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iTunes Match: Apple bezahlt Rechteinhaber für jeden Song

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Jeff Price, Gründer des TuneCore Musik-Vertriebs, schreibt über Apples Musiker-Vergütung aus den iTunes Match-Einnahmen und ergänzt unseren Abstecher in die Tiefen des Online-Musik-Dienstes zeitnah.

Mehr als $10.000 wurden TuneCore mit der ersten iTunes Match Abrechnung gutgeschrieben. Geld, das abhängig von den Hör-Gewohnheiten der Nutzer verteilt wird. So vergütet Apple die Rechteinhaber der im iTunes Store erhältlichen Songs jedes mal wenn zahlende iTunes Match Kunden einen Song hören oder auf ihre mobilen Geräte herunterladen.

A person has a song on her computer hard drive. She clicks on the song and plays it. No one is getting paid. The same person pays iTunes $25 for iMatch. She now clicks on the same song and plays it through her iMatch service. Copyright holders get paid. […] But in the interim, seeing an additional $10,000+ appear out of the thin air for TuneCore Artists by people just listening to songs they already own is amazing!

Price zeigt sich von der neuen Einnahmequelle begeistert und relativiert die von uns aufgeworfenen, rechtliche Bedenken in einem Nebensatz.

Some people have expressed concern that if they have an illegally obtained song, Apple will report their data to the RIAA so the RIAA can track you down and sue you. No, they won’t, could not legally, and never would (you kidding me?!).

Donnerstag, 09. Feb 2012, 9:41 Uhr — Nicolas
29 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Habe es eben schon bei macrumors gelesen! Das ist mal ne gute und faire Sache!!

  • Könntet ihr das zweite Zitat bitte mal grob übersetzen? Steh mit meinem Englisch gerade auf dem Schlauch!

    • Einige paar Leute haben Bedenken geäußert, ob Apple die Daten an die RIAA („US-GEMA“) weitergibt, wenn sie einen illegalen Song matchen, so dass die den Nutzer verklagen können.

      Nein, tun sie nicht, können sie legal nicht und würden sie niemals tun. (Wollt ihr mich auf den Arm nehmen?)

  • Klartext: Apple zahlt die GEMA für uns bzw. für alle, die illegale Musik mit Match „reinwaschen“ wollen. Richtig?

  • Richtig. Anders wäre das niemals möglich gewesen.

  • Ganz klar ist mir das noch nicht.
    Was ist denn, wenn ich eine CD kaufe, die Lieder umwandle und dann in iTunes lade bzw. später über iTunes Match anhöre? Wird dann nicht doppelt GEMA bezahlt? Beim Kauf der CD wurde die GEMA doch schon bezahlt…

  • Dass Apple je Abspielvorgang und nicht pauschal je Song Geld an die Rechteinhaber weiterreicht ist schon ein Indiz dafür wie stark Apple denen entgegen kommen musste, oder?

    • Je Abspielvorgang kommt Apple vermutlich unterm Strich deutlich günstiger. Dadurch dass die Dateien nicht gestreamt sondern persistent runtergeladen werden, ist jedes Lied nach dem ersten Abspielvorgang aus der Cloud auf deinem Endgerät. Weitere Abspielvorgänge werden dann vermutlich nicht mehr gezählt, bis der Titel manuell gelöscht und neu aus der Cloud geholt wird. Und wenn man mal davon ausgeht, dass die wenigsten Leute mit einer 10.000 Titel starken Musiksammlung wirklich alle gematchten Titel auch hören, und weiterhin annimmt, dass die abgeführten Gebühren für das Abspielen eines Titels deutlich unter den hypothetischen pauschalen pro-Song-Gebühren liegen würden, klingt das schon so, als ob sich Apple bewusst für diese Form der Abrechnung entschieden hat.

      • iTunes und auch dein Mobilplayer loggen Abspielvorgänge mit. Besser und korrekter kann kaum mehr eine Künstlervergütung aussehen. Man stelle sich nur vor, es gäbe Charts, basierend auf Einzelplays. Was da plötzlich an ungeahnter Musik oben auf wäre…

  • Hm, dieser Artikel macht ja schon ein wenig Mut?!

    Wie ist es denn nun mit der Menge der Lieder ganz genau. Ich zahle 25 Tacken im Jahr und kann 25.000 Titel laden. Gelten die 25 denn dann immer für dieselben 25.000 Titel oder kann ich dann im zweiten Jahr weitere 25.000 laden? Setzt natürlich voraus, dass ich vorher die ersten 25.000 aus der cloud runtergeladen und gespeichert habe, oder?

    • so wie ich das vestanden habe, betrifft diese 25.000 Grenze nur Titel, die bei iTunes selbst NICHT vorhanden sind. Sprich alle kommerziellen/bekannten Titel sollten eigentlich zu finden sein/gematched werden.

      Die Frage ist, wenn ein Künstler irgendwann bekannt wird und doch bei iTunes aufzufinden wird, sich dieses Limit wieder runtersetzt.

      • oh je…was war da denn los :D
        Auf ein neues:
        Die Frage die sich mir stellt ist: Werden die Titel, die vorher unbekannt waren aber jetzt durch Erfolg bekannt geworden sind und bei iTunes landen, aus dem privaten Speicher gelöscht, sodass man wieder die Möglichkeit bekommt neue unbekannte Titel hochzuladen oder wird man diese manuell löschen müssen. so.

  • Was ist, wenn es legal wird illegale Songs zu melden oder gar Pflicht und Gesetz? Hatte dann auch niemand die Absicht eine Mauer zu bauen? Ich meine, wenn man sich die republikanischen Präsidentschaftskandidaten mal so ansieht, wäre das für den Einzelnen wahrscheinlich noch das kleinste Übel. Obama, you can!

    • Das ist der Punkt. ich wäre sehr vorsichtig damit, aufgrund der mutmaßlichen aktuellen Gesetzeslage illegale Musik in iTunes Match zu werfen. Wenn die Musik aus einer populären Quelle stammt, ist der Nachweis technisch möglich (Hashes oder digital watermarks).

      • Watermark ok, aber bei mp3 doch recht schwierig…
        Aber hashes? Ist der Hash eines Songs von Amazon ein andere wie der, der anschließend über Tauschbörsen verteilte Song?

      • Amazon mp3s sind zwar DRM free, wurden aber trotzdem mit einem watermark des Käufers versehen.

  • Mal ne frage an alle , habe Match auf dem Mac !!
    Betreff wiedergabeliste geht nix …. hm
    PS habe iPhone 4 vorher ging es !!!!
    Haben andere auch das Problem hoff mit 5.1 hat sich’s erledigt !!!! MfG

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