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Endlich: Apple kündigt an Entwickler-Accounts bei Bewertungsmanipulation zu löschen

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39 Kommentare 39

Erinnert sich noch jemand an die AppStore-Taschenlampe die sich nach der Eingabe eines Geheimcodes zum UMTS-Modem umfunktionieren ließ, oder vielleicht an die zwei Kamera-Applikationen die auch durch einen Druck auf die Lautstärketasten des iPhones ausgelöst werden konnten? Wenn Apples Kontrolleure demnächst über solche Hintertüren stolpern fliegt nicht nur die betroffene Version der entsprechenden Applikation aus dem AppStore – zukünftig wird der komplette Entwickler-Account gelöscht.

In den, mit Einführung der iOS-Abofunktion überarbeiteten Entwickler-Richtlinien schreibt Apple heute:

Wenn versucht wird, dass [AppStore-]System zu betrügen (beispielsweise mit dem Austricksen des Review-Prozesses, dem Stehlen von Nutzer-Daten, dem Kopieren der Arbeiten eines anderen Entwicklers oder mit der Manipulation von Bewertungen) wird deine Applikation aus dem AppStore entfernt und dein Entwickler-Account komplett von der Teilnahme an unserem Entwickler-Programm ausgeschlossen.

Die AppStore-Bewertungen waren in letzter Zeit öfter Thema in unseren News. Eine paar Beispiele:

Dienstag, 15. Feb 2011, 23:47 Uhr — Nicolas
39 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Gut, Endlich passiert mal was, aber die Apple-Mitarbeiter sollten die Apps sowieso besser kontolliern bevor Sie diese in den AppStore aufnehmen

  • Es wäre doch schon mal ein Anfang, wenn iTunes-Accounts für die Bewertung von Apps gesperrt würden, die über einen Promo-Code installiert wurden.

    • Dieses Im-Nachhinein von Apple führt doch zu nichts.
      Es ist seit Monaten eine App im Store, die angibt, animierte iPhone-Hintergrundbilder zu installieren.
      Obwohl diese App schon mehrfach reklamiert wurde, ist sie immer noch im Store.

    • Bei manchen Apps (und in manchen Kategorien) braucht es nur 12-22 Einkäufe/Bewertungen um in die Top-10 zu schießen. Gerade bei 0,79€-Apps kann ich mir vorstellen, dass es vielen Entwicklern wert sein wird, die dafür nötigen 17,38€ auch auszugeben.

      • Es kostet dich im Grunde ja nur 5,21 Euro, 70% des Erlöses gehen ja wieder an dich. Aber davon mal abgesehen, brauchst du dafür ja 22 iTunes-Accounts. Die bekommt man doch sicherlich nicht so ohne weiteres.

      • 22 Accounts? Kriegt man ohne weiteres. 22 kostenlose freemailadressen und fertig sind die accounts. Oder vielleicht noch ein paar Freunde mit iTunes und schon war’s das

      • 22 Bezahlaccounts, mein postlobotomischer Freund.

      • Was sind denn Bezahl-Accounts? Nach meinem Verständnis reicht ganz nach Komacrew ein Sack von Freemail-Adressen und ab dafür. Gehe mal stark davon aus, dass ich mehrere ITunes-Accounts mit den gleichen Bezahldaten versorgen kann (Familien, Lebenspartner).


  • Das wurde auch zeit.
    Sehr gut apple :)

  • Kritisieren können alle, aber Lösungen vorbringen hier keiner. Apple macht seit Jahren vieles richtig, weil sie genau überlegen was sie sagen und umsetzen. Daran könnte sich so mancher hier ein Beispiel nehmen.

