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Für $40 Milliarden: Telekom verkauft US-Handynetz an AT&T

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21 Kommentare 21

Mit der jetzt bekanntgegebenen Telekom-Transaktion dürfte der bislang viertgrößte Mobilfunkanbieter in den USA zum Wochenanfang für reichlich Schlagzeilen sorgen. Für 39 Milliarden Dollar hat sich die Telekom von ihrem US-Geschäft getrennt und das aufgebaute Netz an den Handyprovider und ehemaligen iPhone-Exklusivanbieter AT&T verkauft. Der Deal – 25 Milliarden gibt es in Bar, den Rest in Aktien-Anteilen – macht die Telekom zum größten Einzelaktionär AT&Ts. Die Zusammenführung der beiden Unternehmen dürfte gut ein Jahr in Anspruch nehmen, iPhones gibt es für die Telekom-Kunden vorerst trotzdem noch nicht (Youtube-VideoAT&T Pressemitteilung).

Der größte US-Telekomkonzern wolle 25 Milliarden Dollar in bar zahlen, teilte die Telekom in einer Pflichtveröffentlichung mit. Der Rest werde in AT&T-Aktien entrichtet. Damit erhalte die Telekom acht Prozent am US-Unternehmen und werde zum größten Minderheitsaktionär des amerikanischen Branchenführers.

2001 hatte die Telekom die Unternehmen VoiceStream Wireless und Powertel für knapp 50 Milliarden Dollar gekauft, stagnierte in den vergangenen Jahren jedoch bei dem Versuch in den USA Fuss zu fassen.

Sonntag, 20. Mrz 2011, 23:15 Uhr — Nicolas
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  • Omfg

    IFun macht weiter so *daumen hoch*

  • In Bar… Okay, wann und wo ist die Übergabe und wieviel Security wird dort sein? :D

    Na ja, man darf gespannt sein, wie sich der Markt dort weiterentwickelt…

  • 25 Milliarden in bar? Portokasse ;-)

  • Ich hab euch heute richtig vermisst. Keine News tagsüber. Gute Nacht. Hehe

  • Wie kommt ihr auf 50 Milliarden USD? Es sind doch „nur“ $15.7262 plus $15.9062 gewesen für den Kauf damals …

  • Unterirdische Tonspur
    Lächelnd einen Untergang gestehen
    Und worthülsen präsentieren
    Aus dem kanonicus für manager
    Lol

  • Wenn die 2001 knapp 30 Milliarden gezahlt haben dann haben die ja schon mal 10 Milliarden Gewinn gemacht!!
    Klingt ja nicht sooo schlecht..

    • Vergiss nicht, dass die auch in den Jahren Investitionen getätigt haben und Leute bezahlen mussten … eine pauschale Aussage, ob das ein gewinn- oder verlustbringender Verkauf war, kann man m.M.n. nicht so einfach anstellen.

      • Vergiss aber auch nicht das T-Mobile USA in den Jahren aber auch Gewinne gemacht hat, der Punkt einfach nur war das der Ausbau in LTE für die Telekom in den Europa und Amerika zu teuer gewesen wäre. Also hätte ein Markt warten müssen und der wäre dann warscheinlich über die Wupper gegangen. Also: genau richtig gemacht! Fett Kohle abkassiert, AT&T sich um LTE kümmern lassen und in Europa zum eventuellen LTE Marktführer werden. Denn die anderen Anbieter wie Vodafone und O2 können es sich nicht leisten in Europa flächendeckend LTE Netze zu bauen.
        Ausreden freut sich meine Heimatstadt Bonn wieder auf kräftige Steuereinnahmen :D

  • Damals haben sie die Schulden mitgekauft. Total irrsinnig, aber da stand der Aktienkurs auch 6 mal höher. 33mio weniger Tmobile Kunden.

  • Der spiegel hat’s auf den Punkt gebracht: sie hatten einfach kein iPhone im Portfolio !
    Schade Telekom, 10 Jahre Verluste in den USA. Nunja das habt ihr ja bei den dt. Kunden wieder schön reingeholt ;)

  • Dadurch sollte sich ja das AT&T Netz schlagartig verbessern… Das sollte die Amis freuen :) Zumindest diejenigen mit AT&T oder T-Mobile-Vertrag.

  • Einfach der falsche Firmenname. Der Ammi ist und bleibt Cowboy. Knallen muss es. So ist es kein Wunder das A „TNT“ die Nase vorn hat. Tele-Canon hätte da wohl bessere Chancen gehabt ;-)

  • Wie kommt’s eingentlich das die Headline 40Mrd und der Text 39Mrd sagt?
    Aufrunden ist ja ganz nett, aber nicht im Mrd Bereich.

    Das die Telekom die damals für 50Mrd gekauft hat deckt sich mit meinen gefundenen Infos

  • 25 Mrd Bargeld?? Dürfte ne ganze menge sein.

  • Das ist dem Beweis geschuldet, dass wir alle das Verhältnis zu Geld verloren haben. Früher hatten wir vor der Zahl Million respekt, heute sind es nichtmal mehr Milliarden. Immerhin wurden amerikanische Billionen richtig übersetzt, die hierzulande mit Milliarden übersetzt werden. Ein gern gemachter Fehler, der meine These untermauert.

    • Arbeitest du auf einer Bank? Wohl eher nicht…weil sonst wüsstes du das man i-wann , wenn man ständig mit so großen summen hantiert , schnell mal den Bezug dazu verliert und es nur noch als päckchen papier ansieht…

  • Größter Einzelaktionär? Wohl eher größter Minderheitsaktionär.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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