Apples Ende letzter Woche getroffene Entscheidung, mehr als 5000 “sexy-apps” aus dem AppStore zu verbannen ( wir berichteten ) wird uns wohl noch eine Weile beschäftigen. Nicht nur die vage formulierten Entwickler-Richtlinien – nicht vergessen: die jetzt entfernten Anwendungen wurden bereits einmal zugelassen – stehen nach wie vor in der Kritik, auch Apples Doppel-Standard sorgt aktuell für Unverständnis. So hat der Frühjahrsputz bei weitem nicht alle Bikini-Applikationen aus dem AppStore verbannt. Ein Umstand auf den die Suicide-Girls in diesem Interview mit The Loop aufmerksam macht.
So lässt sich die im Mai von uns vorgestellte Suicide-Girls Aplikation seit Samstag vergeblich im AppStore suchen, die App des Playboys und das Swimsuit-Angebot der Sports Illustrated sind jedoch nach wie vor verfügbar.
In diesem Artikel der New York Times äußert sich Apples “vice president of worldwide product marketing” Phil Schiller zum Thema. Beschwerdebriefe besorgter Eltern hätten den Ausschlag für die jetzt getroffenen Maßnahmen gegeben.
“We obviously care about developers, but in the end have to put the needs of the kids and parents first [...] There just seems to be too many of these really simple applications that do nothing but show pictures of girls in bikinis or in suggestive, adult poses. It’s cluttering up the App Store.”
When asked about the Sports Illustrated app, Mr. Schiller said Apple took the source and intent of an app into consideration. “The difference is this is a well-known company with previously published material available broadly in a well-accepted format” he said.
Die Frage, warum Apple im AppStore andere Maßstäbe ansetzt als beim Musik- oder Film-Verkauf, liegt uns auf der Zunge – bleibt jedoch weiterhin unbeantwortet. Zwar verfügt der AppStore über einen Mechanismus zur Altersfreigabe der erhältlichen Anwendungen, dieses scheint man in Cupertino jedoch vergessen zu haben.
Mir gingen diese Bikini Apps eh auf den Zeiger, finde ich sehr gut, dass Apple diesen “simple Apps” den Riegel vorschiebt!
— TobiWer bedarf nach solchen Inhalten hat, kann einfach danach Googeln- oder sich im Otto- Katalog die Frauen im Badeanzug anschauen…
oh ja… Die Frauen im Otto Katalog…..
— TobsNoch heißer waren ja die Quelle-Katalog-Models, aber die gibt’s ja auch nimmer.. seufz..
— paulEs geht aber zum Glück nicht darum, was dir auf den Zeiger geht, und auch nicht um “simple Apps” generell.
— Herr SpechtIm übrigen lassen sich auch alle anderen Inhalte über google finden.
Unverständlich. Wenn man hört was die Suicide Girls Macherin in dem Video so sagt, dann weiß man was viele andere Entwickler wohl auch denken. Hier ist reine Willkür seitens Apple angesagt. Sports Illustrated sowie der Playboy dürfen drin bleiben aber andere müssen raus. Einfach nur unverständlich.
— bono01 | Gamecenter ID: bono01-live.blogspot.com/hehe, meine meinung! Aber das es einmal so gereglet wird und mal so. Einfach von anfang an NEIN und dann sindse eben kurz genervt, aber das ganze im nachhinein zu regeln ist ärgerlicher für beide Parteien.
— FredlNur weil Playboy und Co. bekannt sind dürfen die im AppStore bleiben, aber unbekannte müssen raus. Wo ist denn da die Logik. Entweder die ziehen alle diese apps vom AppStore oder die machen so eine Art erwachsenen Zone im AppStore. Ihr ratingsystem funktioniert sowieso nicht. Da ist eBay gleichgestellt mit solchen apps.
— BobbyDie können doch gleich Safari verbieten, da kommt man doch an alles ran.
BTW. Ich bin persönlich gegen diese apps, weil die einfach nur nerven.
es gibt apps, die sind gleicher …
— iPietStimmt nich ganz suicide girls sind auch sehr bekannt ;)
— RichStern ist auch bekannt ;)
Und trotzdem weg.
Also ich verkaufe nun mein iPhone – weg von der Zensur…
— krzysiekBLNIch schätze, die jugendlichen, die die Bikini Apps auf dem iPhone hatten, gucken sich halt jetzt die Bilder im Safari an. Also wurde da nichts verhindert…
Ist aber das gleiche wie bei der gratis Nine Inch Nails App damals. Die wurde verboten, weil dort die Texte der Lieder zu lesen waren. Und die waren nicht in Sinne Apples. Aber die Songs an sich, wurden sehr erfolgreich im iTunes verkauft…
Also wenn Verbote, dann richtig. Oder gleich bleiben lassen.
Aber schon lächerlich, das Apple sich heraus nimmt, zu bestimmen, was ein erwachsener Mensch sich anschauen darf…
Man könnte das doch bestimmt über den Vertrag oder iTunes account abfangen. Wer über 18 ist darf, wer drunter ist, eben nicht.
Mich persönlich nerven die ganzen Brustwackel, sexybabe… Apps auch, aber genauso auch die ganzen Furz … Apps.
— PoldiAber zum Glück MUSS ich die ja nicht laden.
Verstehe die ganze Aufregung seitens Apple nicht.
Das App iDroid (ein Webbrowser) ist ab 17+ eingestuft. Trotzdem würde ich ihn gerne benutzen, ohne auf meinen 18. Geburtstg warten zu müssen. Das Fleige mit eBay.
