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Apple listet Länder ohne Face Time-Unterstützung – Gute Aussichten für Jailbreak-Nutzer

News 23 Kommentare

In dem frisch aktualisierten Support-Dokument #HT1937, das Apple bislang zur Kompatibilitätsanzeige Provider-spezifischer iPhone-Funktionen nutzte (Wo funktioniert die Visual Voicemail? Welche Mobilfunkanbieter unterstützen die Modem-Nutzung? etc.) lassen sich nun auch all jene Ländern einsehen, in denen Apple auf die Videotelefonie via Face Time verzichtet (wir berichteten). Unter anderem deaktiviert Apple den Video-Chat in Jordanien, Saudi Arabien, Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar.

Der am Wochenende veröffentlichte Jailbreak könnte betroffenen iPhone-Nutzern jedoch dabei helfen die Option wieder freizuschalten. Ähnlich der auf dem iPod touch 4G deaktivierten Fotoaufnahme von HDR-Bildern, deklariert Apple die System-Einschränkungen innerhalb des iOS.

Eine Hürde die “Jailbreaker” in wenigen Sekunden umgehen können: Eine Anleitung zur Aktivierung der HDR-Fotofunktion lässt sich hier einsehen, die Anleitung zur Face Time Aktivierung dürfte in den kommenden Tagen folgen.

Im Dezember 2008 hatte Apple das iPhone 3G in Ägypten ohne GPS-Funktion ausgeliefert. Die Geräte-Restriktion hielt sich nur 10 Tage.

Diskussion 23 Kommentare.
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  1. Ich finde es total mies das diese funktionen in arabien nivht nutzbar sind. Von dort werden viele geschaeffte geteatigt und abends mit der familie kurz aus der hotel lobby zu ftimen sollte toll sein! Hoffentlich aendern die das nochmal

    — Mutmann
    • Es geht ausschließlich um die dort verkauften Geräte. Ein deutscher Geschäftsmann mit einem hier gekauften iPhone sollte Facetime ohne Probleme nutzen können.

      — alQamar
      • Das fördert nur wieder das erhöhte exportieren der europäischen Geräte und bringt uns wieder zu lieferengpässen…
        Beschi… Verkaufspolitik…
        Denn eigentlich könnten sie dort die Preise richtig anziehen, schließlich zahlt in den Imitaten keiner Steuern….

        — Patt
  2. Das heißt ich kann kein FaceTime benutzen wenn ich in ägyten Urlaub mache und da mit meinen verwanten in verbindung treten will? :-/

    — Marlon
  3. @Mutmann: es ist ja nun auch nicht so, dass Apple die iPhone-Käufer der angesprochenen Länder diskriminieren oder auflaufen lassen wollte bzw. will sondern das sie damit lediglich Forderungen der jeweiligen Regierungen erfüllt haben um ein Verkaufsverbot zu vermeiden.
    Angefangen hatte es – glaube ich – mit RIM bzw. BlackBerry; und der Hintergrund ist der, dass die Regierungen den Datenschutz gefährdet sahen bzw. nicht unter Terror-Generalverdacht gestellt werden wollten – wenn ich mich richtig erinnere …

    — iPhon_er
    • Terror-Generalverdacht, weil man (ausländische Geheimdienste) mit ein bisschen Technik und Geschick die Standorte der jeweiligen Geräte hätte herausbekommen und aufzeichnen können.

      — iPhon_er
    • Der Hintergrund war eher dass Blackberry-Nachrichten recht gut verschlüsselt sind, diese Regierungen aber unheimlich gerne mitlesen wollten was so mancher ihrer Bürger alles so schreibt.
      Sollte die FaceTime Verbindung ebenfalls vernünftigt verschlüsselt sein, so könnte auch das hier das eigentliche Problem darstellen, da sie im Gegensatz zu normalen Gesprächen dann nicht mehr abgehört werden könnten.

      — Marcel
  4. So siehts aus. Apple kann da nichts dafür es handelt sich um moslem-Länder mit den entsprechenden totalitären Regierungen. als Urlaubsland eh zu gefährlich.

    — Bmxartworks
    • Naja nicht jedes musl. Land hat eine totalitäre Regierung. Ich war jetzt eine Woche in Palästina und dort war es friedlich nicht anders als in Deutschland. FaceTime funktioniert tadellos.

      — Dominic
      • Deshalb ist auch Palästina so oft in den Nachrichten das ich schon entnervt nicht mehr zuhöre wenn es neue Meldungen gibt über irgendwelche religiösen Spinnern…

        — Komacrew
  5. Abgehört vielleicht, Nachrichten auf nem Zettel, in die Cam gehalten, würden die Geheimdienste allerdings kaum mit bekommen…
    Während man über Omas Apfelkuchen redet, könnten so Ort und Zeitpunkt für den nächsten Anschlag verabredet werden.

    — Kay
  6. Das mit Facetime Sperre in diesen Ländern hat leider andere Gründe, eigentlich überhaupt nichts mit Terrorismus zu tun: Dort gab es auch z.T. Verbote, MMS & Handyfotos VONEINANDER zu senden – So sollen unerwünschte Kontakte zwischen den Geschlechtern erschwert werden.
    Komischerweise wird das in dem Zusammenhang nirgendwo erwähnt…

    — Clark
  7. Ne is klar. Die Terroristen holen sich ihre Anleitungen für die Bomben aus dem Netz und müssen sich dann mit Face-Time und Zetteln behelfen, weil sie von PGP oder VPN leider keine Ahnung haben? Ich stell mir grad Obama mit seinem Assistenten bei der Abrechnung vor: “600 x iPhone4???”, “Ja das ist so ähnlich wie ein tragbares, abhörsicheres Fax, brauchen wir!”

    — be_commerce
  8. Wie kommt ihr auf “Terroristen”? Es geht primär um die Bespitzelung möglicher Regime/Regierungs-Gegner.

    “Dort unten” ist es täglich Brot das Telefongespräche abgehört werden.
    FaceTime sendet seine Daten jedoch verschlüsselt über die Apple Server statt das die Gespräche über das normale “Telefonsystem” des Providers geht. Hier kann also nicht so einfach mitgehört werden und weil Apple zum Schutz seiner Nutzer nicht für die Regierungen “dort unten” die Verschlüsselung öffnen will (wie sich auch RIM verweigert hat) würde dort unten natürlich mit Einfuhrverbot gedroht werden, wenn Apple dort iPhones mit aktiviertem FaceTime verkauft. Also deaktiviert Apple vorsorglich FaceTime bei allen in der Ecke verkauften iPhones/iPod Touches.

    Wem das hier in Deutschland nicht passt (ihr seid übrigens nichtmal davon betroffen) der möge sich bitte an die entsprechenden Regierungen richten O.o

    — Pazuzu

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