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In-App Käufe: Adressdaten gegen kostenlose Abo-Verlängerung [Umfrage]

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39 Kommentare 39

Nur wenige Tage nachdem Apple Anfang des Jahres den In-App Kauf um eine zusätzliche Abo-Option erweiterte (wir berichteten: So funktioniert die automatische Bezahlung im iOS) hagelte es Kritik aus der Verleger-Ecke. Apples Entscheidung die Adressdaten der Abo-Kunden nicht automatisch an die Magazin- und Zeitschriften-Anbieter weiter zu geben, sondern den Nutzer um seine explizite Erlaubnis zu bitten, sorgt für Unmut in der Branche.

Zuletzt äußerte sich Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG, im Manager-Magazin zum Thema:

„[…] natürlich sind wir hochgradig unzufrieden darüber, dass Apple uns keinen direkten Zugriff auf die Kundendaten erlaubt oder 30 Prozent vom Umsatz, den unsere Apps erzielen, einbehalten werden.“

Der Frust ist mittlerweile so groß, dass mit Hochdruck an eigenen Abo-Modellen gearbeitet wird. Aus Sicht des Endverbrauchers gibt es derweil keinen Anlass zu Klage. Apple fragt nach dem Abo-Kauf um die Erlaubnis, eMail-Adresse, Namen und die aktuelle Anschrift an den Anbieter des Abonnements weitergeben zu dürfen. Eine Aufforderung, der mit dem einfachen Klick auf „Ablehnen“ widersprochen werden kann.

Immerhin: Laut Forbes (Stand: Mai 2011) stimmt jeder zweite iOS Abo-Kunde der Datenweitergabe zu. Ein überraschender Schnitt; den Verlegern jedoch noch nicht gut genug. Die New York Times bietet ihren Abo-Kunden eine Gratis-Woche an, sollte die Frage nach der Übermittlung des Datensatzes bejaht werden.

Unsere Fragen an euch: Wie wichtig ist euch euer Datensatz. Würdet ihr das Profil an die Verleger übermitteln bzw. habt ihr bereits zugestimmt?

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Dienstag, 05. Jul 2011, 13:42 Uhr — Nicolas
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  • Apple macht das Richtig. Meine Daten gebe ich an Apple und die sollen die Daten nicht in der Welt verteilen.

    • So ein dünnpfiff den du von dir gibst. Ich gebe Apple die Daten und nicht dem Drittanbieter. Es ist der korrekte Umgang das ich von Apple gefragt werde. Viel zu oft werden Daten weiterverkauft ohne die einwilligung unsererseits. Die Verlage Sind doch nur angepisst weil se keine Daten weiterverkaufen können. Zum anderen was wollen die Spinner eigentlich? Muss ich am Kiosk meine Daten auch an die geben ???? :)

    • @Nicki: Du nutzt doch auch das Angebot des Drittanbieters. Du willst doch sicherlich auch wissen mit wem du es zu tun hast. Wieso also nicht auch das gleiche Recht für den Ambieter.

    • @Mario: Gerade das ist doch der Punkt. Über den in-App Kauf komme ich garnicht mit dem Verleger direkt in Berührung. Ich zahle an Apple und Apple liefert mir. Somit steht für den Verlag nur 1mal Apple als Kunde da anstatt alle Daten von allen Abonnenten. Wenn es gehen würde, würde ich bei jeder Abfrage von Daten einfach Max Mustermann oder Herr qwertz yxcvb eintippen…

  • Staune das das so ein Problem darstellt…
    Zu Zeiten guter alter Print-Abos bekam der Verleger doch auch logischerweise meine Adresse…

    • Zwangsweise … oder woher sollen die wissen, wohin die Abo-Zeitschriften gehen sollen? Das ist doch bei einer App absolut unwichtig … der Verleger brauch doch meine Daten gar nicht mehr. Ich verstehe daher nicht, warum sich da die Verleger so aufregen.

