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Eye-Fi Update: Drahtlose Foto-Übertragung vom Speicherchip zum iOS-Gerät

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Am besten ihr entfernt eure Hand kurz vom Trackpad, der Maus oder dem iPhone-Display – andernfalls könnte die heute von Eye-Fi ausgegebene Pressemitteilung zum Spontankauf einer der drahtlosen X2-Speicherkarten des Unternehmens verleiten. Bei Amazon stehen etwa die 8GB große Pro-Karte für 92€, die 4GB große Connect-Karte für 55€, die ebenfalls 4GB große GEO-Daten Karte für 75€ und die 8GB große Explore-Karte für 80€ bereit.

Eye-Fi bietet schon seit geraumer Zeit SD-Speicherkarten mit integriertem W-Lan Modul an und erlaubt Hobby-Fotografen so auf die unkomfortable Bild-Übertragung per USB-Kabel zu verzichten. Ist eine Eye-Fi Karte in die eigenen Kamera eingesetzt (und wurde im Vorfeld entsprechend konfiguriert), verbindet sich der intelligente Speicher mit dem Heimnetzwerk und überträgt die zuletzt geschossenen Bilder an einen Online-Speicher eurer Wahl.

Mit dem nun angekündigtem Direct-Mode werden die Eye-Fi Karten ihre Bilder zur Nachbearbeitung zukünftig auch direkt auf ein iOS-Gerät übertragen können. Die Karten (dieses Youtube-Video erklärt das Konzept) setzen dabei auf eine Ad-Hoc Verbindung, benötigen keinen Internet-Zugriff und lassen sich somit auch im Zelt-Urlaub einsetzen.

Das Direct Mode-Update soll noch im Laufe der Woche freigegeben werden und wird durch eine entsprechende Gratis-Anwendung für iPad und iPhone-Nutzer ergänzt. Die mitlesenden iPad-Besitzer können alternativ zu Apples Camera Connection Kit greifen.

Dienstag, 12. Apr 2011, 11:12 Uhr — Nicolas
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  • Wie cool is das denn?! Foto mit Spiegelreflexkamera machen und direkt aufs iPhone bekommen?! Cooool :)

  • Habe ich noch ohne Update im Einsatz und funktioniert in der Regel nicht schlecht!

  • SD Karte mit integriertem WiFi…

    Wir leben in einer coolen Zeit.

  • Naja, bei der riesigen Speicherkapazität von iPhone und Co. ist man doch idR froh ein paar MB frei zu haben, wohin da also mit den ganzen Fotos? Ich jedenfalls komme selten genug dazu, Fotos über das Kit auf das iPad zu laden, was soll das also groß bringen?

  • Naja, klingt gut, ist es aber nicht. Ich habe die Pro-Karte mit meiner neuen Powershot G12 getestet und war enttäuscht. Die WLAN-Leistung der Karte ist dermaßen schlecht, so dass ich daheim nur eine Verbindung zu meinem WLAN hatte, wenn ich quasi neben dem Router stand.

    Wenn das inhouse nicht funktoniert, wie soll dass dann außer Haus klappen, wo man eh einen viel schlechteren WLAN-Empfang hat(wenn überhaupt ein Hotspot in der Nähe ist). Und auch die Übertragung abends im Hotel ist auch nicht gerade vom Thema „Highspeed“. Ein 12MP-Bild war erst nach über 5 min auf meinem Computer (wohl gemerkt 1 Bild). Ein zweites Bild wurde gar nicht überspielt. Da stecke ich lieber die Karte in meinen Mac oder in mein iPad und überspiel die Bilder „von Hand“.

    Mein Fazit: Die Idee dieser Karten ist super, die Umsetzung eher schlecht.

    • Oliver, es geht hier um die Ad-Hoc Verbindung! Die Karte erbindet sich direkt mit dem iPad, dazu benötigt man keinen Router.

      Ob die Geschwindigkeit der Karte allerdings zufriedenstellend ist, ist natürlich wieder eine andere Geschichte.
      Ich kann mit jedenfalls auch nicht vorstellen, jedesmal mehrere GB über die lahme WLAN Verbindung zu schicken.

    • das kann ich nur bestätigen!
      Ich habe meine Karte leider nach 2 Tagen intensiver Proben zurück schicken müssen.
      Meine Canon EOS stand ca. 3m vom Laptop entfernt – allein dort hat die Übertragung eines Fotos schon ca. 3 Minuten gedauert. Wenn ich dann (und das ist eigentlich der Sinn) RAW-Dateien übertragen will, muss ich u.U. 10-15 Minuten auf ein Bild warten…
      3 mal ging (vermutlich wegen der Datenmenge) gar nichts mehr und ich musste Camera und Programm neu starten.
      Dies sind keine Einzelfälle!!! Im Internet finden sich zahlreiche negative Kritiken.

