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Apple Store & iPhone-Fotos: Nach Flickr-Upload gefeuert

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28 Kommentare 28

feuermich.pngMit Dank an Issis für die Mail, hier eine kurze Zwei-Zeilen Anekdote die uns mal wieder mit der Stirn runzeln lässt. Die vor zwei Wochen vom ifoapplestore ausgegrabene Geschichte dreht sich um einen Apple Store Mitarbeiter (nennen wir ihn Roy) in Glendale, Kalifornien. Roys Hobby: Die tagsüber von Kunden aufgenommenen Fotos der Austellungs-iPhones, abends auf den eigenen Mac zu importieren und in dieser Flickr-Galerie zu veröffentlichen.

Roys Fehler: Sich dabei erwischen zu lassen.

Wie zwei weitere Kollegen die kurz zuvor wegen unregelmäßiger Arbeitszeiten entlassen wurden, hat auch Roy nun sein Apple-Shirt abgeben müssen. Mit Blick auf die 128 hier veröffentlichten und durchweg unschuldig, um nicht zu sagen, langweilig wirkenden iPhone-Pics, eher unverständlich.

Donnerstag, 05. Jun 2008, 11:20 Uhr — Nicolas
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  • Ist mir völlig unverständlich warum man den armen Kerl entlassen hat!
    Jeder der so blöd ist und in nem Store ein Foto macht und es dann nicht gleich löscht muss mit sowas ja rechnen.

  • aber blöd ist es schon wenn man sich auf einmal im internet bewundern kann und keine ahnung hat was das soll..

    im prinzip hat der mitarbeiter das vertrauen der kunden „missbraucht“ und sie „ausspioniert“.

    natürlich völlig überzogen, aber so wird wohl apple agumentiert haben..

  • ich finde das in ordnung. is doch ne sauerei wenn man sich irgendwann im netz findet auf so einem foto…

  • Hätte Roy die Gesichter unkenntlich gemacht, wäre er wohl noch bei Apple beschäftigt.
    Ich denke, dass es hierbei eher darum geht, dass Apple Schadensersatzklagen bekommen könnte von allen Leuten, denn sie sind vielleicht nicht damit einverstanden, dass man ihre Fotos im Netz findet.

    Könnte ich auch verstehen, denn ich will auch nicht so einfach im Internet aufscheinen, ohne, dass mich jemals jemand gefragt hätte.

    Also Leute… zur Sicherheit lieber mal schwarze Balken über die Augen machen und gut is :-)

  • @wazi: genauso seh ich das auch…

  • Was heißt da unverständlich? Man darf nun mal nicht einfach Bilder von jemandem ohne dessen Einverständnis ins Netz stellen. Auch, wenn derjenige ganz angezogen und harmlos ist.

    Man sollte meinen, dass die ach so medienkompetenten Kids das heute wissen sollten … :-/

  • @ xordinary:
    Na genau die Kids haben null Ahnung. Schau dir mal die ganzen Youtube-Videos an, was die da für Hintergrundmusik nehmen und so ;-)
    Sie wissen zwar, wie man die Technik nutzt, aber haben keinen Tau über die Rechten und Pflichten.

    Traurig, aber leider wahr…

  • darf man in youtube videos keine songs einbinden?? ich könnte die doch genau so gekauft haben!? das merkt doch in einem video kein mensch..

  • hm, das stimmt jetzt auch wieder @ coding.
    Kann sein, dass es vielleicht doch erlaubt ist. Hab mich mit youtube bis jetzt eigentlich noch nie wirklich beschäftigt wegen dem rechtlichen und so.

  • Versteht mich bitte nicht falsch. Es ist schon extrem dämlich sein Abbild auf einem Handy zu hinterlassen, dass in der Öffentlichkeit steht.
    Dennoch gibt es gute Gründe dafür, dass selbst solche Menschen einen Schutz Ihrer Privatsphäre verdienen.
    Wie fändet Ihr das, wen ein Bild von euch, vielleicht sogar eins, dass irgend ein potenzieller Kunde von euch gemacht hab, ohne, dass ihr das bermerkt habt, im Internet landet.
    OK, vielleicht habt Ihr damit kein Problem. Vielleicht habt Ihr eurer Freundin auch gerade gesagt, dass ihr ganz wo anders gewesen seid? Und vielleicht habt Ihr einfach keinen Bock, irgendwo zum Affen gemacht zu werden – nur weil jemand mal ein iPhone ausprobiert hat.

    Davon abgesehen zeigt das Verhalten dieses Mitarbeiters, dass er die Grundregeln menschlichen Umgangs, und dazu gehört Respekt auf jeden Fall, nicht begriffen hat.

  • …und ich frag mich ernsthaft, was um alles in der Welt findet dieser „Roy“ daran, dämliche Bilder von ihm unbekannten Menschen bei Flickr hochzuladen?

    Get a life boy…

  • @ olo:
    Ich denke mal, dass er das nicht böswillig gemeint hat, sondern den Leuten vielleicht einen Gefallen machen wollte.
    Immerhin ist die Idee an und fürsich ja ganz nett, dass die Leute ihre Fotos auf diese Weise sich runterladen können.

