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eSIM-Premiere: Vodafone und Samsung bieten Smartwatch mit integrierter SIM-Karte an

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32 Kommentare 32

Vodafone will am 11. März als erster deutscher Netzbetreiber mit der Vermarktung der eSIM beginnen. eSIM steht für „embedded SIM“, anstatt der gewohnten Plastikkarten wird künftig ein mit erweitertem Funktionsumfang ausgestatteter Chip direkt in Endgeräte eingebaut.

vodafone-esim-500

eSIM-Aktivierungskarte von Vodafone

Der entscheidende Vorteil für Endkunden liegt bei der damit verbundenen größeren Flexibilität. Die mit einer eSIM ausgestatteten Geräte sind mit einem Identifikationscode ausgestattet, mit dessen Hilfe sie flexibel zu Verträgen hinzugefügt und damit verwaltet werden können. Neben Mobiltelefonen oder Tablets können auf diese Weise auch weitere Gerätekategorien ohne großen Aufwand angebunden werden, Vodafone nennt hier Fitnesstracker und Smartwatches als erste Bespiele, für die Zukunft sind beliebige Endgeräte aus dem „Internet der Dinge“ denkbar, vom Kühlschrank bis zum ferngesteuerten Heizungsventil.

Damit das Ganze funktioniert, müssen sich neben den Netzanbietern natürlich auch Endgerätehersteller dem neuen Standard verpflichten. Vodafone geht hier zunächst eine Partnerschaft mit Samsung ein. Als erste seSIM-fähiges Mobilfunk-Gerät in Deutschland wird der Provider die mit Mobilfunk-Funktionen ausgestattete Smart-Watch Gear S2 classic 3G von Samsung demnächst in rund 60 ausgewählten Vodafone-Shops als Ergänzung zum Tarif Red+ Allnet anbieten. Der Monatspreis für die mit einer Zusatzkarte ausgestattete Uhr soll bei 20 Euro liegen.

vodafone-Gear-S2

Wann Apple auf diesen Zug aufspringt, bleibt abzuwarten. Grundsätzlich dürfte die mit einigen Geräte ausgelieferte Apple SIM jedenfalls nur eine Übergangslösung sein, und der frühe Marktstart von Samsung schürt natürlich entsprechende Erwartungen.

Auch die Telekom propagiert die eSIM

Die Telekom hat sich bereits letztes Jahr positiv zum Thema eSIM geäußert, konnte bislang aber noch nicht mit einer konkreten Ankündigung punkten. Dafür hat der Provider aber bereits ein erklärendes Video zum neuen Standard am Start:

Donnerstag, 18. Feb 2016, 12:23 Uhr — chris
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  • Wurde auch Zeit auf den physischen Müll zu verzichten.
    Die Technik ist ja vertragsunabhängig.

  • Ich meine mich zu erinnern, dass Apple schon mal einen Vorstoß in richtung eSIM starten wollte, und dass sich die Mobilfunk-betreiber eben NICHT positiv dem gegenüber geäußert hätten. Jetzt ist es auf einmal der neue heiße Scheiß. Wankelmütiges Volk!

    „Niemand braucht ein Telefon ohne echte Tastatur…“, „Wir haben keine Angst von der Apple Watch…“, „Wir haben keine Angst von dem Apple-Auto…“ – History repeats itself.

    • Wer hat Angst vor der Apple Watch? Davor braucht sich doch wirklich niemand zu fürchten…

      • fürchten evtl. nicht. aber der vermutete marktanteil der apple watch bei smartwatches spricht doch momentan eine deutliche sprache, oder findest du nicht?

      • Immer noch davon überzeugt das man sie nicht braucht? Gerade erst die zweite für meine Frau bestellt.

      • Für jede Schublade eine

      • Ich habe bei dem Apple Watch Review von LinusTechTips (größerer Tech-Blogger/Reviewer auf dem Englischsprachigen markt) gehört, dass er der meinung ist, dass Apple noch nicht die Watch Bauen kann, welche sie gerne releasen würden, aber Sie den Zeitpunkt nicht verpasse können eine App-Infrastruktur für eine spätere „reifere“ Watch aufzubauen.
        Klang für mich so schlüssig.

      • klingt schlüssig….

      • Dieses Marktanteils Argument ist doch deutlich erklärungsbedürftig…
        Angenommen ich erfinde was total cooles, also zumindest ich finde es cool, das Ding gibt’s davor schon irgendwie anders, aber auch deren Erfinder haben als Rechtfertigung schon nur „voll toll“ gefunden. Dann tummle ich mich also mit meinem Produkt auf einem nicht umkämpften Marktsegment, wo noch nicht ein mal die Super-Nerds sich für interessieren. Da die Mitbewerber mit der Zeit die Lust an ihren Produkten verlieren, ich aber durch meinen Super-Mega-Geilen Konzern die Werbung für mein Ding querfinanzierten kann, wird meine Erfindung der volle Renner; eben in diesem Segment und weil ich so toll bin und dreimal soviel davon verkaufen wie die anderen feiere ich mich selbst. Ok, dass ich auch nur sechs Toilettenpapier-Wärmer im Jahr verkaufe und somit überhaupt kein Geld mache, das steht auf einem anderen Papier – jenes welches ich gern für mich behalte.

