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Ausgerechnet: Springer kritisiert geplantes Tagesschau-App

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84 Kommentare 84

Springers Reaktion auf die gestern angekündigte Gratis-Applikation der Tagesschau hat es in sich. So argumentiert der Axel Springer Verlag: Die geplante Nachrichten-Applikation würde weder der Grundversorgung dienen, noch durch die eingenommenen Gebühren-Gelder finanziert werden können. Letztlich wirke das Angebot marktverzerrend und sei aus privatwirtschaftlicher Sicht nicht tolerierbar.

„Wir haben die Ankündigung der ARD, ein kostenloses Applet der ‚Tagesschau’ in Apples AppStore anzubieten, mit Befremden zur Kenntnis genommen. Wir gingen davon aus, dass die vorhandenen Gebühren schon nicht mehr zur Finanzierung des bestehenden Angebots ausreichen. Deshalb wundern wir uns, dass im Vorfeld der geplanten Gebührenumstellung das Angebot sogar erweitert werden soll.

Springer selbst hält sich mit der Bild-Applikation nun schon mehrere Wochen in den Top-10 der AppStore-Charts, musste sich wegen der Anfangs nicht kommunizierten Abo-Kosten, jedoch erheblicher Kritik aussetzen.

Yahoo zitiert Kai Gniffke, den Chefredakteur von ARD aktuell:

„Ich habe Verständnis für die Sorgen der Printkollegen und der Verlage, die auf der Suche nach tragfähigen Geschäftsmodellen im Netz sind. Ich bin mir da der Verantwortung unserer besonderen Rolle bewusst.“

Dienstag, 22. Dez 2009, 15:25 Uhr — Nicolas
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  • ist halt nicht jeder soll geldgeil wie die Firmen von A.Springer…
    neben Focus und Stern sicherlich ein weiteres wertvolles news-App.

    • ich wusste gar nicht das Focus und Stern Non-Profit-Organisationen sind ;)

    • Na klar, und das Du die ARD-App via GEZ-Gebühren finanzierst, auch wenn Du sie nicht auf dem iPhone hast, ist Dir aber schon bewusst, oder?

    • Die ARD macht das natürlich aus reiner weihnachtlicher Menschenfreundlichkeit. Nur ganz böse Menschen würden behaupten, das hätte etwas damit zu tun, das man Argumente für die GEZ-Pflichtigkeit sogenannter neuartiger Empfangsgeräte schaffen möchte.

      • So, jetzt muss ich mal eine Lanze für die öffentlich rechtlichen Sender brechen, deren Rundfunkgebühren durch die zugegeben auch mir etwas suspekt erscheinende GEZ eingezogen werden. Neben einigen Ausnahmen bietet der öffentliche Rundfunk meiner Meinung nach ein deutlich höheres Niveau der übertragenen Inhalte als private Sender bei deutlich weniger Unterbrechungen durch Werbung. Wenn diese Angebote nun auf das Internet und mobile Netzwerke ausgeweitet werden ist das doch angesichts der technischen Entwicklung nur konsequent und richtig. Da die GEZ inzwischen internetfähige Endgeräte separat behandelt sehe ich darin auch keine Ungerechtigkeit gegenüber dem Nutzer. Ob diese verfügbaren Inhalte abgerufen werden liegt letztlich im eigenen Ermessen. Beim Fernsehen ist das nicht anders. Persönlich zahle ich gerne eine angemessene Gebühr an die GEZ und kann im Informationsbereich eine adequate Qualität erwarten. Wer sich mit weniger zufrieden gibt – soll mir recht sein, auch wenn ich es bedauernswert finde. Zugegeben, ich bin halt kein Bild-Leser.

    • Bei Anglizismen ist beides möglich. Entweder sächlich oder der Artikel des deutschen Pendants.
      Wobei wir hier im Deutschen eher „das Programm“ als „die Applikation“ meinen.

      • Nein, nein, nein und nochmals nein.
        Es tut mir schon fast leid dich, heldausberlin, kritisieren zu müssen, aber beim iPhone steht die Bezeichnung „App“ für „application“ und die Übersetzung von „application“ ins Deutsche ist keinesfalls „Programm“. Es bedeutet „Anwendung“ und auch „Nutzung“, „Anmeldung“, „Verwendung“, sogar „Antrag“, aber nicht „Programm“.

        Davon aber abgesehen: Richtig, heldausberlin, man kann sagen „das App“, denn alle neu eingeführten Begriffe sind erst einmal sachlich zu betrachten. Und ebenso ist „die App“ ok, weil der Begriff ähnlich wie „die Coca-Cola“ langsam in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen ist.