    • Dirk Peter Küppers

      Trotzdem greifen sie dieses Problem erst jetzt auf…

    • Vorschlag: – keine Bewertung bei Nutzung eines Promoaccounts
      – RICHTIGE Überprüfung des Codes anstatt 2 Wochen einen simpel auszutricksenden Algorithmus drüberlaufen zu lassen
      – Reaktion auf Meldungen der User über Probleme mit einem App, einer Rezension oder sonstigem falschen Verhalten des Apps
      – einen weiteren simplen Algorithmus der iTunes Account Namen überprüft und mit dem Auftreten an Bewertungen eines Entwicklers abgleicht um Fake Accounts nur zum bewerten zu begrenzen
      – positive Bewertungen erst nach Nutzungsdauer z.B. > 4 Wochen zulassen
      – Bewertungen erst freischalten wenn man bereits z.B. 5 weitere Apps bewertet hat
      – bei gehäufter Meldung anderer User über die Rezensionen verpflichtende Verknüpfung mit einem Konto/Kreditkarte

      Damit sollte locker 90% eingedämmt werden können. Punkt 2 und 3 würden Geld kosten und wäre Apple quasi selbst überlassen wie intensiv daran gearbeitet werden muss. Die Vorgeschlagenen Zeiten sind natürlich variabel veränderbar und sollten versuchsweise angepasst werden um einen kompromiss zwischen Nutzen und Einschränkung zu bieten

      • Dann kann man die bewertungen gleich ganz abschaffen und will auch keine 5 kaufen. Nach 4 wochen bewerte ich nichts mehr.

  • Scheiße das ich nicht geschaft1 habe die App mit der Taschenlampe mir zu holen

  • Apps mit betrügerischen Werbung sollten lieber aus dem App-Store entfernt werden. Besonders kostenlose Apps sind betroffen. Werbung wo der Nutzer zahlt, wo gibst den sowas.

  • Manipulierte Bewertungen, Betrugsversuche und auch einfach nur harmlose Schrottapps wird es wohl immer geben. Ich denke aber schon, dass die Zahl der wirklich ‚bösen‘ Apps im AppStore durch dass Kontrollprinzip auf einem relativ geringen Level gehalten wird.
    Hinzu kommt, dass die Anzahl der User von iDevices extrem steigt und somit auch die Anzahl derer, die möglicherweise nicht sofort erkennen, was eine App. vor hat.
    Die Restriktionen von Apple haben für mich als Entwickler schon Teilweise ihren Sinn.

  • Wieso sollte man Promocodes sperren? Dafür sind die doch an sich da. Was bringt rs nem Entwickler, wenn ich niemanden mitteilen kann dass seine App. gut oder schlecht ist?

  • Hallo mal ne andere Frage. Bei wem geht die Uhr auch 10 Minuten vor?? Hab ich seit ein paar Tagen. Hab es mit einem Reset probiert und auch schon mit dem Sync an iTunes. 

    • Zwar dumme Frage aber ich stelle sie sicherheitshalber: Geht denn die Uhr auf Deinem PC/Mac richtig? Oder auch 10 Minuten falsch? Denn dann hilft auch ein reset oder sync nicht, weil das iPhone die Uhrzeit nur bei jedem Sync vom Rechner holt / vergleicht. Sowohl MAC als auch PC bieten die serienmäßige Korrektur der Uhrzeit über spezielle Time Server mit „Atomuhren“ an (über das NTP Protokol).
      Eine Network Sync der Uhrzeit unterstützen die Deutschen provider nicht (und iOS wahrscheinlich auch nicht).

  • Ich lese übrigens aus den neuen Bedingungen NICHT heraus, dass ein Entwickler-Rausschmiss auch dann droht, wenn jemand, ich nenn es mal „kreative Funktionen“ einbaut. Das Zitat spricht nur von Betrugsversuchen am System, wie eben durch Fake-Bewertungen. Und das ist auch richtig so und bitter nötig.

  • Und es wird keine Abo fallen in Apps mehr geben , dass find ich Super Danke Apple 

  • Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser :-)
    ich finds gut :-)

  • Warum dutzt mich Apple nur ständig? Muss ich jetzt den nächsten Supporter auch duzen? Als Fan geht mir das plumpe „Du“ (und dann auch noch kleingeschrieben) wirklich auf den Keks.

  • Richtig so. Jetzt noch den 5-Sterne-Pushern den Gar ausmachen..

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