  • Ich hab noch eine Karte der ersten Generation (vor über einem Jahr gekauft) und mußte leider feststellen, daß deren Speicher SEHR langsam ist, d.h. in meiner Digi-SLR hat das Sichern aufgenommener Bilder (immerhin 12GB pro Bild) ca. doppelt so lang gedauert als mit der Class6-Karte, die die Kamera bevorzugt. Ich weiss nicht, ob die neuen Karten da besser geworden sind – damals hatte die Firma nichtmal angegeben, welche Speed-Klasse die Karten erfüllen.

  • Aber Vorsicht ist bei diesen Karten geboten.
    Bisher sind sie alles Andere als sicher.
    Die Aufnahmen können recht leicht abgefangen werden.
    Auch bei Groden Datenmengen wie z.B. beim RAW-Format geht die Leistung recht schnell in die Knie.
    Ein WLAN ist auch immer Voraussetzung.

    An sich ist es eine geniale Idee aber die negativen Seiten werden all zu oft gerne verschwiegen.

    Ich würde noch abwarten, bis das ganze System optimiert wird.

  • was soll das? es gibt bereits Digitalkameras mit WLAN :-)

  • Jetzt müsste mein iPhone nur noch das RAW-Format unterstützen! Ganz davon abgesehen, das meine 32GB nur für ein Foto in RAW-Format reichen würde ;)

    • Interessant, was hast Du denn für ein Kamera?
      So ein digitales 50MP Rückteil für eine Hasselblad produziert zB. ca 80 MB große RAW Dateien. Nen TIFF könnte so auf über 200 MB kommen…

  • ENDLICH, darauf habe ich gewartet. NICE!!!

  • Funktioniert super! Hab die Eye-Fi-Karte in meiner Nikon D3100 in Betrieb und bin begeistert. Klare Kaufempfehlung!
    Einziger Nachteil: die Akkulaufzeit verkürzt sich etwas.

  • DSLR mit SD’s haben einen gewaltigen Nachteil, die Geschwindigkeit. Dies wird mit der Eye-FI Karte noch langsamer.
    Und das iPad kann RAWs nicht wirklich nutzen (es wird nur die interne jpg Vorschau verwendet)
    Wo ist also der Mehrnutzen?

  • nun, ich freue mich riesig auf diese Funktion. Denn für mich liegt der Nutzen darin, dass ich über die Eye.Fi SD Karte JPEGs in geringer Auflösung ans iPad schicke. Die hochauflösenden Daten gehen nach wie vor auf die CF Karte (Canon 1D Mark IV, CF & SD parallel !!!). Für eine Voransicht während des Shooting für die „Kreativen“ am Set wird es (hoffentlich) nichts Besseres geben. Das iPad ist schließlich komplett idiotensicher. Und tethered Shooting mit langem Kabel ist Geschichte, somit auch die Angst, dass irgend’n Horst Kamera und Laptop komplett abräumt, weil er im Dunklen die Kabel übersehen hat!!! War schon kurz davor die die Eye.Fi wieder zu verkaufen, aber jetzt wo das iPad ins Spiel kommt bin ich Feuer & Flamme!!! Ich hoffe ich werde nicht enttäuscht.

    just my 2ct

    • Wenn Du die Eye-Fi Karte schon hast, kannst Du doch jetzt schon kabellos die Bilder aufs Notebook bringen, oder? Ist die Geschwindigkeit bei der Übertragung überhaupt brauchbar?

      Naja, und wenn es doch nicht die beste Lösung ist, um den Kreativen eine Vorschau zu ermöglichen, gibt es ja auch noch den WTF-E2 II von Canon. Der kostet auch nicht mehr als ein iPad ;-)

      • nur läuft das so wie es aktuell ist nicht rund und macht keinen Spaß. Diese Ad Hoc Lösung mit’nem MacBook find ich eher suboptimal.
        Hast du dir mal die Probleme angeschaut, die User mit dem WFT haben wenn es um ad hoc geht???
        Zu den Kosten, das iPad ist ohnehin vorhanden, also hinfällig.

      • Es gibt auch die Möglichkeit eine bessere Sendestation für Canon Kameras zu bauen, die ist zum einen schneller als die Eye-Fi Karten und kann damit auch mit CF-Karten genutzt werden

      • Dann hoffe ich für Dich DotSlash, dass die AdHoc Lösung mit dem iPad besser klappt. :-)

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