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Apple hat Probleme mit Adobe-Icons

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Kleine Anekdote, der Hürden eines AppStore-Programmierers. Der türkische Entwickler Cagan Senturk, verändert seine Applikation (ein Add-On für die türkische Community-Site Profesyo.net) nach zwei Absagen der AppStore-Eingangskontrolle bereits das Dritte mal. Aktueller Anlass ist der letzte fehlgeschlagene Versuch, die Applikation im AppStore einzureichen. Apple kritisierte sein “Network-Icon”.

iconmeierei.jpg

Folgt man der Post aus Cupertino nutze Senturk ein von Apple urheberrechtlich geschütztes Bild. Und hier stimmt etwas nicht: Der Globus entstammt dem Custom Shapes Set, aus Adobes Photoshop.

Bei TAB spekuliert man derweil, ob es Apple nur um die Verwechslungsgefahr zu dem, in der Apple-eigenen Wecker-Applikation genutztem Globus ging. Doch wie auch immer, beide Szenarien rechtfertigen die AppStore-Absage in unseren Augen nicht. via theappleblog

Diskussion 23 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  1. Sag mal, bist Du Dir eigentlich bewusst, was Du da schreibst? Wie dumm können manche Menschen nur sein?

    @Admins: ich beobachte seit Monaten, was in euren Comments abgeht. Wollt ihr das nicht mal langsam unterbinden? Ich habe immer gern die News hier gelesen, aber langsam reichts mir hier wirklich. Ein Tummelplatz für aggressive, unreife (anscheinend) Jugendliche.

    Aber der Kommentar ist bisher die Krönung.
    Hoffentlich unternehmt ihr was.

    — Frank
    • Ist bereits gelöscht.

      Vielleicht ist es dir noch nicht aufgefallen, aber wir haben seit ca. 2 Stunden neue Kommentar-Regeln unter dem Formular. Manchmal braucht es ein paar Minuten vom Eingang der Info-Mail bis wir in die Kommentar-Verwaltung kommen, aber wir haben alles im Blick. Danke für die kritischen Töne

      — nicolas
    • @ Frank – Zustimmung… aber diese Entwicklung ist wohl schwer aufzuhalten – oder willst du eine Rechtschreibprüfung vorschalten?!

      — smart
  2. Nette Anekdote. Traurig, was bei der AppStore-Kontrolle so alles passiert. Übringens hat sich ein “s” zuviel in die Überschrift geschlichen…

    — J@n
  3. @Nicolas:

    Ups, übersehen… :D

    Sorry, auch wenn es jetzt offtopic sein sollte, aber so etwas geht einfach nicht. Das nimmt schon rechtsextreme Züge an. Auch wenn das Internet eine Plattform für freie Meinungsäußerung sein soll, alles hat seine Grenzen. Und irgendwie erwarte ich auf einer iPhone News-Seite, passende Kommentare zum jeweiligen Artikel zu lesen…

    Ist aber ein zunehmendes Problem auf den meisten Seiten bzw. in den meisten Foren. Gibt halt keinen Anstand mehr heutzutage… :(

    Ob hier euer Hinweis auf Freundlichkeit hilft? Ich hoffe es…

    Irgendwie habe ich manchmal das Gefühl, das alles so kam, seitdem Apple sich mehr zu Windows geöffnet hat. Die Apple-Community war früher eine andere. Ich arbeite in der Branche, früher war alles anders… :)

    So, sorry für den langen Beitrag, musste sein.

    Zum Thema: kann man einen solchen Globus schützen?
    War da nicht was mit Gestaltungshöhe, schöpferischer Wert und so weiter? Und sollte sich dann nicht eher Adobe aufregen? Hmmm…

    — Frank
  4. scheinbar kann man alles schützen, leider, wird noch kommen, dass etwas nicht veröffentlicht wird, weil ein (1) buchstabe geschützt ist.

    ich kenne einen gastwirt, der angeklagt wurde rechte zu zahlen, weil sein lokal ochsen hiess und jemand auf diesen namen rechte-anspruch angemeldet hatte.

    — swoops
    • Solche einfachen Formen haben
      keine “ausreichende Schöpfungshöhe” um als Kunstwerk betrachtet zu werden. Damit sind sie nicht automatisch durch das Urheberrecht geschützt. Apple oder Adobe werden sich diesen Globus aber wohl auch kaum als Marke eintragen haben lassen. Ich bezweifle auch, dass das überhaupt möglich wäre. Könnte ja jeder kommen und sich z.B. den Pfeil schützen lassen und dann für alle Straßenschilder Lizenzgebühren verlangen :-)

      Was aber natürlich jeder machen kann, ist einem andere eine Klage androhen und schauen, ob er damit durchkommt. Das kommt dann
      von nem Anwalt, ist recht aggressiv geschrieben und man denkt, man sei im Unrecht. Wenn dein Gastwirt aber mal selbst nen Anwalt um Rat gefragt hätte, wäre der Käse sicher ganz schnell gegessen gewesen. “Gasthof zum Ochsen” ist so ein häufiger und gebrauchlicher Name für eine Wirtschaft, dass es mich schon schwer wundern würde, wenn das jemand in diesem Bereich als Marke eingetragen bekommt.