    • Ja, aber da war das auch für die Lieferung notwendig! Warum sollte der Verleger meine Adresse bekommen, wenn ich online etwas abonniere? Das führt nur dazu das der Briefkasten mit noch mehr Werbung zugemüllt wird.

      • ..tja, und das mit der reklame war damals ja auch der fall.. ein datenschutzgesetz gab es im herkömmlichen sinne nicht und die verlage konnten mit den adressen quasi tun, was sie wollten, werbung inklusive.. nur war die produktion von printwerbung damals noch wesentlich kostspieliger als heute, was dazu führte, dass fast ausschließlich seriöse mailings im postkasten landeten ;-)

  • Warum sollten die Verlage meine Kontaktdaten bekommen, ich will doch nichts in gedruckter form haben.

  • Die Frage ist doch, wofür die Verleger die Adressdaten benötigen? Die haben doch gar keinen Grund, sich deswegen über Apple aufzuregen…

    • Um gezielt Werbung an Dich zu senden ;)

      • Genau deswegen bekommen sie meine Adr. nicht. Denn es bleibt in Erinnerung, dass ihr „liebe“ Verleger diese Adressdatensätze jahrelang an Dritte verkauft habt. Jetzt hat der Kunde die Wahl und sagt nein Danke zu werbeüberfluteten Briefkästen. Und ihr heult rum und versteigt euch in herbeigezogen Scheinargumenten. … mimimi …

    • Sehe ich genauso! Es ist ein In-App-Kauf! Ich lese die Daten dann auf meinem IPhone/iPad wofür braucht der Verleger da meine Daten?! Ja genau um mich ungewünscht anzurufen/anzuschreiben und um mir weitere Abos aufzuschwatzen! Will ich das?! NEIN deswegen gut das apple es so handhabt!!!

      • Voll kommen richtig! Find ich super von Apple. Wenn die Zeitungen sich darüber aufregen ist was faul. Auch über die 30% Beteiligung von Apple brauchen sie sich nicht aufregen. Ansonsten sollen sie ihre Zeitung eben wieder nur in Papier Form verkaufen (was aber logischerweise auch eine Reduzierung des Umsatzes wäre..!) oder sie gehen zu andriot (auch eine Reduzierung). Um den Kunden noch mehr Geld aus Der Tasche zu ziehen, dafür wird die Adresse benötigt. Oder die dann an andere Unternehmen (illegal) weiterverkauft! Schweinerei ist das doch!

        Gut das es Apple gibt!  

    • Dient nur zum Marketing-Zweck und zur eigenen Statistik. Mehr eigentlich nicht. Adressen dürften die Verlage eigentlich nicht weiter geben.

  • Geil ist auch das sie sich über die 30% aufregen :D solln sie doch ihr eigenes handy und os entwickeln und die server kaufn dann könn sie aucg 100% der umsätze behalten.

    • Ich frage mich ob die das Papier, die Umschläge, Briefmarken, Tinte etc zur Verbreitung ihrer gedruckten Medien geschenkt bekommen haben! Apple musste doch auch in Vorleistung gehen, das iPhone + iOS entwickeln und die Server hinstellen.
      Und dann sollen sie jede Leistung kostenlos zur Verfügung stellen!? Wo leben diese Schwachköpfe!?

    • Wenn du so denkst, könnte man auch sagen die sollen zu Android wechseln, weil es dort billiger ist.

      • Sollen sie doch. Aber es gibt halt wichtige Gründe (Reichweite, Kaufkraft) die die Verlage davon abhalten, iOS den Rücken zu zuwenden

  • Die Zeitungsverleger sollten sich zuerst einmal Gedanken machen ihre Apps auf ein
    profisionelles Niveau zu bringen (z.B. Spiegel-App), als ihre Energie in einem Streit mit
    Apple zu verschwenden.
    Wenn ich mir anschaue, mit welchen aberwitzigen Prämien die Zeitungsverleger
    Abo’s an den „mann“ zu bringen versuchen, sind die 30% mehr als gerechtfertigt.

