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Die Nutzung der iOS Geo-Daten: Apple reagiert auf Anfrage des US-Congress

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Mit dem 13-seitigen Dokument „Apple Inc.’s Response to Request for Information Regarding Its Privacy Policy and Location-Based Services“ (Direkt-Link) hat Apple in der vergangenen Nacht auf eine Anfrage der amerikanischen Congress-Abgeordneten Joe Barton und Edward Markey bezüglich der vom iOS eingesammelten Geo-Daten reagiert.

Mit der Tatsache im Hinterkopf, dass Apple die Abfrage der eigenen Geo-Position nicht nur über ein neues Icon im Status-Bereich des iPhones anzeigt, sondern auch die systemweite Deaktivierung der Lokalisierungsfunktion (sowohl global als auch auf App-Basis) ermöglicht, dürfte das Thema selbst Datenschutz-sensibilisierte iPhone-Nutzer nicht mehr aufregen – Apples transparente Aufklärung über die Nutzung der Geo-Daten scheint uns dennoch erwähnenswert.

Die wichtigsten Stichpunkte im Überblick:

  • Ist die systemweite Lokalisierungsfunktion des iPhones aktiviert, sammelt Apple – auch unabhängig von dem Start ausgewählter, auf Geo-Daten angewiesener Applikationen – die eigenen Geo-Daten in regelmäßigen Intervallen ein.
  • Die Standort-Informationen werden bei der Übermittlung an Apple anonymisiert (Rückschlüsse auf die Geräte-ID oder den iPhone-Nutzer lassen sich aus den Informationen nicht mehr ziehen) und nicht einzeln eingesammelt sondern zeitgleich von einem „Batch“ mehrerer Geräte angefordert.
  • Apples automatisierter Daten-Kollektor ruft die Geo-Daten alle 12 Stunden von aktiven und in das Mobilfunknetz eingebuchten Geräte ab.
  • iPhone-Modelle mit GPS-Modul übertragen genauere Daten als die älteren Modelle, deren Ortungsfunktion sich auf die geschätzte Entfernung zur nächsten Mobilfunzelle reduziert.
  • Neben den (auf die aktuelle Postleitzahl hin anonymisierten) Standort-Informationen sammelt Apple die Geo-Daten der in der Umgebung aktiven W-Lan Netze.
  • Wer seine Geo-Informationen nicht für die Anzeige Orts-basierte Werbung genutzt wissen möchte, kann sich Apples Tracking entziehen. Wie genau haben wir hier zusammen gefasst.
Dienstag, 20. Jul 2010, 9:59 Uhr — Nicolas
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  • Trotzallem ist es bedenklich, dass Apple MEIN Datenvolumen benutzt, um SEINE Daten einzusammeln. Auch wenn es sich nur um ein paar Byte handeln dürfte. Das globale Abschalten der Geolocation ist auch keine Lösung, da dadurch viele Apps, die darauf angewiesen sind, nicht mehr funktionieren.

    • Du verstehst das falsch, es sind nicht Apples Daten, es sind Deine Daten!

      • Ich sage nur gläserner user.Habe gestern schon Farmville&co entfernt.Daten sammeln und an dritte weiterverkaufen ist ein Milliarden Geschäft .
        Man kann sich kaum dagegen wären.Wenn die Daten einmal auf Amerikanischen Servern liegt ist man macht los.

    • Nicht verkehrt, aber: In der Praxis profitierst auch DU von dem so zustande gekommenen Ergebnis. Stichpunkt: Mapping der W-Lan Basisstationen. Wenn du dich auf der Google-Karte orten lassen möchtest – und sei es mit einem alten iPod touch – erreicht Apple nur ein so schnelles und relativ genaues Ergebnis, da vorher die Standort-Daten der W-Lan Station von anderen Nutzern eingesammelt worden sind.

      Alles in allem ein klassische Trade-Off, aber nicht nur zu Lasten der Nutzer.

      • Wie genau funtioniert eigentlich die Ortung über den iPod touch? Manchmal wenn ich offline bin und nur geschlossene WLANs verfügbar sind weis Maps trotzdem genau wo ich bin?!?

      • Dazu hab ich mal ne Frage: Ich habe füher mal meinen WLAN Router mit seiner MAC Adresse bei Skyhook Wireless registriert, damit die Ortung bei mir zu Hause auch über WLAN funktioniert. Seit iOS klappt das aber nicht mehr, sodass mein iPhone 3G mit 3.1.3 bei mir zu Hause die Position schneller und genauer bestimmt als mein iPhone 3GS mit 4.1 und mein iPhone 4 mit 4.0.1 . Woran liegt das?