      • Hier muss ich mal einwenden. „App“ ist ein frei erfundenes Kunstwort. Ebenso frei erfunden ist der Urspung von „application“ ! Hierfür gibt es keinen einzigen Beleg. App kann auch von „Apple“ oder „Applet“ stammen !

        Wer gibt euch das recht, für ein Kunstwort das es weder im englischen (!) noch im deutschen gibt, eine Herleitung zu erfinden, dazu noch eine im deutschen nicht gebräuchliche Übersetzung und daraus den Artikel abzuleiten ?

        Die sinngemäße Übersetzung als „Programm“ ist richtig. Installiert ihr auf eurem PC Appikationen oder Programme ?

        Wer sich nun mal den Springertext durchließt, wird feststellen, dass das Tageschau App als „Applet“ bezeichnet, also wieder „sächlich“ meine Freunde !!!!

        Aber ihr wisst es ja alle besser, weil T-Mobile es in der Glotze immer so sagt, nicht wahr ???

      • @Pazuzu: Ja, du hast recht! Diese Argumentation habe ich schon öfter gelesen. Ich wollte es auch nicht wörtlich übersetzen sondern nur den deutschen Begriff als Beispiel nehmen. Und wir sprechen da immer von einem „Programm“. Wobei wir seit Facebook und Co. immer häufiger „Anwendung“ verwenden.

      • @blue, ich glaube ich habe es dir schonmal gesagt:
        Mach mal deinen Mac an und guck dir den Suffix eines Programms wie beispielsweise iTunes an. Du wirst feststellen, dort steht bei den Cocoa-Anwendungen „.app“ für „Application“.
        Auch wenn die Installations-Programmpakete bei den iPhone-Apps „.ipa“s sind, sind sie in Cocoa geschrieben und die Assoziation mit „Application“ liegt entsprechend am nächsten.

        Das „App“ für „Apple“ steht ist hingegen an den Haaren herbeigezogen.

        Ebenso ist der Begriff „App“ für „Applet“ nicht all zu sinnig. „Applet“ bedeutet übersetzt „Minianwendung“ und wird bei Cocoa-Anwendungen üblicher Weise nicht verwendet, allerdings bedient sich Java dieses Wortes -> „Java Applets“. Cocoa ist aber nicht Java, also hinkt auch hier die Assoziation. Und nur weil die geistig tief fliegenden Redakteure beim Springer Verlag Cocoa mit Java verwechseln wird es trotzdem nicht richtiger ;)

        Oh, before I forget…and further more my thesis is founded on the fact that the word „app“ stands colloquial for „application“, but however blue, nevermind.

        Und nun noch an heldausberlin:
        Nein, den Begriff „Anwendung“ verwendet man schon seit langem, das ist keine Modeerscheinung des Web 2.0-Wahnsinn ;)
        Aber davon abgesehen hast du natürlich Recht – prinzipiell beschreiben „Anwendung“ und „Programm“ das gleiche, aber nur weil „der Zug“ und „die Bahn“ irgendwie das gleiche sind, kann man ja auch nicht „die Zug“ und „der Bahn“ nennen. Falls du verstehst was ich meine :)

      • @Pazuzu

        100% zustimm. Könnte meine Rede sein ;-)

      • DAS App

        Alles andere klingt schrecklich

    • korrekt. In Deutschland heißt es die App. Laut Apple. Apple macht nämlich die Werbespots (in ZUSAMMENarbeit mit t-mobile), und da heißt es DIE App. Ich zitiere ;): “ Es gibt für fast alles EINE App“…

      • Was für eine überflüssige klugscheißerei. Sprache entsteht da wo sie gesprochen wird, und gerade blogkommentare sind konzeptionell mündlich angesiedelt. Wenn also jemand „das“ App sagt, wird es nicht dadurch falsch, dass es einigen nicht passt. Auch Worterbuch- und Grammatikautoren können nur interpretieren und sind kein Richter. Ihr könnt argumentieren wie wjr mochtet, ich sage das App, weil es sich für mich ästhetischer anhört, und Ästhetik ist kein grammatisches Problem :)

      • Kommentarkrieg hrr…

      • Ich wills noch mal zusammenfassen: Wenn man kein den Appstore auf dem iPhone öffbet und keine Internetverbindung hat steht dort Application Store. Also die App von Anwendung i
        Deutschen.

