdatennutzung für Werbezwecke zustimmen davon betroffen wären. Außerdem gängige Methode. Jeder der Facebook nutzt sollte mal überlegen über was er sich gerade aufregt.

    — Aleski
    • Ich habe in meinem Vertrag den Passus gestrichen, bekam nie Werbung bis letzte Woche, da kamen 3 Werbe-SMS, je eine/Tag. Habe ich gelöscht, nicht weiter nachgedacht, den Vertrag habe ich gekündigt, weil das Netz neben E+ einfach grottig ist. Ich möchte jetzt ein D-Netz und überlege welchen den beiden Anbieter ich nehme.

      — Burhan
    • So is es..und dann bekomme ich halt eine SMS und O2 verdient was daran..im günstigsten Fall fließt ein Teil des Gewinns in bessere Tarife…

      Devil-D
  7. Die Telekom verschickt doch auch regelmäßig SMS in denen sie auf Apps hinweisen. Ob da ein finanzieller Vorteil für die Telekom bei herausspringt weiß ich nicht, man kann es aber vermuten.

    Peinlich für o2, dass solche Dokumente leaken. Da wohl ein Vertriebler etwas leichtsinnig

    — Chris
      • Ich schon. Aber vielleicht hab ich da auch selbst Schuld und geklickt was nicht hätte geklickt werden sollen ;0)

        — Pascal Kimoon
  8. Das wird sich von selbst regeln.
    1 Fall, es wird keine Werbe Firma geben die Ihr Image mit dieser Aktion verlieren will.
    2 Fall, es werden so viele “SPAMS” sein das O2 für 2 Jahre die besten Umsätze macht und danach nur noch sehr wenige Vertragsverlängerer hat.
    3 Fall, Es gibt irgendwann Kostenlose Mobilfunktarife die allerdings genau mit dieser Aktion Geld verdient. Fall 3 wäre der einzige zumutbare da das dann Hauptbestandteil des Vertrages wäre.
    Fazit:
    O2 Verdient dann jetzt am Zahlenden Kunden, an der Verkauf für Verkehrsfunk genutzte Tracking infos der Sendemasten und an den Werbeeinnahmen für die APP Promotion. Ich hoffe dies hat keine Zukunft für weitere Provider.

    — Futzi.2
    • Oder fall 4: es ist moderater SPAM der von irgend welchen Werbefirmen gebucht wird (haha Werbefirmen und gutes Image xD die sind zum werben da man! Entweder die ham en gutes Image weil sie jede werbemöglichkeit nutzen oder das Image is fürn Arsch) und die meisten Leute stellen ihren “ja ich möchte werbung haben” Schalter auf “ne, verpiss dich mit dem scheiß” um.
      Darauf wirds wohl auch hinauslaufen…

      — kleiner Pirat
  9. Och wie süüüüß, da regen sich gleich alle wieder künstlich auf… Kommt mal in der Realität an!

    1.) stimmt ihr bei Abschluß eines Vetrages dieser hinreichend bekannten Klausel zu (oder schlaue Leute eben auch nicht!)

    2.) meint ihr eigentlich, daß andere Firmen (nicht nur Mobilfunk!) das nicht ganz genauso machen?

    Meine Güte, immer dieses kindische Getue…

    — Wombat
  10. Wer Werbung empfangen möchte, der hat bei Vertragsschluss aktiv zugestimmt. Das entsprechende Häkchen darf auch seit Jahren nicht mehr per Default gesetzt sein, so dass es niemand übersehen kann. Wer dem nicht aktiv zugestimmt hat, der wird auch keine Werbung bekommen. Ansonsten ist es legitim. Die Aufregung des Kindergartens istmal wieder komplett überflüssig.

    — Paul0815
    • PS: Leider schlägt der Artikel mit seiner Überschrift natürlich genau in die Aufreger-Kerbe. Eine etwas ausgewogenere Berichterstattung könnte niht Schaden.

      — Paul0815
  11. Finde hier wird auch größtenteils übertrieben. Und die Überschrift ist auch leicht reißerisch. Ist ja nicht so, dass die die Kundendaten weitergeben… Und viel Werbe-Sms verschicken die ja auch nicht…

    Dann bitte auch bei Amazon beschweren, wo auch immer Werbung mit drinnen liegt. Bei meiner ADAC-Rechnung letzte Woche war auch nen Werbe-Flyer für Base dabei….

    — .....
  12. Es gibt da auch noch eine Möglichkeit, sich gegen Werbung von “seriösen” Anbietern, (zu denen man ja o2 eigentlich zählen können sollte) zu wehren:
    Die Robinsonliste. Findet man ganz einfach unter robinsonliste.de und wird von einem deutschen Verein geführt. Die Daten werden auf deutschen Servern gespeichert.
    Seriöse Unternehmen haben dann die Möglichkeit, ihre Werbelisten gegen die Robinsonliste abzugleichen und so Leute zu löschen, die keine Werbung bekommen möchten.
    Ich habe mich auch gerade erst dort eingetragen, kann also keine Auskunft über die Wirksamkeit dieser Liste geben. Aber vielleicht ist es ja ein kleiner Versuch, die Werbeflut einzudämmen.

