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Die TAZ zur minimalen Steuerbelastung Apples: “Es ist fast unmöglich, Oasen auszutrocknen”

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Unter der Überschrift “Schäuble gegen Apple & Co.” berichtet die Tageszeitung über den zum Scheitern verurteilten Versuch der EU, Steuer-Schlupflöcher für multinationale Konzerne zu schließen. Auch die neue, Deutsch-Britische Initiative dürfte gegen die Finanz-Oasen in Luxemburg und Co. nur wenig ausrichten können:

[...] Apple fachte den Ärger jetzt sogar noch an. Die Stilikone ist auch deshalb so profitabel, weil sie kaum Abgaben auf Auslandsgeschäfte zahlt. Das wertvollste Unternehmen der Welt berappt nach eigenen Angaben für seinen Auslandsgewinn in Höhe von 28,7 Milliarden Euro nur einen Steuersatz in Höhe von 1,9 Prozent, gut eine halbe Milliarde Euro.

Diskussion 55 Kommentare.
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  1. Wäre ich in der Lage von Apple würde ich es auch so machen. Nach der Wiedervereinigung gab es vom Vater Staat auch ein paar nette Steuergeschenke bezgl. Immobilien im Osten. Habe ich auch gerne mitgenommen.

    — christian
      • Du hast doch keine Ahnung. Weißt du wieviele Fördergelder durch “West”-Firmen abgegriffen und zur Sanierung benutzt wurden, die eigentlich für anderes bestimmt waren. Da wurden reihenweise Firmen für eine obligatorische DM gekauft, die Fördergelder abgegriffen und die Ostfirma zugemacht.

        — Peter
      • Du bist so ein mieses A……..! Das Thema sollte langsam abgegessen sein wir sind ein einiges Deutschland und alle sollten stolz drauf sein.

        — 0815jogger
  2. Also ich sehe das Geld bei Apple sinnvoller genutzt als bei all unseren europäischen Verschwendungsstaaten !! Uns selbst miteinbezogen!!

    — ispeedy
    • Also ich würde mir wünschen wenn das Geld in der EU bleibt und nicht nach USA verschenkt wird…solltest du mal drüber nachdenken!

      — bombelbob
      • Für griechische Reederschonung und zyprische Bankenmafia – oder für andere Marionettenzieher unserer Puppenkistenregierungen?

        Nee danke, dann lieber Apple.

        — Macfee
      • Würden alle obigen Stammtisch-Jünger bitte fünf Minuten länger nachdenken bevor Sie posten. Das Lesen wäre erträglicher!

        — iStephone
    • Auch Du bist ein Teil des Staates. Laut Deiner Meinung ist das Geld also besser bei Apple aufgehoben als in Deiner eigenen Brieftasche?

      — Frank
  3. Das witzige ist, dass große Firmen in Deutschland auch -viel- weniger steuerabgaben Zahlen müssen als kleine und mittelständische deutsche unternehmen.

    Von daher…

    — iToph
    • Im Verhältnis schon. Allerdings wusste ich auch nicht wo ich ansetzen könnte ohne dass die insdustrieriesen mit dem “Erpressungsversuch” ala – dann gehen wir ins Ausland und Deutschland hat noch mehr Arbeitslose- um die Ecke kommen.

      — Lange
      • Mittlerweile sind Personalkosten in Deutschland aufgrund von Lohndumping oft günstiger als im Ausland.

        — bombelbob
      • In DE gibt’s keine Arbeitslosen !!! Und wenn doch werden einfach die Berechnungsvorschriften für zu erfassende Bevölkerungsgruppen “angepasst”

        — Benny
      • ganz einfache antwort: internationalen konzernen muss man auch internationale solidarität in der politik entgegensetzen.
        allerdings leichter gesagt als getan…

        — ||| tomas jay
      • ganz einfache antwort: internationalen konzernen muss man auch internationale solidarität in der politik entgegensetzen.
        allerdings leichter gesagt als getan…