    Nur hätte er eben eher geschwärzte Augen machen sollen mit einem Hinweis, dass man ihm ein Mail schicken soll, damit man das Originalfoto bekommt.

  • wazi: so ist auch nicht auszumachen das die Mail von der betreffenden person kommt.

    @topic generell: die Fotos sind von den Leuten selbst auf einem öffentlichen Apparat gemacht worden. Somit wäre eine Einwilligung ohne Nachfrage geschehen. Des Weiteren darf JEDER ungefragt Fotos hochladen sobald es mehr wie die eine Person zeigt. Genauso wie auf einer Messe etc. auch die Fotos Hochgeladen werden dürfen. Wenns n Bordell oder sowas ist und sich jemand dadurch belästigt fühlt hat dieser lediglich das recht der freundlichen Nachfrage Bzw unkenntlichmachung seiner Person. Mehr nicht.

    Zwar ist es von Tod recht dreist und dämlich, vor allem wenn er als Privatperson gehandelt hat und nicht im Auftrag von apple. Entlassung finde ich zu hart, aber vertretbar…

  • Auf der anderen Seite….

    So ganz glaubwürdig ist die Geschichte irgendwie nicht, denn warum sind die Fotos noch immer online?
    Wenn er wirklich deswegen gekündigt worden ist, dann hat doch Apple bestimmt verlangt, dass die Fotos gelöscht werden, oder?!

    So macht die ganze Sache ja keinen Sinn, wenn er weiterhin die Fotos im Internet stehen lassen darf.

  • Ein kleines Schild hätte geholfen: Erstellte Photoaufnahmen können veröffentlicht werden…

  • ne abhmahnung hätte es wohl auch getan! apple halt… :/

  • eine Bemerkung zu Musik bei Youtube: die Musik gehört dir nicht du hast insoweit nur das Recht erworben sie anzuhören. Wenn du sie hinter ein Video „legst“ vervielfältigst du sie, machst sie anderen zugänglich

  • Völlig in Ordnung. Datenschutz ist in unserer Gesellschaft enorm wichtig… man stellt nicht einfach Bilder von jemand anderem ins Netz!

  • Wer so dumm ist und sich fotografiert und das dann nicht löscht ist selbst schuld. Obwohl das Gesetz ja was anderes sagt…

    Aber wenn ich irgendwo meine Telefonnummer hinschreibe muss ich mich auch nicht wundern wenn mich jemand anruft…

  • also nach deutschem Recht wäre mit dem handeln des R klar der persönliche Schutzbereich des einzelnen verletzt.
    Als tangierte Rechtsgüter kommt hierbei Artikel 2 Abs.2 S.2 GG und Art.2 Abs.1 1HS i.v.m. Paragraph 3 Abs.3 BDSG (mir fällt zum ersten mal auf das es kein Symbol für Paragraph beim iPhone gibt)

    Der R könnte sich jetzt auf sein Individualrecht gemäß Artikel 5 Abs.1 3 Alt. berufen.

    Jedoch tritt hier klar das Grundrecht des R hinter den persönlichen Schutzbereich des einzelnen klar zurück.

  • @meggi
    jetzt noch mal auf deutsch bitte…. ;)

  • Habt ihr euch mal „photo32“ angeschaut?
    Das hier:

    http://www.flickr.com/photos/m.....667383804/

    Sieht aus, als hätte der Junge ein weißes iPhone in der Hand :D
    Ist warscheinlich aber nur wegen den Lichtverhältnissen und da hinten is ja noch so ein Sicherungskabel befestigt!

    Ich war nur kurz verwirrt :D
    Aber scheint wohl doch das „alte“ iPhone zu sein ;)

  • unten kann man auch die Antennenabdeckung erkennen.

  • Weil nun mal jeder – zumindest in der Theorie – das Recht am eigenen Bild hat, sollte Apple in seinen Stores darauf aufmerksam machen, dass man evtl. fotografiert werden könnte und das Bild im Netz landen könnte, dann hätte man eine Chance sich entsprechend zu verhalten. Nämlich gar nicht erst in den Laden zu gehen.
    Schaut mal genau hin, überall hängen Hinweisschilder, das eine Video-Überwachung etc. im Gange ist. Das täte Apple auch ganz gut.

    Abgesehen davon finde ich es nicht „unverständlich“ das er gefeuert wurde. Wer so dämlich ist, hat selber schuld.

  • @Michel falsch der Hinweis Videoüberwachung ist eine rein präventive Maßnahme des Geschäftsbetreibers, so wie z.B. die Hinweisschilder militärisches Übungsgelände oder die Alarmanlagen Hinweise an Fahrzeugen.

    Diese so gewonnenen Daten müssen gemäß Bundesdatenschutzgesetz im Rahmen einer gewissen Zeit gelöscht werden und stehen in gar keinem Fall zur Veröffentlichung bereit.

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