      • Nicht schon wieder diese elenden UNSINNSDISKUSSIONEN 

  • Tja, das nennt man Freie Marktwirtschaft liebe BILD-Zeitung!

    • Ich bin kein Freund und auch kein Leser der Bild, aber das ist eben keine freie Marktwirtschaft, wenn durch die GEZ subventionierte Apps auf den Mark geworfen werden. Neben Bild suchen ja auch andere wie die FAZ, Spiegel, Stern usw. nach tragfähigen Modellen für die Zukunft des Journalismus.

      • Dass die hier zu Millionenmillarden produzierte Milch auch gefördert wird und Kohle und viele andere Dinge auch ist dir aber klar, oder?

      • ??? Ich verstehe das Argument nicht!
        Wo ist die marktwirtschaftliche, in Deutschland beheimatete Konkurrenz bei der Milchwirtschaft oder bei der Kohle? Hier geht es doch darum, dass zehntausende von nichtsubventionierten Arbeitsplätzen bei FAZ, SZ, Spiegel, Stern und vielen anderen regionalen Tageszeitungen und Wochenzeitungen und Magazinen gegen eine zwangssubventionierte Konkurrenz antreten müssen. Wenn das so weiter geht, gibt es irgendwann nur noch eine staatlich kontrollierte und subventionierte Staatsmeinungsbildung.

  • Jeder kritisiert. Der GEZ Zahler weil er gezwungen wird zu zahlen und die Verlage weil die Öffentlichen ihnen die Show stehlen. Ich will in keiner Welt leben, in der ich meine Nachrichten von einer kommerziellen Quelle beziehen muss. Das Interesse am Geld würde immer vor dem Interesse die Bürger korrekt zu infomieren dominieren.

    Die Tagesschau App ist längst überfällig

    • […Das Interesse am Geld würde immer vor dem Interesse die Bürger korrekt zu infomieren dominieren..]

      Das tut es schon lange, Mx. Aktuelle Beispiele dazu sind Schweinegrippe und Klimaerwärmung.

    • Wie heißt es doch so schön, getroffene Hunde bellen.

    • Auch bei den öffentlich-rechtlichen regiert das Geld, wenn auch nicht so offensichtlich. Was aber offensichtlich ist, ist die massive Einflußnahme der Politik. In diesem Sinne ist die objektive Information der Bürger bei den durch die GEZ subventionierten Medien echt gefährdet.

      • Die Politik wird genauso vom Geld dominiert. Die arbeiten praktisch für den selben Gott…

  • Da bin ich bestimmt nicht der einzige, der sich jetzt die Frage stellt, wer den eine bessere journalistische Grundversorgung bietet… Meiner Meinung nach ist es nicht die BILD…!!

  • Wer hier Springer kritisiert, sollte sich mal fragen, ob er sich auch wünschen würde, dass die ARD mit gedruckten Zeitungen und Zeitschriften die privaten Verlage plattmacht.

    Ich will VIELE Informationsquellen haben und nicht dass die Öffentlich-Rechtlichen hier den Markt mit Zwangsgeldern kaputt machen!

  • Tagesschau-Angebot ist super :)

    Finds vor allem lustig das den ganzen Leute die das mit dem Abo nicht richtig gelesen haben die Bild für 30 Tage nicht einmal 79 Cent wert ist. Paradoxer weise wollen sie die aber trotzdem lesen xD

    • die „nachrichten“ sind sicher keinen cent wert. warum man sich das app kauft ist mir auch schleierhaft. wahrscheinlich hat jeder springer mitarbeiter sich das app über den appstore kaufen müssen. einige kommentare hier lesen sich zudem wie die von pr menschen…

  • Die Printmedienwelt steht vor einem Umbruch. Wenn dabei Springer draufgeht, ist es mir ehrlich gesagt egal. Peinlich deren Reaktion. :D

    • Mir wäre es nicht egal – ich fänd’s gut! :D

      • @Pazuzu

        Vorher konnte ich dir zustimmen, nur jetzt krieg ich einen Bluthochdruck wenn ich den Mist lese denn du hier verzapfst. Von wegen Halbwissen-Magazinen und weg mit Galileo. Wirklich! Vorher musste ich dich loben aber jetzt bin ich dafür dass du mit deinem Halbwissen weg musst und nicht Galileo.