      • @N0nam3: Das habe ich auch immer schon gesagt. Die Technik ist noch nicht so weit, dass man eine gute Uhr für alle bauen kann. Die Liste, was alles fehlt, ist lang, da jeder etwas anderes von einer Smartwatch erwartet. GPS, GSM und lange Akkulaufzeit schließen sich nunmal gegenseitig aus. Der Platz zwingt einen halt zu extremen Kompromissen bei Leistung und Laufzeit.
        Apple tut sich aber schwer mit der Diversität.

      • … Und wer wartet denn tatsächlich auf ein Apple Car? Der eigene Apple Car Entwicklungsleiter hat das Unternehmen verlassen, weil er hofft so mit dem scheiss nicht in Verbindung gebracht zu werden:-) wenn die History eines zeigt, dann das Ameikaner noch jedes Autounternehmen unwirtschaftlich an die wand fahren. Wird Zeit das sich der Handyhersteller dem Wettbewerb der weltweit härtesten Branche stellt, damit er im Börsenhimmel endlich mal auf den Boden der Tatsachen fällt, und die Kapitalverteilung sich wieder Richtung Europa verschiebt. Die werden sich mit der Komplexität derart verzetteln … History repeats!!

    • Das mit dem Apple Auto glaube ich auch immer noch nicht, dass das die Industrie umhaut. Aber das mit der Apple Watch… Es braucht zwar niemand eine Apple Watch, aber niemand braucht auch eine Uhr. Deshalb gibt es außer der Zeit anzeigen, dem Design und Tragekomfort wenige Punkte in denen man ausgesprochen gut sein kann. Da kommt man als Neuling gut rein. Außerdem war die Apple Watch auch keine Revolution der Smart Watch. Sie ist so wie alle anderen auch, nur ausgefeilter.

      Autos sind deutlich komplexer und die alt eingesessenen Autohersteller sind in den Bereichen in denen Apple Punkten möchte auch nicht untätig. Ok sie sind vielleicht lahm und träge was neue Technologien angeht, aber zu dem Zeitpunkt zu dem das Apple Auto heraus kommen soll werden sie trotzdem das meiste von dem futuristischen Zeug was geplant ist fest integriert haben.

    • Wer soll denn Angst vor der Watch haben? Gerade die Smartwatchhersteller können da auf einen allgemeinen Aufschwung setzen, da Apples Marketing Smartwatches aus dem Nerd-Bereich herausgeholt hat.

  • Und was mache ich dann wenn mein eSIM Smartphone defekt ist? Die nicht mehr vorhandene Sim Karte in ein altes iPhone schieben um dann als Übergangslösung was zum Telefonieren zu haben? Hoffe die finden da eine Lösung ohne das man sich mit Mehrkosten zusätzlich noch eine Sim-Karte holen muss, die dann die Telekom natürlich als MultiSim abrechnet.

    • Steht doch da, es können auch andere Gerätekategorien angebunden werden. Wenn also Dein Kühlschrank angebunden ist nimmst Du eben den mit. Vielleicht gehts auch mit dem Hundehalsband. Brüllst Du eben unterwegs Deinen Hund an … :-)

    • Dann rufst Du bei deinem Provider an und verifizierst dein anderes eSIM Gerät.

  • und was ist im Ausland ? machen da ALLE provider mit ?

  • ich lass mir den Chip gleich implantieren, damit erspar ich mir die lästige herumschlepperei irgendwelcher Geräte. ;)

  • TomTom hat schon seit mehreren Jahren eine Sim von VF in manchen Navis, Datenverbindung besteht in ganz Europa, jegliches Entgelt ist mit dem Kaufpreis abgegolten. Für mich das bessere Tarifmodell.

  • Zeit wird’s langsam aber auch… In der heutigen Zeit immernoch sim Karten zu haben ist schon traurig

  • sehr geil! next, underwear, brainwear und feuerwear :D es lebe das IoT!

  • Ist doch auch so in den Kindles von Amazon, oder?

    Die haben je nach Modell auch eine festverbaute Sim und man kann sich weltweit Bücher laden.
    Ohne zusätzliche Kosten ;)

  • Na klar, ich Zahl doch nicht auch noch monatliche Gebühren für die eSIM!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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