    • Sehr richtig, und man kann sich nicht dagegen
      wehren.

    • Hat mich auch gerade an die „versehentlich“ eingesammelten Daten von Google errinert.

      • Google hat sogenannte „wardrives“ gwfahren. Sie haben in Deutschland illegale Software genutzt die konzipiert wurde um WEP sowie kurze WPA Schlüssel zu knacken.
        Ich finde es gibt schon einen Unterschied zwischen dem Transfer der ungefähren Position und der Kennung eines sichtbaren WLAN (Apple) und dem Cracken sichtbarer und unsichtbarer WLANs um so auch die Passwörter zu erhalten (Google).

      • @Pazuzu: Gibts dafür ne Quelle? Hab nichts gehört davon, dass Key geknackt worden seien. Nur kurze Daten wurden abgefangen von Netzwerken, die eh offen waren. So meine Info…

      • Nun, Kismac und Co schnüffeln nicht nur in offenen WLANs, sondern zeichnen auch die Daten von verschlüsselten WLANs auf um daraus einen Schlüssel zu generieren. In einem WEP „gesichertem“ WLAN mit etwas Aktivität dauert das meist nur ein Minütchen.
        Google selbst sagt natürlich sie hätten nur ausversehen einige Daten-Samples von ausschließlich offenen WLANs gesammelt, was allgemein angezweifelt wird.
        Nun, gut, du hast Recht Klaus, nach wie vor steht es da Aussage gegen Aussage, Fakt ist jedoch das Google Software benutzt hat deren Verwendung in Deutschland illegal ist, die konzipiert wurde um WLAN-Daten auszulesen und daraus Schlüssel zu generieren und der ihre Verwendung nicht nachweisbar ist, da Kismac und Kismet rein passiv agieren. Man kann hier also auf Googles Aussage vertrauen, sie haben jedoch nie nachgewiesen das wirklich explizit keine Daten aus gesicherten WLANs aufgezeichnet wurden.

      • Da ist das Problem, das ich habe. Google macht eine Aussage, und es stellt sich heraus, dass diese gelogen war. Ich hab nun das Gefühl, dass Apple genau dasselbe macht. Offiziell, auch auf Nachfrage hin, werden anonym Daten erfasst. Wer das nicht will, kann über Umwege dies auch abstellen. Wer sagt mir aber, was Apple wirklich macht? Wer weiß welche Daten die schon erhoben haben? Genau da ist das Problem, dort mangelt es an Kontrolle und an komplett einsehbarem Code. Genau wie bei Google. Ich habe, wenns schon sein muss, meine Daten lieber bei mehreren Firmen verteilt. Sei es E-Mail Anbieter oder sonstwer. Alles in eine Hand zu geben ist nicht gut. Mag sein, dass es noch nicht schlimm ist, aber wer sagt mir denn, was in 20 Jahren Handynutzung alles für Daten angefallen sind und damit gemacht wird? Mich erinnert das etwas an die Umbrella Corp. aus Resident Evil :)

  • Kurz und knapp… ;-)
    Für alle die es etwas ausfürhlicher haben wollen: auf fscklog gibts einen etwas ausführlicheren Beitrag dazu. (teils widersprüchliche Informationen bspw. ortsbasierte Werbung, letzter Punkt hier)

    Wie ist das eigentlich mit den Supportdukumenten, die werden ja immer schön aktualisiert, gelten die aber wenn es das ‚iPhone‘ betrifft für alle oder hat jedes seine eigenes?
    Folgendes Beispiel:
    http://support.apple.com/kb/ht.....1937
    Wo gibts da die Informationen zum iPhone 4?

  • Fehlt ja nur noch, dass die Kamera in regelmäßigen Abständen Bilder aufnimmt und an Apple schickt. Beim iPhone 4 am besten mit der Frontkamera, damit ein besseres Nutzerprofil erstellen kann und nicht nur orts- sondern auch personenabhängige Werbung anbieten kann (Pickelsalbe, neue Brille, Friseurbesuch vorschlagen…).

  • Ich finds gut, dass die die WLAN Daten sammeln, da ich mich sonst nicht mit meinem iPod orten lassen könnte :D btw.
    einer der neuen iPod Touches die im September rauskommen gehört mir, bloß nicht leerkaufen :P

  • Irgendeinen Tod muß man sterben.
    Entweder man deaktiviert das GEO-Tracking und manche Apps funktionierten nicht oder man läßt es an und hat Spaß mit den Apps.
    Entweder Country oder Western, beides geht nicht.
    Es ist aber doch nicht schlecht, dass man die Wahl hat.

