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ARD äußert sich zur App-Klage: Tagesschau-Anwendung mit 1,7 Mio. Nutzern und sehr optimistisch

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37 Kommentare 37

Akt 2 der heute angelaufenen Verleger-Klage gegen die Tagesschau-App (AppStore-Link). Lutz Marmor, Intendant des NDR, blickt optimistisch in die Zukunft. Mit 1,7 Millionen Benutzern der Tagesschau-App im Rücken, gehe man aktuell von einem positiven Ausgang des Verfahrens aus:

Nicht jeder Text ist eine Zeitung. Und zu einem App-Angebot gehöre neben Ton und Bild – wie im Netz übrigens üblich – auch Text. […] Ich bedauere diesen Schritt der Verleger denn mit der Tageschau-App bewegen wir uns in unserer Kernkompetenz: der Information. Und wir sollten eigentlich gemeinsam mit den Verlegern versuchen, Journalismus und Informationskompetenz im Dienste der Demokratie zu stärken, als gegeneinander zu arbeiten. […] Ich bin zuversichtlich, dass wir am Ende bei den zu erwartenden Verfahren – genaue Begründungen kennen wir ja noch nicht – obsiegen werden.

Wir empfehlen den Audio-Beitrag (MP3-Link) des WDR zum Thema.

[audio:http://tagesschau.vo.llnwd.net/d3/audio/2011/0621/AU-20110621-1527-5701.mp3]
Dienstag, 21. Jun 2011, 16:25 Uhr — Nicolas
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  • Die sind doch alle nur neidisch ;-)

  • „Musikvideo: Adobe Flash Player wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.“
    naja das iPhone kann kein Flash… solltet ihr eigentlich wissen

    • Deswegen ist die MP3 auch im Text direkt verlinkt (einfach mal anklicken). Für Desktop-Betrachter bietet der eingebettete Flash Audio-Player jedoch etwas mehr Komfort.

  • Nach der Logik müsste ja auch Kino.to kein Problem sein, bei so vielen Nutzern…

    • Richtig. Nur das die ARD alle Beiträge selber produziert oder fremde Inhalte dem Urheber bezahlt haben. Wenn Kino.to alle Filme legal erworben hätte dann steht es Ihnen auch frei diese Kostenlos zu veröffentlichen oder Durch Werbung zu finanzieren. Das wäre theoretisch sogar machbar wenn man soviel damit verdient um die Filme zu bezahlen.

  • Es gibt keinen direkten Vergleich zwischen Print – und Onlinenmedien. Jedes spricht sein Klientel an. ARD – App. dient nicht dazu Inhalte zu vertiefen, sondern geht einfach seiner Informationpflicht nach- und als App. in neuer Medienform auf kurzem Weg, was ich begrüße. Besser kann ich meinen Gebührenbeitrag nicht begründet sehen.

  • Hätte ich ein Abo bei einer der klagenden Verlage, dann würde ich es kündigen, um zu verhindern, dass ich diese unsinnige Klage mitfinanziere. Die Tagesschau App ist eine sehr sinnvolle Verwendung der Gebühren

    • Und wenn ich die GEZ kündigen könnte, würde ich das machen um vom gesparten Geld Zeitungen zu kaufen. Die Verleger haben dann mehr Geld um bessere Zeitungen zu machen.

    • Die Zeitungsverlage sollten, bevor sie um Rechtsschutz für ihr Geschäftsmodell suchen, vielleicht die unnötigen Prämien diskontieren. Als Abonnent will ich, dass sie ihren Informationsauftrag ernstnehmen und ein Qualitätsprodukt liefern, auf unsachliche Beigaben wie Kaffeemaschinen, Minikameras, MP3-Player verzichte ich gern. Der Süddeutsche Verlag etwa bietet aktuell Prämien für 125€/Abo. Das ist unwirtschaftlich.

      Ähnlich verhält es sich mit den digitalen Vertrieb von Apple & Co.: Dem Printvertrieb zahlen sie Rabatte über 50%, aber für den digitalen Vertriebskanal sind 30% unzumutbar.

      Diese Leute beanspruchen den Luxus, nicht wirtschaften zu müssen. Schuld sind immer die anderen: ARD, Apple u.ä.

  • Ich sehe es wie alle hier. Ich bin kein Freund der öffentl. Rechtlichen und der GEZ. Da ich aber Gebühren zahlen muss habe ich das Recht dass ich auf das Angebot der öffentl. Rechtlichen auch per App/mobil zugreifen kann. Ich gehe sogar soweit zu behaupten dass diese verpflichtet sind mir ihr gesamtes TV-Programm zu streamen !

