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Die Schnellwahl-Applikation „Phonetrait“ animiert zur Frage in die Runde: Wie viel dürfen einfache Apps kosten?

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Pau Steinhilber bietet uns mit seiner jetzt aktualisierten Kurzwahl-Applikation die Möglichkeit noch mal auf die in den Leseempfehlungen angestoßene Preisdebatte einzugehen. Sind 2,39€ für eine iPhone-Applikation die nur wenig, dies aber gut kann, angemessen?

Unsere Frage zielt auf Phonetrait (AppStore-Link). Heute in Version 1.2 erschienen, bietet die Anwendung nicht viel mehr als eine elegante Alternative zu einer der elementarsten iPhone-Funktionen: Eine Kontakt-Übersicht für den schnellen Rufaufbau bzw. den Versand von neuen Nachrichten.

So listet Phonetrait nach dem Start sowohl die drei am meisten kontaktierten Freunde (bzw. Familienmitglieder und Geschäftsparter), als auch die Personen mit denen ihr zuletzt kommuniziert habt. Die App setzt dabei auf Porträt-Bilder und bietet nach dem Klick die bekannte Auswahl zwischen SMS, Facetime, Mobilfunk oder Festnetznummer an. Der Zugriff auf das restliche Telefonbuch ist möglich, die Anzeige der Namen lässt sich dem eigenen Geschmack anpassen. Wenig aufregend also.

Und obwohl der Download bereits seit November im AppStore angeboten wird, verzeichnet „Phonetrait“ bislang – sehen wir von der einsamen 5-Sterne (Selbst?)-Bewertung ab – noch keine AppStore-Kommentare.

Unsere Fragen: Sind 2,39€ zu viel Geld für den beschriebenen Funktionsumfang? Hätten Applikationen wie „Phonetrait“ mit den üblichen 79-Cent-Preisschildern eine größere Chance? Hättet ihr lieber zwei Werbebanner in der 12-Gesichter-Matrix? Oder wünscht ihr euch mehr Downloads im 2,39€ (und höher) Bereich?

Wir tendieren mittlerweile dazu die letzte Frage mit „ja, gerne“ zu beantworten. Die Vorteile scheinen auf der Hand zu liegen. Motivierte Entwickler, weniger Spam-Bewertungen im AppStore, keine nervenden In-App-Kauf-Angebote, schnellerer Support und die sich automatisch einstellende Änderung des eigenen Download-Verhaltens. Brauche ich das wirklich? Werde ich die App auch in zwei Wochen noch nutzen? etc. pp. Über eure Meinungen in den Kommentaren würden wir uns freuen.

Freitag, 20. Jan 2012, 13:05 Uhr — Nicolas
68 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • „Der Zugriff aus das …“ muss ein f am Ende von „aus“ anstelle des „s“ sein.

    • Diesen simplen Vertipper hast Du aber reichlich kompliziert und verdreht beschrieben.

    • Abgesehen von diesem unglaublichen vertipper :-) bin ich der Auffassung, dass eine Frage in die Runde nicht mit der Meinung der Redaktion schon vorweg beeinflusst werden sollte. Ich wäre gespannt gewesen was an Kommentaren gefallen wäre wenn nicht schon der Weg zur „Vernunft“ gelegt wurde…

  • Ich finde das 2,39€ zu viel sind. 0,79€ wären angemessen. Ich zahle für eine app auch gerne mehr. So zum Beispiel ioubank pro mical und sowas. Hab ich getestet und gekauft und bereue es nicht.

    • 1-2 contact, kann zwar nicht so viel, sieht (bis auf das icon) besser aus, kostet 79Cent.

      Im allgemeinen könnte Apple die Phone-App mal etwas überarbeiten. Kontaktbilder sind dort nicht sonderlich gut eingebunden.

  • Für eine App ohne Werbung bezahle ich gerne was, über 2 euro ist mir die vorgestellte app aber nicht wert, dafür kann sie zu wenig (in diesem umfang wären die 0,79€ besser angebracht, würde wohl auch zu einem erhöten verkauf führen) für so apps wie Wunderlist oder das baldige Wunderkit, würde ich sogar 9€ für ausgeben, diese sind gut und gold wert (wunderlist stürzt am iphone zwar gerne ab abet sonnst top).
    Es kommt halt immer auf den funktionsumfang drauf an. zahlen für service und umfang und vorallem keine werbung, gerne!
    Muss aber immer im preis-/leistungsverhältnis stehen, also der preis.

