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Konkurrenz für den AppStore: App-Baukästen von Google (Video) & Abwerbe-Versuche von Microsoft

News 28 Kommentare

Um einfache Applikationen auf Googles Smartphone-Betriebssystem “Android” zu bringen, braucht es zukünftig keine Programmierkenntnisse mehr.  Dies dürfte die Kernaussage des jetzt von Google vorgestellten Software-Baukastens “App-Inventor” sein. Hier im Youtube-Video demonstriert, sucht Google sich sein Alleinstellungsmerkmal mehr und mehr im freien Umgang mit den für die Android-Geräte angebotenen Applikationen. Zwar stand auch Googles AppStore-Politik in der Vergangenheit regelmäßig in der Kritik, grundsätzlich verzichtet der Suchmaschinen-Riese jedoch auf eine Zulassungsprüfung und starke Restriktionen.

Die einfache Desktop-Entwicklungsumgebung, der “App-Inventor”, soll nun auch interessierten Programmier-Laien die Erstellung simpler Applikationen ermöglichen. Mashable bringt das Konzept auf den Punkt:

“The concept is a smart one: Not only is the Android Market (Android Market)  an open platform for developers but now we’ll likely see a vast array of specialized apps built by non-developers. This could radically increase the volume of apps in the Market versus the App Store.”

Von Google zu Microsoft: Bereist am 15. Juni angerissen, versucht sich Microsoft in seinen Bemühungen dem Windows 7-Phone ein solides Angebot an Smartphone-Applikationen zu verschaffen, vor allem mit der Abwerbung erfolgreicher iPhone-Entwickler ins eigene Lager. drobnik.com hat nun eine Microsoft-eMail veröffentlicht und gewährt einen guten Einblick auf die von Microsoft gewählten Formulierungen:

“Microsoft is looking at investing time and resources in assisting your company to extend beyond your existing platforms and unto our new Windows Phone 7 platform coming in late fall 2010.   This is a great opportunity to generate additional revenue and/or exposure from a net new channel.”

Diskussion 28 Kommentare.
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    • Richtig! Dann wird der google marktplace von 10000
      Miauenden Katzen überschwemmt …. Nö danke!

      — Meandnotbobby
    • Der Apple AppStore ist aber auch mehr quantitativ als qualitativ. Wenn ich allein sehe wieviel Vuvuzela-Apps in den “Top50″ sind und waren, teilweise mit Werbebanner die 0900 Nummern anrufen, kann man hier schon lange nicht mehr von Qualität reden. Immerhin gibt es noch genug Ausnahmen.

      — Sonari
      • Das zeigt eher wie viele Idioten es in den Reihen der Nutzer gibt. Es gibt haufenweise gute Apps, aber was ist in der Top 100? Vuvuzela-Apps, Furz-Apps, Deine Mutter Sprüche Apps…

        …damit die Top 100 besser aussieht müsste man nicht die Apps im AppStore sondern die Kunden austauschen.

        Aber klar, mindestens 90% der Anwendungen in Apples AppStore kann man getrost in die Tonne treten. Das sieht allerdings im Android Marketplace keinen Deut besser aus.

        — Pazuzu
    • Genau so sah es auch eine Zeit lang im AppStore aus, als die App-Baukästen herauskamen. Also da tut sich nicht wirklich viel… AppStore ist der Voreiter von Quantität statt Qualität und Google versucht es ihm nach zu eifern. Schade eigentlich.

      — iNovek
    • Immerhin gäbe es keine Kriege mehr. Immer diese unbegründete Angst was will passieren muss doch keiner nutzen.

      — Doc
    • Na da finde ich Apple/Jobs viel schlimmer. Die versuchen ihre Macht aufzudrängen und haben wohl ihr damaliges Ziel (Apples ersten Werbespot) und Motto vergessen womit sie einen Unterschied zu den anderen Produkten machen wollten.

      Heute dagegen ist Apple ziemlich un-transparent und zwingt seinen Anwendern eigentlich fast alles auf und expandiert wie ein Virus in alle Richtungen. Google dagegen versucht ja noch allen Ländern zu gefallen und sich an die unterschiedlichen Gesetze zu halten… Apple dagegen glaubt das sie das nicht müssten.

      Ich wart echt nur noch auf die Keynote wo alle auf der Welt plötzlich laut: “Heil Apple, heil Jobs!”, schreien.

      — iNovek
      • Also am Ende hast du wohl maßlos Übertrieben. Aber ansonsten ist es echt schade anzusehen das aus dem Underdog Apple mittlerweile ein Großkonzern mit Großkonzern verhalten geworden ist. Die Kontrolle/Einschränkungen nerven schon, aber alle mal besser als von Google “ausspioniert” zu werden.