    • Aber wenn sich die ÖR weiter ausbreiten und niemand mehr Zeitungen kauft, wird es doch auch nicht besser.

      • Die Verleger sind doch selbst Schuld daran, dass niemand mehr Zeitungen kauft. Sie haben jahrelang das Internet verschlafen und sind jetzt erst aufgewacht, als die Konkurrenz eine erfolgreiche App produziert hat. Inhalt der App ist übrigens gleich mit dem Inhalt von tagesschau.de. Frage mich, warum die Verlage nun gegen die App klagen.

  • Also mir geht die Tagesschau app so richtig auf den Sender, noch mehr als die von ifun. Es ruckelt ohne ende, und reagiert schlecht.

    • Hallo Igor. Die iFun-App ist wirklich sehr träge. Sie ist aus allein diesem Grund auch nicht mein Geachmack. Aber die Tagesschau-App läuft bei mir wie geschmiert.

      • Mit was betreibt ihr die Apps? Auf dem iPad ruckelt da nix!

        Die Verleger habens wie gesagt verschlafen mit der Technik mitzugehen.
        Und jetzt sind die anderen Schuld, weil diese das bringen was die Leserwolle. Ich habe noch nie eine komplette Zeitung durchgeblättert. Ich gehöre zu der Generation „Wissensbeschaffung durchs Internet.“

  • Also die Begründung zum positiven Ausgang finde ich äußerst fragwürdig. Einfach nur weil es viele benutzen hat etwas noch lange keine Daseinsberechtigung. Auf der anderen Seite verstehe ich die Klage nicht. Der Rundfunkvertrag ist so alt das an etwas wie eine App nichtmals gedacht werden konnte. Somit verstößt diese App doch auch nicht gegen diesen Vertrag. Zumal ich auf der Seite der tagesschau-Usern stehe, da ich ohne diese App eigentlich keinerlei Nutzung meiner Gebühren habe, und auch ohne diese App oder einen Nutzen die Gebühren zahlen muss. Die ÖR greifen zwar ins Marktgeschehen ein, aber das tun sie sowohl im TV als auch im Radiobereich doch schon seit langem. Und deren Internet-Auftritt als Webclip als Alternative zur App macht dann auch keinen Unterschied. Wenn man den gesamten Internetauftritt der ÖR dann noch blockiert und durch eine Klage zu Fall bringt, sehe ich eher die Informationspflicht der ÖR in Gefahr, da das Internet mittlerweile zu einem Massenmedium geworden ist mit mehr Einzugsgebiet als beispielweise das Radio, Zeitungen und in bestimmten Altersgruppen sogar dem Fernseher vorgezogen wird.

    Das die privaten Verleger ihre Inhalte finanzieren müssen ist klar, aber durch kostengünstigere=schlechtere Berichterstattung oder die sinkenden Absatzzahlen durch einen höheren Verkaufspreis zu erzielen ist ebenso Quatsch. Auch ein komplettes Werbeverbot für die ÖR würde vielleicht viele Leute gerade zu den ÖR bringen, da die Privaten trotz teils happigem Verkaufspreis noch zusätzlich Werbung schalten, um anstatt Nachrichten zu verbreiten auch noch die letzten Cent aus den eigenen Kunden abzuschöpfen.

    Im Grunde gibt es nur eine vernünftige Alternative neben der kompletten Abschaffung der öffentlich rechtlichen Sendeanstalten, nämlich alles so zu belassen wie es derzeit ist und den Markt entscheiden lassen für welche Portale sich die Leute entscheiden, wobei die privaten für ihren preislichen Aufwand einfach mehr bieten müssen, als die ÖR die halt eine Grundversorgung leisten müssen.

    • „wobei die privaten für ihren preislichen Aufwand einfach mehr bieten müssen, als die ÖR die halt eine Grundversorgung leisten müssen.“

      Genau hier sehe ich die Crux, was beinhaltet eigentlich die Grundversorgung?

      Die Klage gegen die App kann ich auch nur teilweise nachvollziehen, denn über die App werden nur Informationen von http://www.ard.de verteilt. Allerdings werden die Verlage wohl keine andere Möglichkeit gesehen haben, denn den ÖR ist die Nutzung des Internet schließlich gestattet worden.