  • Für 1,59€ wird es gekauft. Und ja Freemium und InApp nerven!

  • Ich denke für eine gut gemachte App Spiel oder ein wöchentlich benutztes Program kann man gut 4,99€ bezahlen.
    Für die Funktion wie Phonetriat jedoch würde ich max 0,79€ zahlen da eingach kein Zeitgewinn im Vergleich zur normalen Telefonapp besteht sondern lediglich ein optischer Unterschied.

  • solche mini apps sollten gratis sein! Mehr gibts dazu nicht zu sagen..

  • Der Preis spielt bei mir eher eine geringe Rolle. Wenn die App hervorragend funktioniert und ich diese auch benutze, dann bin ich auch bereit mehr Geld zu bezahlen wie z. B. beim Navigon Navigator. Da diese App. für mich eher in die Kategorie „nutzlos“ fällt, werde ich sie mir auch nicht kaufen.

  • Bei mir genauso! Ich zahle lieber für eine App und habe dann keine Werbung! Auch habe ich keine Schmerzen mehr zu zahlen, wenn es die App wert ist (z.B. Jump Desktop 9,90Euro!). Diese App jedoch ist meines Erachtens nach nur 79 Cent wert!

  • Schliesse mich an, 2,39 € sind hierfür schlichtweg einfach zu viel.
    0,79 € täten es auch, gerade weil es kaum etwas kann.
    Dafür würde ich es auch kaufen. Aber nicht für 2,39 €

  • Ob 0,79 € oder 2,39€ ist egal. Wer auf solche Optik steht, der sollte zu Windows Mobile umziehen. Selbst für umsonst würde ich dieses App. nicht installieren

  • Eine App kann soviel Wert sein, wie sie einem Wert ist. Diese App würde ich auch für 0,79 € nicht kaufen, bin aber bereit für FlightTrack 7,99 € auszugeben.

    • Es gibt nun mal keinen allgemeingültigen Standard für das, was einem wieviel Wert erscheint.
      Es gibt aber sehr viele Entwickler, die mit Hingabe und Gehirnschmalz Apps entwickeln und diese durch ständige Updates pflegen und aktuell halten.
      Die sollen für Ihren Aufwand auch entsprechend entlohnt werden. Für eine werbefreie App zahle ich zudem gerne einen Aufpreis.

  • 2,39€ gehen sicher noch klar.

    Bin aber gestern fast vom Stuhl gefallen, als ich gesehen habe, was „Soulcalibur“ kosten soll. Und dann bezeichnen die das auch noch als „Sonderpreis“. Lächerlich.

  • Also diese App kaufe ich nicht egal zu welchem Preis. Allgemein zahle ich aber gerne um der scheiss Werbung zu entgehen.Es darf auch gerne etwas mehr sein.

  • Ich meine, die Frage „was dürfen Apps kosten“ ist falsch gestellt. Sie „dürfen“ kosten was sie wollen. Bin ich mit dem Preis-Leistungsverhältnis nicht einverstanden, MUSS ich es ja nicht kaufen. Das iPhone funktioniert auch ohne Apps. Es obliegt jeden Käufer, ob es ihm das wert ist. Und wenn viele meinen, es ist ihnen zu teuer, dann macht der Programmierer halt keinen Gewinn. Was anderes wäre es, wenn hier nach z.B. Mietkosten gefragt wird. Wohnen muß jeder irgendwo (lassen wir mal die Brücke und Hotel Mama außen vor).
    Die bessere Frage wäre also „was ist Euch ein App wert?“

  • Der Entwickler von diesem App. träumt ganz schön von schnell Reich werden. Mein Kontaktbuch funktioniert doch auch ohne Fotos. Für so was gebe ich doch kein Cent, nicht mal ein halbe Cent.

  • Obeohl ich schon für größeren Unsinn Geld bezahl habe würde ich mit diese App. Nicht kaufen, egal zu welchem Preis. Warum gibt es eigentlich diese fixen Sprünge bei den Preisen und nicht zb auch 1,99 oder 0,99?