  • Eigentlich eine Unverschämtheit! Ich möchte ortsbasierte Apps nutzen, ohne meine Daten ungewollt an einen riesen Konzern zu liefern. Und wer sagt mir, dass Apple nicht den gleichen Mist baut wie Google?

    • Zeig mir ein iPhone das frisch von Apple geliefert wurde und auf dem Kismac oder dergleichen installiert ist O.o

    • Und wer sagt dir, dass dein Mobilfunkbetreiber nicht ein komplettes Bewegungsprofil von dir sammelt, das fröhlich deiner Person zuordnet und an wen auch immer verkauft?
      Oberhalb einer bestimmten Paranoia-Schwelle solltest Du einfach aufhören, mobil zu telefonieren oder auch nur mit Kreditkarten zu bezahlen…

  • Bisher hat mich Googles Datensammelwut von denen ferngehalten. Jetzt macht Apple denselben Mist. Ich fühl mich nicht wohl nen Taschenspion zu haben. Wer sagt mir, dass wirlkich keine Daten an Apple gehen wenn ich alle Ortungsdienste abschalte? Bei allen Fotos wurden ja auch bisher ungefragt die Geodaten mitgespeichert (vor iOS4). Was Apple und Co. sagen was sie tun ist die eine Sache, was sie in Wirklichkeit machen eine andere.

    • Hast du schon von dem bösen neuen Angriff auf unsere Privatsphähre gehört? Apple soll angeblich eine „Mobilfunkverbindung“ aufbauen, nur weil wir telefonieren wollen! Erschreckend, nicht?

      Manchmal glaube ich, dass sich einige nur aus Spaß oder Dummheit so aufregen. Oder kannst du mir sachlich erklären, was das Problem mit Geodaten in Bildern ist?

      • Sachlichkeit haben einige nicht gelernt. Ich will keine Geodaten in meinen Bildern, wozu? Ich lade den Mist niemals ins I-Net, nur um auf irgendwelchen Karten zu sehen, wo nochmal Omas 80. Geburtstag gefeiert worden ist. Und wenn dann will ich als User gefragt werden, darum gehts mir. Und solch pseudo Button Zeug mit ein- und ausschalten ist lächerlich und soll die Nepps ruhig halten. Ich finde es einfach dreist, dass ohne meine Erlaubnis soetwas passiert. Das hat nichts mit Privatsphärenangriff zu tun.

        PS.: poste doch hier mal deine Handynummer und Hobbies

      • Die Geodaten der Bilder haben jawohl mal gar nichts mit dem Internet zu tun. Regst du dich auch darüber auf, dass ungefragt die Uhrzeit wann du die Bilder gemacht hast, das Datum, die Angaben über die Bildauflösung und sogar die Kennung des Dateiformats mitgespeichert wird, damit man die Bilder auch später umstandlos anschauen kann? Dies alles dient nur dem Nutzer um seine Bilder beispielsweise besser sortieren und einordnen zu können. Es ist nur für den Nutzer, nur der Nutzer sieht es, diese Daten werden weder an Apple noch sonst irgendwen gesendet.

        „OMG! Mir wurde ungefragt Gratispizza geliefert, dabei will ich gar nicht ins Fernsehen!“

        Nichts für ungut, aber das Beispiel war sehr schlecht gewählt und es gibt tatsächlich Menschen die nicht nur den 80. ihrer Großmutter feiern sondern auch sonst mal ein wenig durch die Weltgeschichte touren und Schnappschüsse machen. Bei Profikameras werden GPS Chips übrigens als tolles Feature beworben das von recht vielen Fotografen gern genutzt wird.

      • siehste Klaus, einige wollen das aber. Inklusive meiner einer….
        Ich mag es schon Urlaubstouren im nachhinein noch mal anzusehen (bin niicht nur auf Omis 80.). Wer es nicht möchte kann es ausschalten, wer es möchte lässt es an. Mal eine Frage: Wie geht es Dir denn beim Gedanken an den neuen Personalausweis, der in 3 Monaten kommt?