    Beste Grüße
    AppleBoy45

    — AppleBoy45
  13. @ifun: fegler im Text:
    iPhone-Nutzer kosten mehr als Android-Nutzer
    Im Nachfolgenden Text steht dann: Paket 1 32.000 Euro iPhone
    Paket 2 34.400 Euro Android

    — cj
    • weiterlsen wäre gut gewesen… da steht das es für 32.000€ 320.000 iphone nutzer gibt und für 34.400€ 440.000 android user… kurz durchrechnen…. der apfel kost mehr als das kleine grüne männchen… ^^

      — martin
  14. O2. Guter Ruf. So so. Na, den macht sich O2 aber in Bälde zu nichte, wenn sie sich weiter so prostituieren. Sehr schade, dass Gier oft blind macht! Seine Kunden so zu verkaufen und damit zu belästigen ist für ein wirklich seriöses Unternehmen ein absolutes NoGo!

    — kojac70
  15. Tja jeder ist selbst Schuld wenn er zu O2 geht :-) Das wie mit google und den Daten. Ihr wollt es ja um jeden Preis billig. Der Preis sind eure Daten für Werbung…..

    — Niklas
    • haha, der war gut… vodafone bietet großkunden schon seit 2010 ganze marketingpakete. die erstellen dir ne ganze kampagne wenn du das passende kleingeld hast. und wenn die leute endluch mal wieder ihre verträge im shop abschließen würden, wüssten sie was o2 darf und was nicht, und könnten dem ganzen auch problemlos wiedersprechen. kommt davon wenn man alles kopflos im netz bestellt…

      — martin
  16. erlich gesagt hab ich keine ahnung warum sich hier jeder aufregt. ihr habt dafür unterschrieben das die daten genutzt werden können. steht alles ausführlich im vertrag, dazu muss man nichmal ins kleingedruckte schaun. und o2 ist nich der einzige anbieter. andere bieten groß und firmenkunden ganze kampagnen pakete an. der kunde zahlt also nicht für die Daten, sondersn für’s marketing. der kunde erhält nichmal ansatzweise irgendwelche daten vom empfänger. da bekommt audi mehr daten wenn man das gewinnspiel bei facebook liket….

    — martin
  17. Was soll denn das “[sic] Google Play Store” heißen? Ist damit gemeint, dass ihr den Google Play Store in eurer Rolle als iPhone-Blog blöd findet? Das wäre echt kindisch. Als Redaktuer sollte man in den Lage sein über den Tellerrand zu schauen und sich nicht vom gegenseitigen sinnfreien Bashing mitreißen zu lassen…

    P.S: Unten steht noch Copyright 2004-2012 :-).

    — Johannes
  18. Ich bin seit 4 Jahren bei O2 und habe bisher KEINE einzige Werbe-SMS oder Werbe-Anruf bekommen.

    Wenn hier natürlich irgendwelche Voll-Spasten dumm-fröhlich ein Häckchen im Vertrag bei der der Datenweitergabe und Nutzung machen dann ist denen eh nicht helfen.

    Das trifft übrigens auf jeden Netzbeteiber zu.

    Ich schick euch mal ein paar Bausparverträge, bitte einfach blind unterschreiben, passt schon ;) ;) ;)

    — Blue
  19. Das macht dich die Telekom auch mit ihren App-Tipps, oder?
    Das macht aber zBsp auch Sky. Per Briefpost. Ist also nicht unüblich und Vertragsbestandteil wenn nicht widersprochen wird.

    — Pascal Kimoon
    • Es wurde aber grade ein neues Gesetzt verabschiedet, oder?
      Demnach dürfen Kundendaten nicht für Werbezecke verwendet werden, es sei denn es wird vom Kunden ausdrücklich AKZEPTIERT.

      — Benjamin
  20. Im amiland werden durch Werbeschaltungen die Telefongesprächskosten gedeckekt. Ist doch ok wenn vorher drauf hingewiesen wird. Ob jmd. widerspricht liegt an jedem selbst.

    — Lange
    • Seh ich auch so.
      Ich hab bei O² widersprochen, dass meien Daten zu Werbezecken, Vermarktung und Markforschung gespeichert und genutzt werden.
      Sollte ich irgendwie rauskriegen, dass O² es doch macht, gibt’s Ärger. ^^ (z. B. wenn ich eine WerbeSMS bekomme)
      Ich habe es schriftlich, dass mein Widerspruch von O² akzeptiert wurde.

      — Benjamin
  21. Ein Fax mit dem Hinweis, dass man der Nutzung und der Weitergabe persönlicher Daten an Dritter widerspricht und gut ist!
    Ich bekomme seit dem KEINE nervigen SMS Werbungen mehr.

    — hans die Wurst

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