  • Auch bei mir sind einige Apps für > 6€ auf dem Phone. Eine App. Zum diesem Preis käuflich aber nur, wenn ich hohes Vertrauen in den Emtwickler und die App habe. Dazu gehört auch, dass die App aus meiner Sich „Zukunft hat“, also weiterentwickelt und unterstützt wird. Kann man sich vorab mit einer (sinnvollen!) Deo überzeugen oder gibt es eine Seite mit Videos, FAQ etc. ist es noch besser! Aber ich denke jeder hat eine eigene Schwelle, was für einen bestimmten Preis geboten werden muss…

  • Alternative: “ favorater “ 79cent

  • Eindeutig zu teuer und unnötige App. Die mir wichtigen Kontakte habe ich als Favorit, die zuletzt benutzten in der Historie und über die Suche des iphones habe ich jeden meiner über 900 Kontakte durch Eingabe von 2-3 Buchstaben sofort gefunden

  • Dieser Preis ist mir im Verhältnis zum Nutzen zu hoch. Für App’s die sich an einen beschränkten Nutzerkreis wenden (Ingenieure, Ärzte, Geologen usw.) würde ich mehr bezahlen, auch gern bis 50,-€. Hier möchte ich aber vorher gern testen, ob mir die App wirklich den versprochenen Nutzen bringt.
    Für die beschriebene App langen 0,79 € aus.

    • Das entscheidende Stichwort: Das Testen. Gerade bei teureren Apps kann ich in der Regel nur anhand der Screenshots und (z.T. bezahlter) Tests erraten, ob sie die erwünschte Funktion haben.

  • Ich finde es viel einfacher den Homebutton halten und sagen wo man anrufen will. Das geht auch ohne Siri sehr gut. Bei mehreren Nummern wird man noch gefragt welche. Viel einfacher und ohne auf das Tel zu schauen

  • Bis 5 Euro kauf ich was mir gefällt. Ios Apps sind so günstig. Mal PC Software gekauft? da gibts met Schrott für mehr Geld.

    • Da stimme ich dir voll zu – um nicht zu sagen 100% ACK. Die Preisgestaltung im iOS-Appstore ist schlichtweg ruinös niedrig für „normale“ Anbieter, zumal das Erstellen und Anbieten der Apps ja auch nicht kostenlos ist. Finde mal professionelle PC oder Mac Software für 5-15 Euro (das ist ja das Hochpreissegment im Appstore).

      Und je billiger die App wird, desto assiger und anmaßender werden die Rezensionen der App, trauriges Beispiel Pinger für kostenlose SMS. Da mag die Funktion evtl. in Frage gestellt werden, aber was da an Unterschichtsprache zu lesen ist, lässt mich an der Welt zweifeln.

      Schmarotzertum und Geiz ist Geil Mentalität mit mangelnder Selbstbeteiligung richten unsere Wirtschaft zugrunde.

  • Ich habe ganz und gar nichts gegen teurere Apps. Die Erfahrung hat mich gelehrt, dass nahezu alle Apps, die ich wirklich gut finde und mir einen Mehrwert bieten, nicht billig waren und es kostenlose/billigere Alternativen dazu gibt, die mich aber nicht dauerhaft glücklich machen. Ich habe schon hunderte Billig-Apps oder kostenlose auf meinem IPPhone kommen und gehen sehen…

    Apps sind doch das geniale am IPhone – was sind da schon 3 bis 4,- Euro, wenn ich die App täglich nutze und mir einen echten Mehrwert verschafft? Für das gleiche Geld ess ich EINMAL eine Butterbretzel mit nem Kaffee beim Bäcker um die Ecke!
    und was sind 0,79? ein halber Schokoriegel!

    Ich gebe gerne mal etwas mehr aus, wenn ich weiß, dass ich es nutze oder den Entwickler damit unterstütze (wovon ich ja auch wieder was habe)

  • Für Redshift Astronomie habe ich 9,90€ bezahlt und keinen Cent bereut, einfach genial. Aber für diese App. frage ich mich, wieso man überhaupt 0,79€ bezahlen sollte? Und 2,39€ sicherlich erst recht nicht.

  • Muss ehrlich sein: Habe eigentlich ein überdurchschnittlich hohes Einkommen und bin alles andere als geizig, aber bei Appkäufen schaue ich irgendwie immer grundsätzlich als erstes auf den Preis. 0,00 oder 0,79 € Apps werden von mir nur näher betrachtet. Der zweite Blick landet bei der Durchschnittsbewertung. Der dritte Blick auf die Bilder und Beschreibung und dann der letzte Blick auf die Bewertungen und Rezensionen im einzelnen.
    Die teureren Apps kauf ich mir immer nur auf Empfehlungen von Kollegen oder iFun. Nur bei einer einzigen App habe ich zugeschlagen und hab jeden Blick ausgelassen. Ich hätte dafür sogar bis zu 50,- € blind bezahlt (Secret of Mana) – ist so ein Kindheitsding.