  • Eine Weitergabe von Kundendaten an Dritte ohne das Einverständnis des Kunden ist rechtswidrig. Es bräuchte damit also eine inakzeptable Änderung der AGB („Hiermit bin ich einverstanden, dass Apple meine persönlichen Daten uneingeschränkt an Dritte weitergeben darf“ oder dergleichen, ähnlich wie es bei Facebook der Fall ist). Das Apple dies nicht tut ist gut und zum Wohl aller Kunden.
    Das einige Verlage so etwas fordern ist äußerst bedenklich. Aber nun gut, die Springerpresse und Co scheren sich natürlich herzlich wenig um Datenschutz. Es sei denn man kann gerade über irgendeinen bekannten Konzern berichten der ein Datenschutzvergehen begangen hat (Telekom? Deutsche Bahn? Facebook? Lidl?). Selbst hingegen Datenschutzvergehen sogar öffentlich fordern ist aber natürlich völlig legitim.
    Was für eine Heuchelei.
    Daumen hoch für Apple, die hier ihre Kunden schützen.

    Was die 30% angeht: Wenn diese Verläge jetzt ihre eigene Logistik und Co aufbauen, selbst Wartung und PR übernehmen müssen. (Na ja, sie können in den eigenen Blättern Werbeanzeigen dafür setzen. Was Apple bezahlen muss, den Verlägen, welch Ironie, aber eh nur Peanuts). Wenn die Verlage jetzt selbst die Transaktionsgebühren zahlen müssen, etc. pp. …
    …dann werden sie merken, dass es zwar weniger als 30% des Umsatz kostet, aber auch nicht extrem viel weniger.

  • Es geht beiden Parteien nur um das liebe Geld. Die Verlage möchten mit unseren Adressdaten, die Apple-Fesseln umgehen und so die ganzen Einnahmen für sich zubeansprechen. Und Apple will mit seiner Dienstleistung natürlich Geld verdienen. Vorteil für uns: einheitlich, unkompliziert, zentral. Nachteil: Apple weis was wir den ganzen lieben Tag so machen.

  • das alleine angry birds das komplette telefombuch an 6 verschiedene werbeanbieter versendet vergessen die meisten…

    • Das ist im Grunde noch ein grösserer Witz, aber bei Angry birds hat man nicht die Wahl ob man seine Daten weitergeben will oder nicht. Hier fragt das iPhone explizit nach und man kann es verneinen

  • Was wollen die Verleger denn? Solange sie das Geld bekommen können die schön still sein!
    Was geht die meine Daten an?
    Damit sie mich mit Werbung per Post oder E-Mail zubomben können?
    Geht die überhaupt nix an! So vorbildlich erwarte ich das auch von Apple!

    Natürlich ist die Plattform eingeschränkt und die Verlage ärgern sich, aber sie müssen nichts für das iPhone/iPad anbieten!

  • Die Verleger haben keine Wahl, sie müssen sich damit abfinden, dass Apple die beste Plattform für kommerzielle Zwecke hat, seien es Apps oder digitale Abonentments jeglicher Art! Man könnte das als eine Art Monopol bezeichnen und somit kann Apple die Preise bestimmen. Wer kann denn momentan mit Apples Plattform konkurrienen auf dem Gebiet der digitalen Medien auf mobilen Geräten?

  • Krass….Welche Quelle gibt es denn für die Aussage?

  • Gott sei dank muss ich noch nicht am Kiosk meine Adresse für den neuen Spiegel nicht angeben.

  • Typisch. Kann ja nur vom Springer Verlag kommen. Boah ey, haben die nicht schon genug Daten und Kohle? Ich lese aus Protest keine Zeitschriften von denen auf dem iPhone/iPad, weil ich für Informationen per Internet auch nichts zu zahlen brauche (Tagesschau, ntv,N24 usw.)

  • Regt Ruch mal nicht so auf, die wollen ned eure Adresse sondern nur die PLZ

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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