      • Es tut mir ja sehr leid hellraver, aber ProSiebens Galileo ist ein grauenhaftes Magazin in dem sehr viel Misst erzählt wird. Von mir aus soll sich deren Fettwampe vor laufender Kamera totfressen, sowas belustigt sicher den ein oder anderen. Aber solange wie dort so ein Quatsch behauptet wird wie den Unterladungsschutz bei Laptops entfernen/auf 1% senken um sie vor jedem Laden vollständig entladen zu können (beschädigt und zerstört einen LiIon-/LiIonPolymer-Akku), kann ich nicht das Weiterbestehen von dieser Sendung befürworten. Und das war nicht der einzige Faux-pas von dem ich weiß, den sich die Damen und Herren in dieser Sendung geleistet haben. Ich sage nur: Galileo – das UNwissensmagazin. Vor 10 Jahren wurde da noch recherchiert, aber seit einigen Jahren werden lieber nach Gutdünken teilweise gravierend falsche Behauptungen aufgestellt, dicke Menschen fressen sich vor laufender Kamera halb tot und bald werden sicher noch nackte Frauen in Kühlschränke gesteckt um zu schauen wie kalt die Dinger sind ;)

    • Das wäre mir nicht nur egal, ich wäre hoch erfreut ;)
      Dann muss noch die Express verschwinden und ich bin voll zufrieden :D

      Da würden dann natürlich einige der regelmäßigen Bild-Leser meckern, aber die können dann ja vielleicht einmal einen Blick in bessere Zeitungen werfen. Vielleicht beginnen dann endlich mal wieder die Hirne zu wachsen und nicht jeder zweite spinnt herum und behauptet Offshore Windparks und Photovoltaikzellen mit Wirkungsgraden um die 30% oder mehr könnten die Welt retten. Davon bekommt der Wissenschaftler an sich nämlich immer sehr schwere Kopfschmerzen…

      Am besten sollte man gleich auch noch im TV aufräumen. Weg mit Galileo und ähnlichen Halbwissen-Magazinen.

      Ich krieg schon wieder Bluthochdruck wenn ich nur an den ganzen Misst denke der in diesem Land verzapft wird… *seufz*

      (Kleiner Nachtrag: Bevor wieder jemand einwirft das auch Akademiker die Bild lesen: Ich kenne viele Wissenschaftler und angehende Wissenschaftler, aber keiner davon ließt die Bild)

      • Ich kenne 3, aber alle wissen auch, das die Bild keine Zeitung sondern ein Boulevard-Magazin ist.

        Zudem macht es immernocj der Mix aus verschiedenen quellen, der die eigene Meinungsbildung am besten fördert.

        Gerade Bild, Focus, N24 und CNN im Mix geben doch einen guten Querschlag bei einem Thema.

    • Mir wärs nicht egal. Ich lese zwar keine Bild (obwohl ich Akademiker bin ;-) ) aber mal abgesehen davon, dass nicht alle bei Springer bei der Bild arbeiten, können einem über 10.000 Arbeitsplätze heutzutage nicht egal sein.

      • Genau! Das ganze Geld dass wir in der ganzen Geiz-ist-Geil-Mania einsparen, dass fehlt halt irgendwie irgendwo, und in den Chefetagen garantiert nicht!

  • Jaja, der Springer Verlag… Pseudo-Berichte in einem Boulevard-Blatt und dann auch noch Kosten verschweigen für die entspr. APP! Da kommt man dann schon mal ins Grübeln, wenn „richtige“ Nachrichten (die vernünftige recherchiert wurden/ keine Schnellschüsse oder Rufmord) auch noch gratis (naja, GEZ-Gebühren stecken ja irgendwie auch drin, aber die zahle ich gerne!) angeboten werden. :P Keine Titt…, aber dafür handfeste News. Danke ARD und lasst Euch nicht unterkriegen! :D

  • Also mir wärs lieber, wenn die ARD anstatt eine App anzubieten lieber ihre Podcasts komplett ins Netz stellen würden.
    Es kam in letzter Zeit immer öfters vor, dass ganze Beiträge aus dem Tagesthemen.Podcast entfernt wurden oder das Bild durch den Text: „Dieses Bildmaterial darf im Internet nicht gezeigt werden“.

    Dahinter steckt bestimmt auch wieder die Limitierung des Internetangebots öffentlich-rechtlichen durch die Printmedien.

    Sauerei!!!

  • genau, freier markt für alle !
    schliesslich will jeder was vom kuchen …

  • Es ist doch immer lustig wie such die Privaten aufregen weil sie’s nicht verkaufen können da es von öffentlicher Seite kostenlos und meist besser (siehe Mediathek) angeboten wird. Obgleich sich ja die Privaten genau das Feld ausgesucht haben im denen es auch öffentliche „Konkurenz“ gibt in welchem sie Geld verdienen wollen und ab und an merken eben nicht mit jedem Misst ihre Brötchen verdienen zu können.