  • Ich habe einige teure Apps auf meinem iPhone. Ich bin durchaus bereit für ein gutes Programm Geld auszugeben. Ich habe damals in der IPhone-Navi anfangszeit glaube ich 89€ für die Navigon App bezahlt und ich habe jetzt auch die knapp 20€ in der neuen Version für die 1/4 jährlichen Map-Aktualisierungen bezahlt.
    Ich denke auch, das die 2,50€ für die App hier OK sind, wenn man die Optik so mag. Besser als für lau oder 79cent und ständig diese Werbung. Trotzdem werde ich die App nicht kaufen, da mir in dem Bereich die „Boardmittel“ reichen.

  • seit ihr im café oder in der bar auch so?
    ich will den cocktail erst probieren bevor ich ihn bezahl. vllt schmeckt er mir ja nicht.
    79ct ist genug für ein bier. wasser ist billiger und oft auch kostenlos?

    wenn man jetzt noch betrachtet, dass man von ungefähr gleich hogen geldbeträgen spricht (die apps eher sogar noch günstiger sind) und man anders als beim nem getränk die darauf folgenden tage auch noch was davon hat (außer nem kater), kann ich dieses theater nicht nachvollziehen.

    wenn mans braucht kauft mans, wenn nicht soll mans lassen. aber diese diskussionen um den preis und den „wert“ sind meiner meinung nach einfach daneben.

  • Was ich zu zahlen bereit bin hängt von der App ab. Ist das Appfür mich nutzbringend, intuitiv und dazu noch erstklassig und mit Liebe designed, zücke ich sofort das Portemonnaie.

    Für Apps aus dem Bausatzkasten, gespickt mit Werbung und In-App Kaufmöglichkeiten, zusammengefrickelt von vollkommen unbegabten Dösbaddeln ohne jeglichen ästhetischen Sinn, ist mir dagegen die Zeit zum runterladen zu schade… leider fallen unter die letzte Kategorie 99% der angebotenen Apps.

    Aber für die wenigen Perlen im Appstore habe ich schon relativ viel Geld ausgegeben.

  • Der Preis einer APP sollte sich nach Programmieraufwand und letztlich am Umfang dieser richten
    2,39 € sind mir für diese APP ehrlich gesagt zu viel!

  • Für 4 in a row von stunt software hab ich massiv mehr gezahlt als vergleichbare apps kosten – nie bereut! Gute Arbeit hat seinen Preis, ist bei mir auf der Arbeit gottseidank auch so… Aber solche Apps wie eine „kontaktschnellwahl“ nein danke, warum nicht gleich overflow für die dock

  • Da möchte wohl jemand den Umsatz maximieren. Zwei Milliarden Downloads mit einem durchschnittlichen Preis von 1,59 € sind wohl zu wenig. Ja, wenn einen die Gier packt.
    Der App Store funktioniert und ist deswegen so erfolgreich, weil die Preise mit 0,79 € absolut ausreichend sind. Wer kommt bitte noch auf die Idee, in einer App, wofür ich bereits die üblichen 79 Cent bezahlt habe, auch noch Werbung reinzumogeln.
    Wer garantiert mir, dass nicht in zwei Jahren sämtliche Apps, die 2,59 € kosten keine Werbung haben werden.
    Diese Diskussion ist absoluter Schwachsinn. Andere Menschen müssen auch acht Stunden am Tag arbeiten und verdienen sich dabei keine goldene Nase. Die Entwickler sollen aufhören zu heulen wie ein kleines Mädchen und sollen zfrieden sein, mit dem, was sie verdienen, was immer noch über dem Durchschnitt liegt.
    Diese Gier nach mehr und mehr, und auf dem schnellsten Wege reich und superrreich zu werden ist einfach nicht mehr zu ertragen.

  • Wieso soll man überhaupt für Apps zahlen? Sehe ich nicht ein nachdem ich schon das iPhone für mehrere 100 € gekauft habe. Egoistisch gegenüber der Entwickler, ich weiß, aber irgend ein Programmierer bringt eine ähnliche app billiger raus oder ich warte, bis ich eine Meldung von ifun oder anderen „Beobachtungs-Apps“ bekomme, dass die App xy vorübergehend kostenlos ist.