      Das eigentliche Problem ist, dass ARD/ZDF & Co. mit Telenovelas, Quizshows und einfacher Abendunterhaltung im Jagdrevier der Privaten wildern. Oder sind „Sturm der Liebe“ und das „Quiz mit Jörg Pilawa“ unverzichtbare Bestandteile der Grundversorgung?

      • Sowas sehe ich auch nicht mehr als Gtundversorgung an. Allerdings empfinde ich die Nachrichten weiterhin noch als solche.

      • Auch wenn man die Sendung nicht mag, aber zur Grundversorgung gehört neben Information und Bildung auch Unterhaltung. Auch solche Sachen wie Volksmusik, die fast keiner mag. Wenn aber die ÖR nur Sachen senden würden, die JEDER sehen will, dann würden wohl 1-2 Stunden Nachrichten am Tag reichen.
        Es steht auch nirgendwo geschrieben, dass die ÖR nur informieren dürfen udn die Privaten unterhalten. Denn sonst müsste man im Umkehrschluss den Privaten auch die Nachrichten und Magazine verbieten ;-)

    • Ich glaube, dass die Kluft im TV-Bereich zwischen den ÖR und den Privaten größer ist wie bei einer News-App. Die ÖR im TV bringen – wie schon von analog richtig berichtet – sehr spezielle Angebote, die m.E.n. nicht dem Massenmarkt gelten. Um herauszufiltern, was die Masse will, sind die Privaten zuständig. Schließlich kann man kein Betrieb führen, wenn man auf Minderheiten hört.
      Aber in Sachen News-App gleichen sich doch fast alle. Es gibt Rubriken wie „Sport“, „Wirtschaft“, etc. und dort werden aktuelle Nachrichten reingepackt. Letzten Endes entscheidet der präferierte Schreibstil, welche App der User vorzieht. Und ist das etwa nicht das Territorium der Privaten? Hier mischt sich der Staat mit unfairen Mitteln viel zu sehr ein und kann ihnen sogar erheblich dadurch Schaden. Während Private ihr Kapital hart erwirtschaften müssen, ziehen es die ÖR einfach aus den Taschen der Bevölkerung.
      ——–
      Ich finde, dass die ÖR ruhig weiterhin existieren können, aber ich möchte die Wahl haben, ob ich diese auch finanziell unterstützen möchte, weil ich sie verwende, oder mir das Geld spare, weil ich nie ein Angebot der ÖR wahr nehme. Was übrigens bei mir auch so ist. Ich habe von meiner GEZ-Gebühr eigentlich gar nichts. Der Staat leiert mir das aus den Knochen um unlauteren Wettbewerb zu finanzieren…klasse Sache.
      ——–
      Da freut man sich doch, dass man in einer Demokratie lebt…

      • @Tronic: Ich sehe die Sache doch ein wenig anders als du. Den Privaten muss bzw. müsste gar nichts verboten werden, egal was Sie senden, denn für ihr Programm und ihre damit verbundenen Gewinne bzw. Verluste müssen Sie sich schon gegenüber ihren Aktionären rechtfertigen. Den ÖR fehlt aber jegliche sinnvolle Kontrollinstanz, diese verplempern jeden Tag eifrig Zwangsgebühren – aus meiner Sicht spricht daher nichts gegen 1-2 Std. Nachrichten und ansonsten Testbild!!!
        Oder am Besten schaffen wir die ÖR ganz ab, aufgrund ihrer überragenden Qualität würden Sie ja als Privatsender auch so am Markt bestehen, oder?
        Das Wort heißt nicht umsonst Grundversorgung – ALG II schließt auch keinen Porsche mit ein.

  • Geld fur das app und ein Nachweis das man GEZ zahlt dann prallen die nicht mehr rum mit ihren 1,7

  • Was spielt es denn für eine Rolle, in welcher Form die Informationen bereitgestellt werden? So ein Schmarn. Eine regierungskontrolierte app als Informationsquelle? Ne, es gibt genug Alternativen.

    • „Regierungskontrollierte App“ – Du bist ja ein ganz Schlauer! *kopfschüttel*

    • Die Privaten finanzieren sich aber durch die Art der Informationsbereitstellung während die Tagesschau-App auf keine weiteren Einnahmen angewiesen ist. Bei so einem Modell fragt man sich doch, wer hier der Gelackmeierte ist und ob das wirklich im Sinne des Staates ist?!