        — ||| tomas jay
  4. Es ist echt interessant welche Quellen hier bei iPhone-ticker.de zitiert werden. Daran zeigt sich, wessen Geistes Kind man ist. Ein kommunistisches Blatt ist nicht gerade eine seriöse Quelle für ein so ernstes Thema. Apple macht nichts Verbotenes! Man sollte sich lieber mal hinterfragen, warum solche Länder wie Irland in der EU sind. Die Iren bieten auf der einen Seite Dumpingsteuersätze für Unternehmen an und beziehen auf der anderen Seite Geld aus dem ESM-Rettungsschirm. Geld, welches deutsche Steuerzahler dort einzahlen. Aber wir lassen uns ja gerne verarschen. Nicht Apple ist der Schuldige, sondern die wahnsinnigen EU-Bürokraten in Brüssel!

    — 1forU
    • Ich denke nicht, dass Ifun unbedingt die Meinung der taz teilt; doch wenn sie solche Artikel “unterschlagen” kommen wieder Nörgler Kommentar ala ” ihr fanboys schreibt auch nur positives und was euch nicht gefällt, wird weggelassen…”
      Weiß nicht ob ich richtig liege, aber ich wuerde das mal als Grund furr die Veröffentlichung des Artikels der taz hier sehen…

      — ispeedy
    • Tschuldigung, aber “kommunistisch” ist in dem Zusammenhang daneben. Die taz war in ihren Anfangsjahren sicher mal radikal links, inzwischen ist sie schon lange links-grüner Mainstream. (Ob man das nun mag oder nicht, ist wieder eine andere Frage, viele im linken Spektrum beschweren sich, die taz sei nicht radikal genug.) Extrem linke Blätter sind heute eher Junge Welt oder Jungle World.

      Und – so klar es ist, dass Apple als Firma alle legalen Möglichkeiten der Gewinnmaximierung ausschöpft – angesichts klammer Staatshaushalte allerorten finde ich es nicht ganz falsch, mal auf die niedrige Steuerbelastung des wertvollsten Unternehmens der Welt zu schauen. Dafür muss man kein Klassenkämpfer sein.

      — Jens
      • Es ist schon merkwürdig wie hartnäckig sich das Gerücht hält die taz sei kommunistisch ausgerichtet.

        Menschen, die nachplappern was andere wiederum von anderen abgeschrieben haben ;)

        Ich kann jedem nur mal empfehlen sich Zeitungen wirklich mal über einen längeren Zeitraum durchzulesen und sich eine eigene Meinung über politische Färbungen der jeweiligen Zeitung zu machen.

        Außerdem fände ich es auch mal interessant zur Abwechslung von “kommunistischen” Thesen in unserer doch so “perfekt” funktionierenden Kapitalistischen-Finanzkrisen-Gesellschaft zu lesen – die Stillegung von Steueroasen gehört wahrlich nicht dazu.

        — forumseb
    • Irland hat alles bezahlt, so what ? Immer dieses Halbwissen … Es war ein internationales Bankendesaster, im Grunde KEIN Länderproblem !

      — CTH
      • Sorry. Ne Finanzspritze im Nachhinein 250 Milliarden selbsterwirtschaftung und 85 Milliarden Zuschuss. Find ich ok. Der Grieche hat nix selbsterwirtschaftet

        — Lange
  5. Diese “wirtschaftlich sinnvollen” Entscheidungen haben zur Finanzkrise geführt. Ende vom Lied: Der normal vermögende Bürger zahlt alles, der kleine wohlhabende Rest vergrößert sein Vermögen immer schneller.

    Wer als Unternehmer nicht bereit ist wirtschaftlich verantwortungsvoll zu handeln ist kein Unternehmer sondern ein von der Gier getriebener Ausbeuter.

    — Hansi
    • genau so ist es! Schlimmer noch! Und solange goldmann und sachs die welt regiert, wird es nicht besser, im gegenteil.

      — tony
    • Nun ja — ich denke es gilt auch noch die Unterscheidung ob ein Unternehmen zumindest etwas produziert oder ob nur irgendwelche Zocker Papiere hin- und herschieben, wo garnichts produktives geschieht.