        Da ist Google oder Applle doch nichts gegen…

      • Mein Baumhaus in noch in Bau…

        Mir gehts doch nur um die Möglichkeit, dass sichergestellt wird, dass ICH die Kontrolle hab, was gemacht wird von OS und Apps. Vor iOS4 konnte ich nicht auswählen, ob GPS Daten mitgemappt werden. Es gab keine Info, dass Apple Ortsdaten sammelt (haben sie sicherlich schon vor iOS4). Ich hätte gerne Kontrolle, mehr nicht. Es geht nicht um etwas zu verbergen oder sowas, nicht um Privatsphäre, die man im WWW und dessen Anbindung nicht hat. Aber um Umgang mit personenbezogenen Daten. Diese werden mir einfach entnommen und andere profitieren davon und machen irre Geld damit.
        Ein sinnvolles Example wäre, dass ein Anbieter sagt, er will diese und jene Daten, dafür bekommt man als User dies und jenes günstiger (Datenflat, etc.). Aber ein ungefragtes Datensammeln ist, naja, irgendwie Diebstahl.

        Aber es gibt leider zu viele, die nicht widersprechen, die mit der Welle mitschwimmen, die so vieles schlucken. Das ist auch mit den neuen Persos so, das Volk macht doch mit. Also… Schrittweise wirds normal, dann denkt keiner mehr nach. Siehe Facebook. Ist so eingebürgert, dass Ottonormalo sich anmeldet und akzeptiert, dass andere schick viel Geld mit den Daten verdienen.

      • Auch wenn mein Kommentar heute morgen ein wenig ruppig war, hat das Speichern von Geodaten in Bildern nichts mit Datenschutz zu tun. Meinetwegen kann Apple auch meine Hobbies und Handynummer in die Bilder speichern, denn der Knackpunkt ist folgender: Nur ich entscheide, wann und wem ich Bilder weitergebe und es ist problemlos möglich diese Daten nachträglich zu entfernen – wohingegen es extrem zeitaufwändig ist Geodate nachträglich einzufügen.

      • Kann Klaus nur recht geben. Die meisten überlegen heute gar nicht mehr, sondern nehmen nur noch hin. Nächstes Jahr findet wieder eine Volkszählung statt – wetten, dass das in der heutigen Zeit niemanden mehr interessiert? Alle, die hier alles hochloben, sollten mal ihren Kopf einschalten, ob das alles so korrekt ist.

  • Ich finde es eine Frechheit von Apple „in regelmäßigen Intervallen“ meine GEO Position einzusammeln – wozu soll das bitte gut sein? Toll auch das ich nicht einzelnen Apps das Einsammeln erlauben und diese System-Funktion (an Apple) abschalten kann!

    Auch das Verorten der WLANs finde ich unmöglich: wenn ich mit meinem (privaten) WLAN im Internet surfe muss niemand meine Post Adresse wissen – auch Apple nicht. Ich hoffe nur das solche Daten nicht weitergegeben werden, aber das ist ja wohl der Sinn der Aktion.

    Traurig, das die iFun Redaktion so was für unbedenklich hält – oder war das jetzt ironisch gemeint?

    Ich halte mich nicht für übersensibel, aber von den Infos oben bin ich echt geschockt! Bin mal gespannt wie das sonst in der Presse diskutiert wird.

    • „wozu soll das bitte gut sein?“

      Für bessere Positionsbestimmung mit WLAN, Verbesserung einer Datenbank zur ungefähren Ortsbestimmung wenn man mit einem nur WLAN-fähigem Gerät unterwegs ist (iPod Touch, Laptop, …)

      „wenn ich mit meinem (privaten) WLAN im Internet surfe muss niemand meine Post Adresse wissen – auch Apple nicht.“

      Tun sie nicht, die genau Position des WLAN Routers kann so nicht bestimmt werden, wem das WLAN gehört weiß Apple nicht, ein einzelnes iPhone kann keine trianguläre Peilung durchführen, nur wenn dein nächster Nachbar entschieden über 100 Meter entfernt wohnt kann die Adresse genau bestimmt werden, übrigens dann von jedem der mit irgendeinem WLAN fähigem Gerät durch die Straße läuft, aber nur weil ich eine Adresse kenne weiß ich noch nicht wer da wohnt – es sei denn die Person steht im Telefonbuch und Apple prüft da nicht nach, denn diese Informationen bringen ihnen nichts. Apple weiß nichtmal welches iPhone die Position des WLAN übertragen hat da diese Daten nicht gespeichert werden. Es geht hier wirklich nur darum die Ortung über WLAN zu verbessern. Das ist für Apple wichtig, denn sie verkaufen verdammt nochmal iPads und iPod Touches.