      — DoS
  5. Wie oben schon geschrieben, ich dachte immer, wie mal in der Schule gelernt, es geht bei solchen Sachen um eine sog. “Gestaltungshöhe”, es muss also berechtigterweise schützenswert sein, also Arbeit steckt dahinter, unverwechselbar usw.

    Ochsen zähle ich da eigentlich nicht zu… :O

    Sonst lasse ich mir Frank schützen, was ich da ein Geld bei unberechtigter Verwendung bekomme… :D

    — Frank
    • Ich will ja nicht unken, aber eventuell setzten sie in den Usa andere Maßstäbe bei der Trademark-Vergabe an *latte*

      — nicolas
    • Vor einiger Zeit wollte sich mal ne Frau das Wort “Wiesn” schützen lassen und sich dann Lizenzgebühren von der Stadt München für die Verwendung des Wortes als Synonym für “Oktoberfest” zahlen lassen. Sie ist aber
      nicht durchgekommen damit, weil “Wiesn” schon vorher ein allgemein gebräuchlicher Begriff war. Du wirst mit “Frank” also keine allzugroßen Chancen haben :-)

      — DoS
  6. @ smart:

    natürlich nicht, das wäre a. zu schwer umzusetzen und b. mir persönlich zu restriktiv.

    Ich prangere eigentlich nur den allgemeinen Trend zur Unfreundlichkeit an, oder anders gesagt, die Entwicklung in die Richtung, daß jeder meint, er komme nur noch mit Ellbogen weiter. Ist mir die letzte Zeit extrem aufgefallen…

    — Frank
    • Hallo, lieber Frank!

      Dies war meinerseits auch nur ironisch gemeint – auch so eine Tatsache, die nicht immer erkannt wird.

      Ich wünsche dir noch einen schönen Abend! ;)

      — smart
  7. @ smart:

    da hatte ich mich wohl so ereifert, daß mir das glatt entgangen ist… :P

    Auch Dir einen schönen Abend!

    — Frank
  8. Ich denke nicht, dass das etwas mit copyright etc. zu tun hat..
    Die Ähnlichkeit der Icons ist wohl mehr das Problem. Sieht halt blöd aus..

    — Ben
    • Blöd aussehen ist aber kein Grund, um im Appstore abgewiesen zu werden :-)

      Ich könnte mir aber vorstellen, dass Apple keine Grafiken haben möchte, die aus einer Clip-Art-Sammlung (wozu ich jetzt einfach auch mal die Photoshop-Vorlagen zähle) stammen.

      — DoS
    • …die sich scheinbar selbst nicht allzu ernst nehmen, denn von gewinnbringender Freundlichkeit ist da nicht viel zu sehen…

      Mal ehrlich bitte und danke könnten der Seriosität und Regelbefolgungsqoute ebenfalls zuträglich sein! ;)

      — Hakke-schOrb
  9. also vom user sollte nach wie vor angenommen werden zu kapieren was er denn gerade für ein programm offen hat. wie oft gibt es für irgendwas das gleiche icon, jedoch verschiedene funktionen.

    Die Apple’s gehen sicher vom dümmsten User aus, jedoch ist das ja wohl auch nicht sinn der sache.

    Wenn von Adobe diese Icons zur Verfügung stehen, warum nicht verwenden ? Noch dazu steht ja darunter um was es sich handelt. Wer klickt denn auf ein Icon ohne zu Wissen was es ist. Es liest ja wohl jeder was darunter geschrieben steht, drum stehts ja dort.

    amokdesign666
  10. Mein Programm wurde im App Store auch drei Mal abgelehnt.
    Ein sehr nerviger Prozess, zumal alles in einem Überprüfungsprozess hätte ablaufen können.
    Eine Ablehnung war bei mir auch ein Icon, dass Apple wegen der Verwechslungsgefahr zu ihrem bemängelt hat.
    Meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt, da in der Benutzeroberfläche auch alles möglichst stimmig zu ihren Programmen umgesetzt werden soll.
    Für Entwickler ist der Überprüfungsprozess sehr nervig und macht ein Release nicht planbar.

    Aber trotzdem finde ich es sehr schön, eigene Programme für das iPhone programmieren zu können.

    — Foo
  11. Hat sich Apple denn schon mal das Icon der App “iTranslate” angeschaut?? Das hätte, der jetzigen Begründung folgend auch nicht zugelassen werden dürfen…

    Sehr komisches Prozedere…. *kopfschüttel*

    — selected

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