      Daimler machts doch auch nicht anders. Die zahlen in Deutschland keine Steuer – aber für die Zufahrt zu deren Werk hat der Steuerzahler geblecht.

      Bananenrepubliken sind doch auch wir und die ganze EU — in Griechenland leben die reichen Reeder steuerfrei und die Rentner blutet man aus.

      — Macfee
      • Zocker papiere hahahahaha hängt doch endlich das Banker Pack. Lasst uns eine tauschwirtschaft einführen… /ironieausfürdieganzschlauen

        — Benny
  6. Mich verwundert noch ein bisschen, das es eine deutsch-’britische’ Initiative ist … Nungut. Aber nicht nur durch diesen Kniff verdienen sich die Firmen dumm und dusselig:

    “Nur drei Prozent Umsatzsteuer statt 19 wie in Deutschland: Dank Steueroptimierung in Luxemburg verdienen Amazon und Apple an E-Books deutlich mehr als heimische Händler. Verlage und der luxemburgische Fiskus profitieren, die EU-Kommission aber hält den Abgabenrabatt für illegal.”
    (http://www.spiegel.de/netzwelt.....29658.html)

    Es ist einfach wie ein Bankraub anzusehen, wenn zu versteuerndes Geld am Fiskus vorbeig eschmuggelt wird und gehört bestraft.

    PS: Bei all dem Jubel um Vettel und Co. schaut doch mal, ob diese Herren sich bei der Finanzierung des deutschen Sozialstaates mitbeteiligen, der sie großzog und immernoch unterstützen würde, wenn sie denn nicht, durch Glück und Können, erfolgreich gewesen wären …

    — Theo
    • Für die (Sportler) zahle ich als Steuerzahler aber nichts !
      Im Gegensatz zu Politikern und den Dauercampern vorm Brandenburger Tor
      kosten mich “Vettel und Co ” keinen Cent !
      Und die par Euro die evtl Mahl als Sporthilfe geflossen sind,haben die Jungs schon lange an die Geier aus Berlin zurückgezahlt !

      Eric75
      • Was aber der dicke Beck verbockt. Und wie immer: wer hat uns verkauft und verraten ? Sozialdemokraten…

        — Benny
  7. Also ich sehe das Geld bei Apple besser angelegt als in der europäischen Steuergeld verschwendungsmaschinerie…
    Alle europäischen Staaten, uns miteingenommen!
    Abgesehen davon ist ne halbe Milliarde als absolute Zahl ja auch nicht sooo wenig….

    — ispeedy
  8. Nun nicht alles was gesetzlich möglich ist, ist auch ethisch moralisch zu vertreten… Ein Grundsatz der mich irgendwann bewogen hat aus der Kirche auszutreten.
    Wenn Apple das so macht, entspricht das wohl zu 100% dem “üblichen” Gebaren von großen multinationalen Konzernen (unsere großen deutschen eingeschlossen).

    Was mich ärgert ist: würde unsereins (Selbstständiger/Freiberufler) eine Dependance in Luxemburg eröffnen und seine Gewinne durch geschickte Konstrukte dorthin tranferieren wäre die Stuerprüfung/-fahndung wohl recht schnell da um die Rechtmässigkeit in aller Tiefe und Feinheit zu prüfen und die Unrechtmäßigkeit dieses Verhaltens möglichst zu finden.

    Die andere Seite ist, dass Apple die Auslandsgewinne (so habe ich gelesen) in den USA in der Bilanz als “unversteuerten” Auslandsgewinn ausweist, offensichtlich will man dieses Geld zum Mutterkonzern in die USA bringen?

    Was die Berichterstattung der taz angeht, ja sie habe eine politische Färbung (die auch nicht meiner Farbe entspricht ;-)), deswegen haben sie jedoch selbstverständlich das Recht über jedwedes Thema zu berichten, auch wenn einige hier meinen Apple sei eine “Gutfirma” ala “Gutmensch”.