  • (Ironie an) …am allerbesten gefällt mir der Gedanke, dass auch alle diejenigen, die gar kein iPhone haben, aber GEZ Gebühren zahlen, jetzt das ARD iPhone Applet subventionieren … (Ironie aus).

    • Na und? Diejenigen, die keinen fernseher haben, sondern nur ein iPhone, müssen auch GEZ zahlen und haben Meier Meinung nach auch ein recht darauf der/die/das App zu bekommen!

    • @googguy
      (Zorn an) …und diejenigen die kein iPhone haben, können in Zukunft kostenlos die BILD mobil im Netz lesen, während die iPhone-Nutzer kostenpflichtig ausgesperrt werden (sollen)!
      (Zorn aus)
      GEZ-Gebühren beschränken sich scon lange nicht mehr „nur“ auf TV und Radio. Wer bezahlt soll für seine Gebühren auch Leistung bekommen! Wie z.B. ein iPhone-App!

  • Ich freue mich drauf. Jetzt fehlt nur noch das SPIEGEL App.

  • Den Kommentar „ausgerechnet Springer“ finde ich wirklich deplaziert. Offenbar soll das darauf abzielen, dass Springer selber Apps anbietet und Geld dafür verlangt. Am Kern dieses sehr ernsten Problems geht das komplett vorbei. Dieser Kern ist: Die Tagesschau kann die/das App nur deshalb kostenlos anbieten, weil die öffentlich-rechtlichen Sender 7 Milliarden (!) € jährlich an Zwangsabgaben erhalten. Die Gefahr, dass sie damit andere, nicht zwangsfinanzierte journalistische Angebote verdrängen, ist evident. Ob man Bild oder Welt klasse oder doof findet, ist dabei völlig wurscht. Wichtig ist, dass es bei uns überhaupt tragfähige Strukturen für staatsfreien Journalismus gibt, und die werden durch das Eindringen der ör Sender in den Text-Journalismus ernsthaft gefährdet.

    Wer sich informieren will, kann hier mehr lesen: http://www.faz.net/s/Rub475F68.....ntent.html

    Also: ich schätze iFun und den phantastischen Service über die Maßen. Bei so schwierigen Dingen wie Rundfunkpolitik, Pressefreiheit und Medienpolitik ist es aber mit einem flapsigen Einwurf nicht getan.

  • Finde es schon relativ krass und schade, dass iFun doch relativ Anti-Springer ist und das auch noch so raushängen lässt. Jedesmal, wenn es um die Apps von Springer geht bzw. ging wird der Konzern schlecht gemacht. Wo bleibt die Unparteilichkeit im Journalismus liebes iFun Team?

    • naja ist doch ganz einfach. BILD == scheisse:-)

    • @Peter
      Ich weiss ja, wie du das meinst, aber mal ehrlich: Im Bezug auf Springer unparteilichkeit? Im Bezug auf BILD? BILD und unparteilichkeit? Ich glaub dieses Wort ist ein Fremdwort für Springer-Redakteure!!!
      Ich gehe sogar soweit und sage, dass ich mir noch mehr Springer kritische Redakteure ala Iphone-ticker will.
      Daumen hoch und weiter so, iphone-ticker, ihr macht super Arbeit. Eigentlich müsste EURE App was kosten und der BILD klumpatsch müsste umsonst sein…

      NIEDER MIT BILD

    • @Peter: Die Sache mit „Anti-Springer“ habe ich versucht hier klar zu stellen, wurde nur leider von den meisten überlesen:
      http://www.iphone-ticker.de/20.....-abo-apps/
      Bei der Kritik am Springer App geht es nicht um Inhalte, sondern um die Art und Weise wie das Abo-Modell kommuniziert wird oder werden müsste.

      Zum aktuellen Thema meine persönliche Einschätzung: Springer haut hier in die alt bekannte Kerbe, das dazu ziemlich platt und ungebildet („Applet“ )
      Ich persönlich finde ein Tagesschau App nicht schlecht und 1000 mal besser zu rechtfertigen als irgendwelche Superstar-Shows und sonstigem Müll, den wir uns gebührenfinanziert antun müssen.
      Diskutiert und hinterfragt werden müssen natürlich die dabei entstehenden Kosten – d.h. aufpassen, dass hier niemand abzockt, dann sollte sich das Ganze im Rahmen halten.

