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Apple sucht Werbe-Manager, bereitet sich auf Streaming-Dienst vor

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Apples Stellenausschreibungen laden regelmäßig zu Spekulationen ein. Ob es um die Portierung des iPhone OS auf neue Plattformen geht, oder der Einsatz des schnelleren W-Lan Standards, 802.11n, in einer der nächsten iPhone-Generationen angedeutet wird. Die Job-Angebote gewähren uns regelmäßig einen kurzen Einblick auf die zukünftige Ausrichtung der sonst so „stillen“ Firma aus Cupertino. So ist auch die jetzt aufgetauchte – laut Macrumors schon Ende letzten Monats veröffentlichte – Stellenbeschreibung ohne Abstriche erwähnenswert.
Apple sucht einen „iPhone Advertising SDK Manager“ und deutet damit einmal mehr die baldige Vermarktung mobiler Werbung auf dem iPhone (und dem iPad) an. So sucht Apples iPhone Team einen Advertising-Manager der an der „nächsten Generation“ mobiler Werbung mitarbeiten möchte, Frameworks zur Integration der benötigten Bannerplätze erstellt und sich um das „day-to-day management“ sowie die Kommunikation mit anderen Entwickler und der Chefetage kümmert.

We need someone who is comfortable working in a fast paced environment with rapidly changing priorities.

Erst im Februar hatte Apple alle registrierten Entwickler auf den vorsichtigen Einsatz Geo-sensitiver Werbung hingewiesen.

Ebenfalls interessant sind die von Cnet ausgegrabenen Informationen über Apples Aufbau eines Online Streaming-Dienstes für Musik- und Filmangebote. Unter dem Codenamen „iTunes Replay“ in Entwicklung, scheint Apple kontinuierlich an einem Pendant zu Napster, Spotify und Co. zu arbeiten und befindet sich (nach Aussagen der anonym von Cnet zitierten Mitarbeiter) in Gesprächen mit den großen Musik- und Film-Anbietern. Apples Online-Service könnte das Synchronisieren der eigenen Endgeräte zukünftig überflüssig machen und gekaufte iTunes-Inhalte demnächst einfach „in der Cloud“ ablegen. Für den Zugriff auf die eigene Film- und Musik-Bibliothek dürfte dann eine Datenverbindung ausreichen, das herunterladen 1,5GB große iTunes-Videos würde der Vergangenheit angehören.

Mittwoch, 03. Mrz 2010, 9:41 Uhr — Nicolas
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  • Steh zur Verfügung als Werbemanager.

  • Moment … das EINMALIGE Herunterladen der Videos oder der Musik würde dann der Vergangenheit angehören. Stattdessen würden sie JEDES MAL neu übertragen, wenn man sie sehen / hören will …

    Ich persönlich stehe dieser ganzen Cloud-Geschichte ja ohnehin sehr skeptisch gegenüber. Ich möchte MEINE Daten gern auf MEINEN Festplatten (bzw wenn Online zumindest auf meinem Server) haben und nicht im virtuellen irgendwo.

    (Gilt insbesondere auch für Applikationen. Ich arbeite teilweise absichtlich und aus guten Gründen nicht mit der neuesten Version eines Programmes und möchte ein Update nicht aufgezwungen bekommen.)

  • Ninja das ist halt die zukunft. Und du wirst ja nicht dazu gezwungen.

    Ein bsp: ich habe mir im letzten Sommer in Italien das 3gs gekauft. Google Sync eingerichtet und schon hatte ich sämtliche Kontakte und meinen Kalender auf dem neuen iPhone.

    Auch die Endgeräte werden billiger da weniger Speicherplatz ausreicht.

    Ich habe das 32 GB Modell nur gekauft um meine Musiksammlung drauf zu bekommen. Das könnte ich somit sparen.

    • @peter
      das ständige streamen kostet extrem akku, ausserdem was machst du wenn eine Datenverbindung nicht aufgebaut werden kann oder aus irgendwelchen gründen langsam ist?

    • Nein. Du sparst den Speicherplatz nicht. Du verlagerst ihn nur von Deinem Gerät auf den Server. Bezahlen wirst Du ihn trotzdem müssen, denn die ewige kostenlos-weil-Werbefinanziert-Tour wird nicht mehr funktionieren, sollte das ganze Volk seinen gesamten Content in die Cloud verlagern.

      Es geht dann nicht mehr darum, ein paar Kilobyte Adressdaten zu syncen oder kurzzeitig Bandbreite für einen Download zu belegen. Es braucht (mobile) Netzwerke für das Handling gigantischer Datenmengen.

      Das ist alles eine Milchmädchenrechnung. Du sparst Dir ein bisschen eigene Festplatte, brauchst aber wer-weiß-wieviele Server, die ununterbrochen Daten herumschaufeln und cachen (wofür übrigens auch Festplatten benötigt werden).

      Meiner Ansicht nach hat der Nutzer viel mehr Nach- als Vorteile. Denn er macht sich extrem abhängig. Deshalb habe ich auch große Zweifel daran, dass die Cloud die Zukunft ist. Ich halte sie eher für eine Wunschvorstellung derer, die daran verdienen wollen.

  • Ich stehe dem ganzen auch eher skeptisch gegenüber. Ich will meine GEKAUFTEN Daten schließlich immer und überall zur Verfügung haben. Und eine ständige Internetverbindung ist nunmal nicht immer möglich. Gerade auf Reisen im Ausland kann das dann ganz schnell teuer werden. Desweiteren wird man dann immer abhängiger von iTunes und Co. Und was ist wenn ich mir zb eine CD kaufe oder woanders Musik?

  • Ich bin auch skeptisch. Überlegt mal wie schlecht dass für die Umwelt ist, wenn die Groden Videos hin und her gestrebt werden.

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