  • ARD Tagesschau,
    meine Nr.1 – gerade weil ich viel im Ausland unterwegs bin
    will und kann ich nichtmehr darauf verzichten um Zuhause
    auf dem laufenden zu bleiben.

  • Der Fall Kachelmann hat doch gezeigt, wer neutral informiert (da x Kontrollgremien) und sich auf eine Seite schlägt und polarisiert (da nicht kontrolliert).

    Ich zahle GEZ-Gebühren und habe ein Recht auf neutrale, sachliche Information. Solange die Zeitungen so parteiisch berichten, sind sie keine Alternative.

    Wenn die Zeitungen auf iPhone und iPad wollen, dann sollten sie doch wohl mal ihre Energie mal in ihre Leistung stecken und nicht in Gerichtsverfahren.
    Es ist ganz einfach: sie müssen bloß besser sein.

    Außerdem gibt es keine Zeitung, die wirklich überregional berichtet. Wenn ich die Nachrichten aufrufe, interessiertich weder, dass Stoiber im englischen Garten ein Denkmal eingeweiht hat, noch die lustige Nacht der Zechen, noch dass eine Entenfamilie von der Alster an die Elbe umzieht, noch dass Günter Jauch sein Haus in Potsdam gestrichen hat.

    Überregional. Sachlich. Neutral. Welche Zeitung kann da wirklich mithalten?

    • Weiś ja nicht was du für Käseblättchen liest, aber es gibt sehr wohl überregionale Tageszeitungen! Z.B. schon mal von FTD oder FAZ gehört!?
      Und nur die ÖR können neutrale Berichterstattungeisten? – Sehr interessant und das Rundfunkräte direkt und indirekt (Personalentscheidungen, etc.) Einfluss auf die Programmgestaltung nehmen, blenden wir einfach mal aus. Das viele Zeitungen eine politische Ausrichtung besitzen ist übrignens gewünscht, bei seriösen werden reine Informationen und Meinungen aber getrennt veröffentlicht – schon mal was von Kommentaren oder Leitartikeln gehört?

    • Stimme da dem maxx zu! Seriöse Zeitungen gibt es genug da draußen, man muss sich bloß mal informieren (kann übrigens die FAZ auch nur wärmstens empfehlen).
      ——
      „Es ist ganz einfach: sie müssen bloß besser sein.“
      Eine Verbesserung oder Wartung einer App kostet Geld. Woher kriegen die Privaten ihr Geld? Richtig, von den Kunden. Woher kriegt die Tagesschau-App ihr Geld? Sie bekommt die Gelder von den GEZ-Gebühren, die jedermann, der ein Rundfunkgerät besitzt, bezahlen muss…also verdammt viele Menschen, die GEZ bezahlen MÜSSEN, egal ob sie die ÖR wahrnehmen oder nicht.
      Jetzt frage ich dich: Wer besitzt mehr Investitionskapital?
      Der Staat agiert auf dem Markt mit und kann die Privaten einfach ausstechen, weil sie die Gelder einfach da haben (unabhängig von der Anzahl der App-User). Ist das nicht unfair bzw. unlauterer Wettbewerb? Ich denke schon und das darf der Vater Staat nicht! Er sollte dafür sorgen, die Wirtschaft anzukurbeln und sie nicht kaputt zu machen.
      ——
      Randbemerkung: Was würde passieren, wenn ein privates Unternehmen dir Geld aus der Tasche zieht für ein Produkt, welches du gar nicht habe willst? Es würde Anzeigen hageln und die Firma wäre weg vom Fenster. Da die GEZ keine juristische Person ist, ist sie auch nicht als solche angreifbar.

  • Die Begründung für den Sieg der Tagesschau ist doch wohl sowas von bescheuert. Wenn jetzt 2 Millionen anfangen zu klauen wird das auch nicht legal !!!
    Ansonsten kann ich die Klage und das Gejammer nicht verstehen, denn
    1) Es gibt ja auch Apps von ntv oder anderen Nachrichten-Sendern. Warum werden die dann nicht auch gleich verklagt?

    2) Die Tagesschau hat doch dieselben Informationen schon seit Jahren digital im Netz auf ihrer Webseite stehen und die App ist ja quasi nur eine Zweitverwertung. Dann hätte man ja schon lange wegen der Webseite klagen müssen, denn ob ich die Texte auf der Webseite oder in der App lese kommt aufs gleiche raus.

    3) Die meisten Zeitungen oder Magazine betreiben doch auch Apps mit aktuellen Nachrichten. Das wäre dann auch eine „bösartige“ digitale Verbreitung.