      Unabhängig davon bin ich jederzeit für mehr Kontrolle bei den öffenltich-rechtlichen Anstalten. Wir bezahlen die Gebühren meist widerwillig, da muss zumindest dafür gesorgt sein, dass die Gelder vernünftig verwendet werden. Aber wenn ich anfange wegzustreichen, fallen mir zig sinnlose Aktionen vor dem iPhone-App ein.

  • Ich wünsche mir zu Weihnachten ein „Bauer sucht Frau“ App

  • Man kann von Axel Springer halten, was man will, aber in diesem Punkt haben sie vollkommen Recht. Wieso darf eine ARD-Anstalt so ein App entwickeln? Was gibt ihr das Recht dazu? Ich als Gebührenzahler habe dies nie legitimiert. Meine Gebühren meine ich für hochwertige TV- und Rundfunkprogramme/-produktionen zu entrichten. Damit bin ich einverstanden.

    Ein iPhone App ist durch nichts legitimiert. Insbesondere muss es wütend machen, dass die öffentlich-rechtlichen Anstalten, immer weitere Gebührenerhöhungen fordern, statt endlich einmal Geld zu sparen. Jetzt sogar noch Entwicklungskosten für ein iPhone App ausgeben (im übrigen sind ARD-Anstalten nicht gerade für gutes Verhandeln von Preisen bekannt – ich spreche aus Erfahrung).

    Ich hoffe, dass diesem kaufmännischen und moralischen Unsinn ein juristischer Einhalt geboten werden kann. Ich für meinen Teil werde Konsequenzen ziehen und meine GEZ-Gebühren nicht mehr entrichten, sollte es hier kein Umdenken geben.

    • „Wieso darf eine ARD-Anstalt so ein App entwickeln? Was gibt ihr das Recht dazu? Ich als Gebührenzahler habe dies nie legitimiert.“

      Warum darf die ARD Telenovelas produzieren? Was gibt ihr das Recht dazu? Ich als Gebührenzahler habe dies nie legitimiert.

    • @georg
      Du hast so einiges nicht legitimiert!
      Und die Welt dreht sich trotzdem weiter um die Sonne, ob Du es nun legitimierst oder nicht! :P
      Und vielleicht ist der Gedanke gar nicht so schlecht, die eingenommenen Gebühren Dir und mir als iPhone-Nutzer in Form einer App zurückzugeben, als es für irgendwelche sonstigen Ausgaben rauszuwerfen!
      PS: Viel Spass beim Versuch dem Ganzen juristisch Einhalt zu gebieten. Bin mal gespannt, ob Du damit durchkommst aufgrund einer iPhone-App Dich der Gebührenzahlung zu entziehen! :P

      • Es geht doch nicht darum, ob einzelne Ausgabenposten einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt in Ordnung sind oder nicht. Es geht um die Legitimation der ungezügelten Ausbreitung einzelner Anstalten.

        Der ö-r Rundfunk in Deutschland eine Aufgabe: Die Grundversorgung via TV und Hörfunk. Sowenig wie es zu den Aufgaben der ö-r Anstalten gehört, Kinos zu betreiben oder Elektronikfachketten, gehören iPhone Apps und ausufernde Internetauftritte dazu. Mit Milliarden an Gebührengeldern konnten die großen o-r Konzerne (nichts anderes sind die ARD-Anstalten und das ZDF) entstehen, mit Gebührengeldern wird gutes Programm gemacht, aber auch so manchner altgediente Politker mit zusätzlichem Gehalt versorgt. Auswüchse gibt es überall, da kann man darüber hinwegsehen, solange der Kernauftrag der Programmveranstaltung gut erfüllt wird.

        Aber privaten Unternehmen (und es geht doch nicht nur um Axel Springer, sondern auch um kleinere Verlage bzw. Verlage mit ausschl. Abo-Titeln) den wirtschaftlichen Boden unter den Füßen wegzuziehen mit Gebührengeldern, das ist moralisch und juristisch absolut kein Weg!

  • Was regt ihr euch so auf über die vielleicht 10.000 Euro Entwicklungsgebühren für so ein kleines Appchen. Ich als GEZ Zahler freue mich, dass auch für mein GEZ-pflichtiges iPhone ein/eine/eines/einen App entwickelt wird! Viel mehr rege ich mich über die Finazierung von Foltersendungen wie z.B. Marienhof oder Verbotene Liebe auf. Dafür möchte ich keine GEZ-Gebühren zahlen!

    • Genau, ich bin auch sehr stark dafür das dieser Müll aus dem Programm verschwindet.