      „Bin mal gespannt wie das sonst in der Presse diskutiert wird.“

      Ich glaube hier verwechseln viele Apple mit Google, also Äpfel mit Birnen. Apple hat auf die iPhones nicht das illegale Kismac installiert um erstens unsichtbare WLANs und zweitens schlecht gesicherte WLANs (WEP und kurze WPA Schlüssel) zu knacken wie Google es bei den – vielleicht sogar ungewollten – „Wardrives“ gemacht hat. Hätte Google nicht private WLAN gecrackt hätte es nie irgendeinen Presserummel gegeben.

      Das Thema ist ja generell kein neues, ungefähre WLAN Positionen werden bereits seit vielen Jahren in Datenbanken gefasst um die persönliche Positionsbestimmung zu vereinfachen.

      Man sollte alles mit Vorsicht genießen, das ist schon richtig. Aber man sollte dabei nicht die Tatsachen komplett verdrehen, bitte, danke :(

  • Ich kann mir auch nicht diese allgemeine Aufregung erklären… Wenn Euch diese Dienste so auf die Palme bringen, warum habt ihr Euch dann ein solches Smartphone (Überraschung, auch HTC und der Rest sammeln Eure Daten) zugelegt?
    Das diese Art von Mobiltelefonen Daten sammeln weiß man nun doch schon seit geraumer Zeit (hat doch Nokia schon vor 10 Jahren versucht), also entweder kaufen und damit leben oder bleiben lassen. Wen das stört, der muss wieder in eine Lehmhütte ohne Strom ziehen, dann in der Zwischenzeit sammeln doch fast alle elektrischen Geräte mit der Möglichkeit zur autarken Verbindung irgendwelche Daten….

    • Die Abfrage der aktuellen Position z.B. beim Start von AroundMe oder während Maps geöffnet ist ist eine Sache (die auch für jeden nachvollziehbar ist) – das Sammeln von Bewegungsprofilen im Hintergrund eine ganz andere! Das man nur das Eine kann, wenn man auch das Andere zulässt ist mehr als ärgerlich.

      • Ein Bewegungsprofil kann nur dann erstellt werden, wenn die Daten jedes einzelnen Geräts seperat gespeichert werden und nicht die Daten von zehntausenden Geräten in einen Topf geschmissen werden und dabei nicht gespeichert wird welche Positionsbestimmung nun von welchem iPhone stammt.

      • Die GPS-Informationen werden zusammen mit einer „zufälligen Identifikationsnummer“, die das iOS-Gerät alle 24 Stunden generiert, an Apple übertragen (fscklog) – 24 Stunden reichen doch für ein Bewegungsprofil… .

  • Zum iAds Opt-Out habe ich mal versucht euren Tipp/Link mit “http://oo.apple.com“ anzuwenden. Gehe ich jedoch mit meinem 3Gs und iOS 4 auf diese Seite kommt lediglich die Meldung:


    Unsuccessful Opt Out

    This device is not running iOS 4. iAds are only served to devices running iOS 4.

    To opt-out of iAds on a device running iOS 4, you must enter the following address into the device’s web browser:

    http://oo.apple.com

    Sonst passiert nichts. Klappt es bei euch denn noch?

    • Mit meinem iPhone 4 hat es sofort funktioniert.
      Da stand sowas wie: „You’ve been successfully opt out“ :)

    • Schliess mal alle Tabs / Fenster und mach nur die eine Seite auf, dann sollte es gehen.

      Nebenbei auf fscklog dazu: „Für die (bislang nur in den USA gestartete) iAd-Werbeplattform unterscheidet Apple zwischen „interessenbasierter Werbung“ und „ortsbasierter Werbung“. Die interessenbasierte Werbung baut auf den eigenen Einkäufen im iTunes Store auf und diesem Tracking kann man sich geräteweise per Opt-Out entziehen. Der ortsbasierten Werbung lässt sich dahingegen nur entkommen, wenn die Ortungsdienste komplett in den Einstellungen deaktiviert werden.“

  • Also bei mir ging das optout auf 3GS und 4 problemlos.
    Finde ich ist doch prima, dass das geht.

  • Wenn apple die Geo daten nutzt nur für die Bilder, wieso müssen die daten dann an apple gesendet werden.
    Apple kann das iphone so programmieren wie sie es wollen, als ob es nicht einfach ist genau zu erfahren welches iphone von wem die daten versendet worden sind.

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