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Apples iFund enttäuscht: 2000 Bewerber – 2 Zusagen

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18 Kommentare 18

ifundislame.pngWer erinnert sich noch an den iFund? Im März von Apple und der Venture-Kapital Gruppe KPCB vorgestellt, wurde der 100 Millionen Dollar schwere Geld-Pool ins Leben gerufen um die Entwicklung kommender iPhone-Applikationen zu unterstützen, voranzutreiben und letztlich natürlich auch um von ihnen zu profitieren. Heute nun gibt es die ersten Zahlen zum iFund und diese sind – unserer Meinung nach – durchweg enttäuschend.

Wir haben uns, ehrlich gesagt, mehr vorgestellt als die zwei, bisher unterstützte Ideen. Laut Businessweek stehen von den 1700 bislang eingereichten Bewerberbungen zwar 10 weitere Kandidaten auf der Liste der „ernstzunehmenden Bewerber“. Aktuell finanziert werden jedoch nur die Projekte von iControl und Pelago.

Das ist schade, denn wirklich interessant hören sich die Konzepte der beiden auserwählten Firmen nicht an. iControl entwickelt iPhone-Applikationen zur Heimautomatisierung und Haussteuerung (Ofen vorheizen, Jalousien einfahren, Rasen sprengen… ) Pelago bringt uns – der Name hat es sicher schon verraten – das übliche Web2.0-Gebräu aus sozialem Netzwerk, echtzeit Tracking und Restaurant-Empfehlungen und will darüber hinaus die Bewegungsprofile der kommenden Nutzer zu Geld bzw. Werbeanzeigen machen.

Und noch etwas: Stimmt die von IPA aufgetriebene Zahl zum Ausmaß der an Pelago geflossenen iFund-Starthilfe, wir sprechen hier von über 15,5 Millionen Dollar, dann können wir uns wirklich nur am Kopf kratzen. Da draußen gibt es doch bestimmt 1000 Programmierer denen ein Zehntel dieser Summe ausgereicht hätte um mindestens zwei heiße iPhone-Apps zusammen zu schustern.

Mittwoch, 28. Mai 2008, 0:18 Uhr — Nicolas
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  • traurig,aber wahr.Aber mal im Ernst, für ne Million würd ich auch was Gutes zusammenkriegen. Davon kann man seine Familie mehrere Jahre gut ernähren. Was da wohl die Entwickler von Apple verdienen, die weit mehr leisten als eine App!? :)

  • *schlägt mit dem Kopf auf die Schreibtischplatte*

  • Definitiv die bessere Strategie, als jeder Hinterhofbutze gleich Geld nachzuschmeißen. 99% aller Anwendungen im Installer sind MÜLL! Und damit sicher auch der Bärenanteil der eingereichten Konzepte.
    Der Sinn von so einem Fond ist die sorgfältige Auswahl potentiell guter Ideen und deren Förderung. Und wer sich mal mit Homesteuerung beschäftigt, weiss auch, dass in dieser Technologie unglaublich viel Potential steckt..

    • jürgen edelmeyer

      hi nash,
      bin beim stöbern beim iPhoneTicker auf dich gestossen.
      ich suche einen Apple Entwickler, speziell iPhone Apps !
      das thema: „Homesteuerung“ …..
      machst du so was?

      please response,

      lg, j. edelmeyer

  • och ich würde eher sagen 97,8 % … Einige gute und sinnvolle sachen gibts schon

    Magic8 z.B

    BD

  • Man hätte aber auch beim Konkurenten z.B. Nokia schauen können, was für Apps am besten laufen (beim Kunden ankommen). Und Konzepte in dieser Richtung unterstützen können. Es heißt ja nicht immer, das neues auch gut ist, altes ist auch bewährt. Ich will nur damit sagen, in Ansätzen vielleicht schauen was der Kunde sich wünscht und in Folge dessen dort Ansätzen und mit einfließen lassen.

  • ich wollte es eigentlich geheim halten, aber ich bin einer der zwei Programmierer.

  • Entwickler bei Apple verdienen doch jetzt nicht auf einmal viel :O Die müssen in Gruppen arbeiten und jeder programmiert ein Teil die meisten wissen gar nicht wofür und dass wird später in eimen App zusammen gesetzt… :D
    *bier*

  • also diese Homesteuerung finde ich garnicht schlecht aber für min. 90% aller user unnütz es nicht vorhanden. Und das 2.te app ist mal wirklich unnütz vor allem für alle auserhalb der usa. Woman mal Hinschauen sollte wäre Android von google und die dort neuen apps…. Zum Beispiel gibts ein app was es ermöglicht den Strichcode eines Produkts über die Cam zu erkennen und einen Preisvergleich aus dem Internet zieht…

  • Ich könnte schon für 10 Mio´s ein schickes Wallpaper basteln, wie schauts aus? :P

  • Lol – ich war an der Entwicklung von http://berlin.unlike.net beteiligt, wesentlich besseres Konzept als Pelago und nicht mal ein 100tel der Kosten.. mal sehen wer das Rennen macht..

    Diese bescheuerten WEB 2.0er Anwendungen machen mich krank…

  • …Vor allem hat unlike eines der besten iPhone-GUIs

  • Pelago / ペラゴ ist in Japan schon sehr bekannt wird dort von fast jedem Handy unterstützt. Es funktioniert dort über GPS. Ein weiteres Anzeichen also für GPS im 2G iPhone und ein weiteres Indiz für einen baldigen Asien-Release.

  • Warum ist denn Homesteuerung unnütz? Wer will nicht mit seinem Handy alles mögliche elektronische in seinem Haus steuern? ich find’s cool =)

    Strichcode-Scanner besitzt mein altes Handy, das N95, hat bisher nur bei ner Colaflasche geklappt :/

  • Nur zur Klarstellung: Beim iFund geht es nicht darum „mindestens zwei heiße iPhone-Apps zusammen zu schustern“, das kann sicher fast jeder der 100.000+ der sich das SDK geladen hat.

    Es geht vielmehr darum ein tragfähiges Geschäftsmodell für eine neue Fa. zu präsentieren. „Pelago“ ist demnach auch nicht nur „ein Projekt“, sondern „Pelago, Inc.“. Und ein Teil des Modells ist es Programme für das iPhone zu entwickeln und verkaufen.

    Eine Fa. aufzubauen die sich auf Dauer selbst trägt und mind. die z.B. 15,5 Mio. Finanzspritze wieder an Ertrag einspielt ist eine ganz andere Geschichte als nur „mal eben“ ein, zwei Programme zu entwickeln. Aber soviel Geld bekommt man nur wenn man ein überzeugendes Geschäftsmodell hat und das muss gewissenhaft geprüft werden, was jew. ein paar Wochen dauern kann, je nachdem wieviel Leute KPCB dafür hat (1700 Bewerbungen a 2 Bearbeiter= 3400!)

    Yahoo!, Google, Amazon haben alle so angefangen und waren erst nach ein paar Jahren und viele Mio. $ Venture-Capital das erste Mal profitabel.

    nur so.
    Ciao Alex

  • Na wenn die jedem zw. 2 und 20 Mio Dollar geben, kann man sich an 2 Händen ausrechnen, „wieviel“ Projekte unterstützt werden! Schade, es hörte sich in der KN sehr vielversprechend an. Und ihre Dollars werden sie auch in ihrem Land lassen. Deutsche Entwickler werden nur Einzelkämpfer bleiben und eine untergeordnete Rolle spielen…

  • Pingback: Am Entwickeln: Qiro bringt deutschen Local-Social-Service auf das iPhone

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