      Ebenso wie Fußball!
      Für den Misst möchte ich auch keine GEZ-Gebühren zahlen.
      Mich regen nicht die 22 überbezahlten Pfosten auf, die dem Ball hinterher hecheln, die sollen ruhig ihren Spaß bei ihrem Sport haben. Was mich aufregt sind die tausenden von Vollpfosten, die dabei zugucken -.-

  • Und warum ist dann N24, t-online news und n-tv als kostenlose App. Erhältlich? Nur Bild will was dafür haben? Naja Ausreden denke ich, daß die Tagesschau eine ganz andere Nutzerschar anspricht als die Bild App

    • das liegt daran das bild einfach nur niveaulos ist… wenn man mal die titelseiten so liest man man man…. *latte* ich würde es gut finden wenn das ard app kommen würde.

  • Es geht doch sicherlich nur um die „Möglichkeit“ öffentlich-rechtliche Inhalte zu bekommen, damit dafür wiederum die GEZ Gebühr gerechtfertigt werden kann. Genauso wie die GEZ Gebühr für Internetfähige Rechner.

    Ich für meinen Teil nutze nicht solche Inhalte, weder im Internet, noch im TV, ergo bin ich auch nicht bereit GEZ Gebühren zu zahlen, vielleicht wenn ich in über 30 Jahren zur Zielgruppe gehöre.

  • Um die Zahlung der GEZ Gebühren kommt man ja (für den einen oder anderen leider) nicht herum!

    Umso besser finde ich, wenn die Inhalte der Öffentlich-Rechtlichen weiter ausgebaut werden, z.B. in Form eines iPhone-Apps!
    Das Online-Angebot der ÖR ist momentan eh das Beste, vor allem was die Online-Mediathek angeht. Niemand bietet derzeit ein so umfangreiches Angebot kostenlos an! RTL & Co geben sich zwar Mühe aber bieten die meisten Inhalte (gerade Eigenproduktionen auf die man durchaus verzichten könnte) KOSTENPFLICHTIG an. Allein dafür zahle ich gerne meine GEZ-Gebühren und ich hoffe das die Angebote auch weiterhin ausgebaut werden!

  • Wer heute ernsthaft glaubt, dass die öffentlich-rechtlichen Sender neutrale Berichterstattung betreiben, tut mir leid. Es gibt zahlreiche Informationen über allerlei Manipulationen in bekannten Formaten (von Frontal21 bis Report) -einfach mal ein bischen lesen und die eine oder andere hahnebüchene „Dokumentation“ über die Pandemie (H1N1) anschauen.

    Und wer wissen möchte, wofür die Einnahmen aus der GEZ verbraten werden, der soll mal die Vorbereitung zu einer einfache Karnevalssendung der ARD anschauen. Ich hatte das „Vergnügen“ und bin entsetzt über das, was nur alleine in diesem Bereich zum sprichwörtlichen Fenster hinaus geblasen wird.

    Wenn mir jetzt noch jemand erklären kann, wofür man eine App entwickeln lassen muss, wenn die Seiten der Tagesschau laut ARD bereits heute bequem mit jedem mobilen Browser abrufbar sind…?

    P.S.: die Mitarbeiter bei Springer und anderen Anbietern werden nicht durch Gebührengelder bezahlt – aber dafür dürfen sie mit ihren GEZ Abgaben die eigene Konkurrenz subventionieren. Bin sicher, dass die GEZ Befürworter hier das plötzlich nicht mehr so toll fänden, wenn sie selbst bei so einem Anbieter ihren Lebensunterhalt verdienen müssten…

  • Glaube nicht, dass ein Bild App Kunde abspringt, wenn es eine Tagesschau App gibt. Unterschiedliche Klientel.

    Wenn öffentlich-rechtliche Sender Webangebote zur Grundversorgung in der heutigen Internet-abhängigen Welt produzieren dürfen, dann dürfen sie auch die eh schon vorhandenen Inhalte durch den iPhone-App Parser schicken.

  • Im Prinzip finde ich das Angebot der ÖR gut. Aber dass sie ihre Online Angebote als Legitimation für Gebühreneinzug nehmen, undzwar auch für gewerblich genutzte Rechner, ist eine Frechheit. Mit der iPhone App wird jetzt die Grundlage für GEZ Relevanz von Smartphones zementiert. Jeder „GEZ Kunde“ hat doch eine Kundennummer – im digitalen Zeitalter hätte man ohne Probleme Zugangskontrollen schaffen können, statt nun breitbandig für Dienste abzukassieren, die kaum ein Arbeitgeber auf Dienst-PCs zulässt.