    • Du bist doch ein Vogel…

      Was hat die Arbeit der Entwickler, die dafür belohnt werden wollen, mit dem Kauf des Iphones zu tun???

      Nichts!!!

      Wenn du es dir nicht leisten kannst, lass es bleiben!

      • „Was hat die Arbeit der Entwickler,… mit dem Kauf des Iphones zu tun???“
        du hast es noch immer nicht verstanden:
        ohne iphone hätte der entwickler keine arbeit!!

  • Diese „kostenlos“ und „billiger“ Mentalität nervt. Klar sollen Apps was kosten. Der Entwickler hat sicher genug Zeit investiert. Und auch wenn die App keinen großen Umfang hat, dann muss ich eben selbst entscheiden, ob mir das Geld es wert ist.
    Wieso soll Software, Musik und Filme immer umsonst sein? Die meisten denken nur so, weil sie Raubkopien nicht als Diebstahl sehen.

    Würdet Ihr denn für umsonst arbeiten oder nur für 5 € Stundenlohn?

  • Natürlich sind Apps mehr wert als 0,79€. Inzwischen kann doch kaum ein freier App-Entwickler von der Programmierung leben. Insbesondere die Kiddie-Schar gibt lieber 6,49€ für ein McDoof-Menü aus, von dem die Hälfte auf dem Tisch liegen bleibt, als für ein paar Stunden Spaß oder Mehrwert-Nutzung am iPod/iPad/iPhone auch nur 79ct zu investieren. Leider hat der „Markt“ entschieden, was günstig ist und was nicht. Langfristig ist dies sicher keine gute Entwicklung für alle Arten von Digital-Content-Stores, seien es Apps, Musik, Bücher, etc.

  • Arbeit soll auch angemessen bezahlt werden und somit bleibt nur noch die frage zu welchem Preis …
    Wenn die Leistung i.o. ist dann darf sie auch was kosten die Höhe sollte dem Arbeitsaufwand entsprechen die der Entwickler damit hatte. Bei inApp käufen sehe ich es eher wie eine Art „Trinkgeld “ , gerne tätige ich den einen oder anderen „inApp“ kauf zBsp. We Rule denn dafür das die App. gratis ist die Entwickler sich aber sehr Mühe damit gegeben haben denke ich sollten sie auch den einen oder anderen Euro erhalten aber ich weigere mich strickt inApp käufe zu tätigen wenn eine App ohne diese Beträge einzunehmen nicht brauchbar ist !!!
    Euch allen ein schönes we und an ifun

  • 2,39€ sind für eine durchdachte, gepflegte und werbefreie App durchaus ok. Jedoch muss es meiner Meinung nach eine Möglichkeit geben, diese vorher zu testen. Da ich keine Lust habe ständig eine Testapp zu installieren und zu löschen, um dann die kostenplichtige App zu installieren, fänd ich eine Testphase sinnvoll. 1 Woche zB kann die App getestet werden, dann muss man sie kaufen (per In-App-Kauf zb). So wird es ja auch im PC-Bereich oftmals gemacht.

    • Ich finde das ist eine richtig gute Idee: wenn das durch den AppStore direkt unterstützt würde (Entwickler gibt Evaluationszeitraum für die App an und Store fordert nach Ablauf zum kauf auf), dann wäre das perfekt.

  • In Bezug auf diesen speziellen Fall denke ich: wer die Funktion überflüssig findet, dem werden auch 79ct zu viel sein; wer es chic findet und tagtäglich darüber seine Kontakte anwählt, dem sollten 2,39- nun wirklich nicht zuviel sein. Komische Logik ist das doch: weil die Mehrzahl der Menschen keine direkte persönliche Verwendung für Hubschrauber hat könnte man demnach folgern, daß Hubschrauber nicht mehr als 79 Cent kosten dürfen … oder so.

    Packung Zigaretten kaufen, einen Burger essen und danach ein Bierchen trinken gehen – und sich dann darüber erbosen, wenn für eine App, in die jemand Programmier-Know-How und Zeit investiert hat, mal fünf Euro kosten soll.