    — Christian
  9. Wer nicht bereit ist den Preis (Steuern) für Freiheit und Demokratie zu zahlen, darf sich nicht wundern, wenn er sich vor dem wütenden Bürger (Mob?) einzäunen muß. Allerdings machen unsere Regierenden auch so einiges falsch, genau so wie die meisten Unternehmenslenker. Der Kapitalismus ist in seiner gegenwärtigen Ausbildung gefährdet um es vorsichtig auszudrücken.

    Grüße Micki

    — Mick
  10. Echt jetzt? Reden wie jetzt tatsächlich über Gewinnspannen und Steuer-Höhen von Apple? Wie schön: früher war es Microsoft. Mal sehen, welches Unternehmen es in fünf Jahren sein wird…

    Nebenbei: die Unternehmen (und Global-Player) nutzen die aktuellen Gesetzeslage(n) – kann man ihnen das verübeln? Ich denke nicht. Hier ist ausschließlich die Politik gefragt.

    — kojac70
  11. Ihr sozis und kommunisten. So ist das nun mal in der Kapital Welt. Eigentlich steuern wir ja welches unternehmen ein finanzriese wird. Schließlich zwingt uns ja niemand deren Produkte zu kaufen. Würden nur 1000 personen ein Apple Produkt kaufen wäre es nur n mittelständisches unternehmen. Also. So what

    — Lange
  12. nokia hat sich selber vom deutschen markt gewischt, sicher hat die, betriebswirtschaftlich opportune, entscheidung, die produktion von deutschland nach rumänien zu verlegen, wesentlich dazu beigetragen.
    ergo, es ist nicht immer schlau, steuervergünstigungen oder billigen arbeitskosten hinterherzuschlüpfen.
    die kohle die wir hier für appleprodukte ausgeben muss auch hier von uns erwirtschaftet werden, das sollte jeder multinationale konzern bedenken…

    Loti
  13. Tja der App. Store Europa hat seinen Sitz in Luxenburg bei 1%Mwst Abgabe. Das Steuerparadis Luxenburg Mitglied der EU und des Euro lässt Güssen. Der Vorsitzende der Euro Gruppe zuständig für Währung und Wirtschafts sowie Fiskalpolitik der EU Herr Jean-Claude Juncker
    Ist übrigens mehr als 10 Jahre Premieminister von Luxenburg. Denke den Bock zum Gärtner gemacht. Dieser Herr gibt sicher Auskunft darüber.

    — TiasBerlin
  14. Mich verwundert, wieso die Diskussion über Steuerquoten bei Tech-Unternehmen gerade jetzt aufkommt. Es ist alles andere als ein Geheimnis, dass Google, Apple, Microsoft und viele andere int. Konzerne durch geschicktes Routing von Gewinnen Steuern “spart”. Sie zahlen allesamt Steuern auf ihren Gewinn im niedrigen einstelligen Prozentbereich und zwar gesetzmäßig.

    — Bananarama
  15. Wat labern hier denn alle pötzlich über Politik?!
    Interessiert doch eh niemanden, solange Apple neue Produkte auf dem Markt wirft und wir Geld genug haben, sie freudeschreiend zu erwerben….

    — Xavier Popavier
  16. Es erschreckt mich zu lesen, wie schlecht informiert der Großteil hier ist und einen Meinungsstrauß aus Bild, Taz und einem versehentlichen Fünftel Tagesschau wie seinen eigenen vertritt. Wenn jeder einzelne hier interessiert an einem gesunden und wachsenden Arbeitgeber ist – was der natürliche Normalzustand wäre – hat jeder Konzern hier einen kommentierenden Vertreter. Das ein Kommunismus nicht funktioniert zeigen uns nicht zuletzt die Geschichtsbücher, dass wir aber hier in unserem – jetzt am Pranger stehenden Kapitalismus – all diese, teilweise recht dünnen Kommentare, auf iPhones und Macs zu verfassen im Stande sind zeugt doch ganz offensichtlich davon, auf dem richtigeren Weg zu sein. Oder gibt es hier ernsthaft Stimmen für ideellere aber ärmlichere Verhältnisse…?

    — iStephone

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