    Diese App ist ein trojanisches Pferd für die GEZ und obwohl ich den Springerverlag verachte, muss ich ihnen recht geben – der ÖR richtet schaden an.

  • Ich hoffe mal NICHT, dass es sich tatsächlich um ein trojanisches Pferd handelt – aber das nur am Rande…
    Ich zahle GEZ und da ich eher weniger die ÖR schaue, komme ich mal in den Genuss bzw. in das Vergnügen an der GEZ zu partizipieren mit etwas, das ich auch nutze.

    Viele beschweren sich, zurecht, dass man für die GEZ nix zu sehen bekommt – jetzt kommt ein geniales News-App und da ist es doch klar, dass die BLÖD mozt. Die mozt im übrigen fast nur über die ÖR…außer der Bundestrainer oder Loius vaan Gaal sind mal im Sportstudio. Kurz: Da gehts seit jeher zur Sache.

    Die Reaktion eines ASV ist nur lächerlich, zumahl die Entwicklung solch eines App´s rechnerisch aufgeht.Wenn man eh einen Programierer für Webseite und Co. hat, ist so ein App kein teures Ding.

  • Ich persönlich finde es gut das die ARD nun evtl. ein/e eigene/s App auf den Markt bringt.
    Konkurrenz belebt das Geschäft, ob nun finanziert durch die GEZ oder nicht. Ich erinnere mich da als Schweizer an das App des Schweizer Fernsehens (SF). Welches ebenfalls gratis erhältlich ist, aber jeder es lobte, nur hier wird getobt? Schlussendlich ist es am Springer-Verlag ihr Produkt an den Mann und die Frau zu bringen. Zumal das Klientel schonmal ein ganz anderes ist i.d.R., auch wenn Akademiker die BILD sicherlich lesen werden, zumindest lesen wir in der Schweiz das Pendant BLICK gerne ;). Die Zeitungen spiegeln so hart es ist vieles wieder was einen Grossteil der lesenden Bevölkerung interessiert und es nunmal ein Quelle wie alle anderen.

    Keine Zeitung oder ein News Portal auf dieser Welt verhält sich neutral und hat immer Profit im Vordergrund. Sei es nun die FAZ, NZZ, Herald Tribune, CNN, BCC und weiter Konsorten. Sie bezahlen sich auch nicht von selbst. Lediglich die Recherche und der Text ist ausführlicher, aber kann dennoch jederzeit vom Autor falls gewünscht, seine Anschauung widerspiegeln. Womit wir dann wieder beim querlesen wären, es muss bei jeder Zeitung getan werden, egal welche es ist :(. Da sind die staatlichen Medien schon lange nicht mehr anders als die Privaten.

  • hehe… genau! es gibt dinge die einfach scheiße sind und man auch nicht darüber diskutieren muss. z.b. springer medien, nazis oder dieter bohlen. ;)

  • Warum regt sich eigentlich Springer über die Tagesschau App auf. Ich dachte immer Springer verlegt Zeitungen und Tagesschau ist Fernsehen (ARD) – also nicht vergleichbar. Zeitungs-App sind meines Wissens inzwischen (fast) alle kostenpflichtig – falls es solche gibt.
    Ich verstehe auch das Tagesschau-Bashing nicht. Über den Tagesschau Podcast regt sich kein Mensch auf – sind die Basher etwa alles Springermitarbeiter?
    Übrigens: Heißt es nicht immer: Konkurrenz belebt das Geschäft (aber bitte nicht bei mir!)

  • Micha Stollmann

    Springer kassiert aber keine Zwangsabgabe für seine App.
    Das Springer Geld verlangt ist deren Recht, genau wie meines es nicht zu kaufen.
    Die GEZ muss ich zahlen, und wenn erhöhungen wegen Onlineaktivitäten kommen, kann ich es nicht ablehnen…

  • Ich verstehe das alles nicht!

    Mit dem PC und Notebook kann ich im Netz surfen……einfach so!

    Mit meinem Iphone kann ich das auch! Ist extra so gebaut worden. Jetzt muss ich bezahlen, weil ich mit dem Iphone drauf zugreife????

    Wenn ich ein anderes GSM-Phone besitze mit dem ich ins Netz kann, werde ich dann auch „ausgeschlossen“?

    Verstehe ich nicht.

    Ich will einfach wie mit dem Notebook im Internet surfen. Auch bei Springe-Seiten, etc.

    Warum macht man das?

    ????

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