    Natürlich gibt es Erfolgsgeschichten und das sind die, die die Runde machen, aber ich glaube nicht, daß das Gros der Entwickler sich auf den Malediven zum Schampus trinken trifft. Meine Vermutung ist eher, daß in mindestens 90% der Fälle da jemand neben seinem eigentlichen Job seine Freizeit in Objektive-C und Cocoa gesteckt hat, die 99 Dollar an Apple für die Entwicklerlizenz zahlt, vielleicht sogar noch einen V-Host mietet, um eine Support-Seite anbieten zu können, dann wird noch was in AdWords oder Banner investiert, weil’s keiner findet … und dann kriegt er vom ersten Kunden die fast schon übliche „Brauch ich nicht. Scheiss App. Sollte man nicht laden, auch wenn’s umsonst wäre“-Rezension mit einem Stern. Vielleicht 50 Cent Umsatz gemacht, aber Gewinn ist etwas anderes. Na, danke.

    Daher: um das oft private Engagement zu unterstützen und längerfristig auch abseits von Konzernen zu qualitativ hochwertiger Software zu kommen, sollten Apps grundsätzlich teurer werden! Vor allem in Anbetracht eines Kundenkreises, der hunderte von Euro für ein Telefon bezahlt, meist noch einen fetten PC sein eigen nett, den riesen Flat im Zimmer stehen hat, undundund … und sich dann über 79 Cent aufregt *kopfschüttel*

  • mann – oh – mann!!
    wieso denn bezahlen, wenn „SuperDial“ besser ist und noch kostenlos dazu!! *kopfschüttel*

  • Hab mir den Spaß gemacht und das mal gekauft aber überzeugt hat es mich nicht. Man kann keine eigenen Favoriten anlegen, wusste ich zwar vorher, trotzdem blöd

  • Ich denke ihr macht hier einen Denkfehler – ein höherer Preis garantiert ja noch lange nicht automatisch höhere Qualität und besseren Support. Davon abgesehen, kann wohl jeder Entwickler mit einer App für 0.79 €, welche sich 100.000fach verkauft besser leben als mit einer für 2.49 € die gerade mal 200 mal über den virtuellen Tresen geht. Der Reiz einer App ist ja gerade ihr niedriger Preis, der das eine oder andere Mal auch zum Kauf verleitet, obwohl man sich über den Nutzen der einen oder anderen App nicht im Klaren ist. Letztlich zählt die innovative Idee bei einer App und die kann im Zweifelsfall ganz banal sein – sagt letztlich nichts über die Qualität aus.

  • Ich zahle gern mehr für eine App (NICHT für diese App!) wenn ich dafür keine Werbebanner und inApp-Käufe sehen muss!
    Allgemein gilt: Ich kaufe KEINE App mit inApp-Kauf!
    Ausnahme: Hipstamatic :)

  • Xavier Popavier

    Ich fühle mich durch Werbung belästigt.

    Apps, die *unangekündigt* (auch, wenn sie kostenlos sind) Werbung enthalten, bekommen von mir pauschal eine negative Bewertung.
    Ganz einfach.
    Würde ein Flag im AppStore existieren „Werbefinanziert“, oder „InAppWerbung aktiviert“ könnte ich vorher entscheiden, ob ich die Werbung in Kauf nehme, oder nicht.
    So wird mit unverschämterweise Werbung untergejubelt in der Hoffnung, ich klicke (absichtlich oder aus Versehen) auf den Werbebanner und lasse irgendwo Geld.

    Das kann ich nicht leiden, denn das ist kein ehrliche Gebaren für mich.
    Ergo habe ich Zeit (meines Lebens) vergeudet und dafür gibts nen 1-Stern-Tritt.

  • Also für obige App würde ich maximal 79 Cent bezahlen, einfach weil mir der Mehrwert nicht ganz klar ist.. Deswegen dafür eher kostenlos plus Werbung und die Option, sich von der Werbung freizukaufen.
    Aber ich bezahl gerne für gute Apps gutes Geld: 1Password, DayOne, iOutBank, iStudiez, (jeweils inkl. Mac-Versionen (und Win, sofern verfügbar)), Carcassonne (nur gut mit den InApps)
    und ein gutes Beispiel zum Thema: Delivery Status touch, kostet 4€, kann nicht wirklich viel, das dafür aber einfach nur gut, unkompliziert und schnell. Top.
    (Ansonsten stimme ich Torfnase uneingeschränkt zu)

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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