        — Rich
      • LOL…. Google “spioniert” dich aus, aber du weisst es. Apple tut dies auch, aber du weisst es nicht genau.
        Denk mal drüber nach.

        — iBBK
  1. Wenn zukünftig immer mehr solche “nützliche” Apps programmieren wie im Video, dann rette sich wer kann!
    Stimme Pm zu – so lässt sich schnell der Store befüllen, um zahlenmässig gut da zu stehen, ob’s dann auch Sinn macht…?

    — hel
  2. Diese Anwendung wird den Druck auf Apple sicherlich erhöhen. Es wäre unfair die Fähigkeiten dieser Umgebung auf ein Dummie-Tool zu reduzieren, mit dem man nur Nonsense produzieren kann – Das vorgestellte Programm im Video ist wohl eher ein Equivalent zu “Hello World”. Ich bin mir ziemlich sicher, dass man durchaus einige interessante Apps damit zusammenklicken kann – auch wenn ich es selbst noch nicht getestet habe. Die meisten nicht-Spiele-Apps sind eher trivialer Natur und bereiten doch sowieso nur Daten auf; Man denke nur an das iFun-App, die tausend WM-Liveticker, ToDo-, Nahverkehr- und Bahn-Apps, aber auch an ein paar Exoten wie iNap die hauptsächlich durch ihre Idee, nicht durch ihre technische Brillanz herausstechen.

    Es würde ja schon reichen, wenn Apple seine SDK für mehr Programmiersprachen und vor allem mehr Plattformen freigibt – Nicht jeder mit Ideen und Skills hat und will einen Mac und (meiner bescheidenen Meinung nach) ist ObjectiveC alles andere als eine eingängige Sprache. Und schon alleine um sein App auf der richtigen Hardware zu testen braucht man einen 99$ teuren Developer-Account. Da vergeht einem schnell die Lust am kreativen App-Bauen…

    Jobs wird sicherlich ungerne zulassen, dass Android in der Anzahl an Apps (und darauf wird zuerst geschaut) am AppStore vorbeizieht. Meine Hoffnung wäre es, dass Google mit solchen Aktionen Apple dazu zwingt, sich mehr zu öffnen. Sowas kann ich als iPhone-Entwickler in spe, aber auch als Anwender, – der auf mehr Auswahl und mehr Angebot (und daher auch niedrigere Preise!) hoffen kann – eigentlich nur begrüßen.

    — Marek
    • Genau das hat mich auch abgehalten von der iPhone Entwicklung. Das ist doch ein nettes Tool um die Leute mal schnuppern zu lassen. Vielleicht wird ja mal ein Export möglich und man kann in Java weiter daran arbeiten.
      Man kann zudem die Apps auch einfach Freunden schicken ganz ohne Store.

      — Doc
    • Objective C mag fuer den Laien schwierig aussehen, es ist aber sehr viel logischer als C++. Es ist mir ein Raetsel, warum sich das schlechtere durchgesetzt hat… Naja, so ist es ja haeufig.

      Wenn Du Dir mal die ganzen Frameworks von Apple ansiehst wirst Du verstehen, warum Apple sich nicht die Muehe macht das auch noch fuer andere Sprachen zu programmieren. Ausserdem holen sie sich damit einige Apple-User. Apple hat mit dieser Politik nur Vorteile.

      — dasdom
  3. sowas hätte ich eigentlich schon länger von apple erwartet … andererseits sollte man solche anfänger-baukästen nicht überbewerten, an einer richtigen programmiersprache führt immer noch kein weg vorbei, zumindest wenn es um komplexe apps geht.

    trotzdem würde ich mich über ein ähnliches kit von apple freuen – zusammen mit einer senkung der developergebühr.

    — Waldknoblauch
  4. Ich fände das auch interessant. Wie oft braucht man nur kleine Programme, die einen genau definierten Funktionsumfang haben, aber nicht im AppStore sind? Ich hätte mir schon so manches Mal gerne selber was programmiert…

    — Tobi
  5. ansich nicht schlecht sich kurz eine eigene app zu schreiben oder so zu erstellen um sich irgendwas zu erleichtern!

    hatte es öffter mal bei meinem N95 genutzt

    aber der ansich “geschlossene” appstore hat schon ernorme vorteile wenn es keine us zensur gäbe(spiegel usw….)

    — alpha
  6. Konkurrenz belebt den Markt! Und ich hoffe, das die restriktive Politik von Apple bald ein Ende hat.

    Jedes 30€-Handy kann so elementare Dinge wie der Austausch von Daten über BTooth. Ich hoffe, das google mit seinen Handys Erfolg hat. Wie gesagt, es kann nur besser werden. Und sonst steht in eineinhalb Jahren eh ein neues Handy an… Wäre dann kein iPhone mehr.

    — Ezio Auditore

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