    4) Die GEZ-Gebühren zahle ich mit oder ohne App und das ist auch ein ganz anderes Thema. Allerdings wäre eine nicht-kostenfreie Tagesschau-App reine Abzocke, da schon jeder GEZ zahlt!

    5) Es ist richtig, dass sich die Privaten über Werbung und Verkäufe finanzieren müssen und ÖR v. a. über GEZ finanziert werden. Man darf dabei aber auch nicht vergessen, dass die ÖR vielen Auflagen unterliegen und auch bewusst eingeschränkt sind darin Werbung zu treiben – weil sie ja Geld von der GEZ bekommen sollen!

    PS:
    Ich finde die generellen GEZ-Gebühren auch doof und würde notfalls auch ohne ÖR auskommen – mit allen Konsequenzen. Denn das würde auch bedeuten fast ohne Radio auskommen zu müssen und das vergessen wohl viele dabei.

    • Du scheinst die ganze Sache überhaupt nicht verstanden zu haben!!!
      —–
      zu 1)
      NTV ist privat und nicht öffentlich-rechtlich. Das ist der entscheidende Punkt, warum die Tagesschau-App verklagt wird und die NTV-App nicht.
      zu 2)
      Surfst du wirklich lieber eine Webseite an und liest dir dort die Nachrichten durch oder bedienst du dich lieber der ergonomischeren und schnelleren Apps? Zweiteres gehört m.E.n heutzutage zum guten Ton, wenn man als Firma gut dastehen will. Warum sollte so etwas öffentlich-rechtliche Sender unbedingt benötigen?
      zu 3)
      Es geht darum, dass die Tagesschau-App öfentlich-rechtlich ist und daher ihre Gelder unabhängig von der Anzahl der App-User bekommt. Sie hat sich also dem Wettbewerb überhaupt nicht zu unterwerfen, aber alle Privaten müssen sehr wohl um die Gunst der Kunden buhlen, damit Geld in die Kassen läuft. Die Tagesschau-App/Der Staat greift hier in das Marktgeschehen ein und stört die natürlichen Wettbewerbsverhältnisse, indem er die Privaten „wegdrängt“.
      zu 4)
      Dann sollte lieber mal überlegt werden, wozu es die GEZ überhaupt noch gibt. In Zeiten entstanden, wo ARD/ZDF so ziemlich der einzige TV-Sender war, ist dieses Modell m.E.n. altmodisch und kann größtenteils abgeschafft bzw. minimiert werden.
      zu 5)
      Die Auflagen sind doch irrelevant, wenn eine staatliche Institution unlauteren Wettbewerb betreibt. Das ist nicht nur ethisch/moralisch falsch, sondern verstößt gegen das Gesetz!
      zu PS)
      Das stimmt. Komplett abschaffen kann man die GEZ nicht, da das Radio nun mal keinerlei Kontrolle unterliegt. Daher würde ich es sinnvoll erachten, eine Gebühr für das Radio zu erheben. Aber der TV-Bereich zum Beispiel lässt sich dank digitaler Technik sehr wohl überwachen. Man könnte hier den Bezahlenden die öffentlich-rechtlichen Sender anbieten und alle anderen müssen halt darauf verzichten.

      • Die einfachste Lösung wäre die komplette Abschaffung der ÖR, was auch die Abschaffung der staatlichen Rundfunksender beinhalten würde. Denn auch hier gibt es private Konkurrenz. Und wer auf sein Recht auf Grundversorgung pocht, müsste zumindest damit einverstanden sein, dass die Anzahl der Sender drastisch reduziert wird.

      • Stimmt schon. Eigentlich ist die Grundversorgung ja sowieso schon gegeben…zumindest in heutiger Zeit. Früher war das vielleicht angemessen, so ein System einzuführen, aber heutzutage wird man doch mit Informationen zugepflastert.

    • 1) Es gibt ja auch Apps von ntv oder anderen Nachrichten-Sendern. Warum werden die dann nicht auch gleich verklagt?

      Warum sollte man z.B. n-tv verklagen? Dieser Sender gehört zur RTL Group, welche keine Zwangsgebühren kassiert und sich somit auch keinen Wettbewerbsvorteil ergaunern kann.

      2. […]Dann hätte man ja schon lange wegen der Webseite klagen müssen[…]

      Das wurde auch bereits getan, leider bestätigten die Gerichte die Rechtsauffassung der ÖR.

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