— Leo Bernard> “We obviously care about developers, but in the end have to put the
> needs of the kids and parents first”
Jo ist klar. Ein paar Beiträge weiter unten gibts einen Artikel zur Veröffentlichung zu ‘Brothers in arms 2′ samt Screenshots mit brennenden und abgeschossenen Menschen (inkl. splatter Blutsalven). Hut ab vor der amerikanischen Doppelmoral!
— BurnKehren wir doch lieber vor unserer eigenen Tür, bevor wir mit dem Finger auf andere deuten.
— obilOder ist es etwa keine Doppelmoral, wegen jeder Art virtueller Gewalt eine Hexenjagd zu veranstalten, gleichzeitig aber fast noch Jugendliche nach Afghanistan in den Krieg zu schicken?
Ja, das ist KEINE Doppelmoral. Aber das ist ein ganz anderes Thema.
— Herr SpechtDeine genannte Hexenjagd findet durch die Medien statt und machen sich konservative Politiker zum Wahlkampfthema…. Berufssoldaten gehen nur ihren Pflichten nach, welche durch die von ‘uns’ gewählte Regierung auferlegt wurde. Nix Doppelmoral.
Hier geht’s um Zensur im Appstore mit fadenscheinigen Begründungen. Und dass leicht bekleidete Mädels oder gar Nippel in Apps als Zensurgrund herhalten müssen, ist leider eine typische Doppelmoral, wenn man sieht, was Apple an anderer Stelle durchgehen lässt.
— BurnKam das jetzt nicht richtig rüber?
Wenn unsere Politiker auf der einen Seite uns vor der ach so schlimmen virtuellen Gewalt meinen schützen zu müssen, auf der anderen Seite aber kein Problem damit haben, Menschen in einen (echten) Krieg zu schicken, dann ist das für mich sehr wohl mit zweierlei Maß gemessen und damit auch eine Doppelmoral.
Dass Berufssoldaten nur ihre Pflicht tun, habe ich doch gar nicht bestritten und ich verbitte mir, mir das zu unterstellen.
— obilMich wundert das nicht. Es spricht ja nicht gerade für den guten Ruf eines App-Stores, wenn in den Top 25 lauter sinnlos-Erotik-Apps stehen (sinnlos, da keine weitere Funktion).
Und wen wundert’s, dass Playboy drinbleiben darf?
Da geht es schließlich um Prestige und Lobby, also um Geld.
Das ist im App-Store so, wie im Rest der Gesellschaft.
— heldausberlinBei manchen Fluggesellschaften gehört es sogar zum guten Ton, neben der FTD ihren Gästen auch den Playboy anbieten zu können. :/
Welche weitere Funktion erwartest du denn noch? Vibrationsalarm? :D
SCNR
— obilNein, ich erwarte, dass so etwas nicht in den App Store kommt. Denn es ist keine App. Sollen sie doch eine iPhone optimierte Website machen mit Werbeeinblendung. Dann sparen sie sich die 99 $.
— heldausberlinWas will man(n) mit solchen App`s? Das die überhaupt erst zugelassen werden.
— ThorstenWobble iBoob wurde knapp 1.000.000 mal heruntergeladen, Offensichtlich gibts einen Markt dafür ;)
— Burn99,9% der Apps im Applestore sind absoluter blödsinn und pure abzocke. Die Bikini-Apps sind da nur eine Splittergruppe. Wirklich nützliche Apps gibts nur wenn man das iPhone hackt weil Apples Richtlinien das meiste was man bräuchte verbietet. Zudem sind die Apps von Apple selbst auch noch nicht ganz ausgereift.
— 7of9Dann noch das Problem das einige Apps wohl Daten vom iPhone übermitteln können ohne das es der Anwender merkt – und das trotz den Apple kontrollen usw. Also so ganz “sicher” erscheint mir der Ablauf auch nicht.
Was auch auffällt ist, dass viele der Firmen die da Apps anbieten garnicht existieren. Wenn man sich mal die Namen anschaut und die Infos und danach Googelt stehen einem die Haare zu berge. Und auch hier scheint die Überprüfung von Apple nur pseudo zu sein.
Zuerst ging es Apple wohl darum die Zahl der Apps im Store möglichst hoch zu kriegen um an den Events immer damit protzen zu können. Aber jetzt merkt man wohl das der Wildwuchs überhand nimmt.
Hach ja, herrlich, genau wie ich mir das gedacht habe:
Erstmal waren die Rufe ziemlich eindeutig: “Raus mit dem Misst, Apple sollte diese Apps verbieten. Alles nur Müll”
Jetzt schmeißt Apple 5000 von diesen Schwachsinnapps raus und zack melden sich auch die Fans von solchen Apps und die Chefquerulanten zu Wort. Schon sehe ich die Wogen der Wortgefechte. “Sch*** Apple mit ihrer sch*** Zensur” -”Ich finde es gut, dass der Misst weg ist” -”Sch*** Apple die sich als amerikanische Firma amerikanischen Wertevorstellungen und den amerikanischen Gesetzesgrundlagen anpassen”, wo dann die Schwänke zu den “Killerspielen” kommen. Ich glaube ‘n paar Leute haben es noch nicht geschnallt, dass die Server des “deutschen” AppStores nicht in gerade innerhalb der deutschen Landesgrenzen stehen. Die deutschen Gesetze sind also zwar für den “deutschen” AppStore relevanter als der berühmte umgefallene Sack Reis in China, aber weniger relevant als die amerikanischen Gesetzesgrundlagen. Und dort ist es quasi egal wenn beim Nachmittagskaffee Menschen im TV oder auf dem Rechner zersägt werden, solange das Dekolleté verdeckt bleibt.
Mir aber auch egal, ich persönlich bin froh über 5000 nutzlose Apps weniger.
— PazuzuSind immer noch 90.000 zuviel…
— PeterFinde diese Apps auch unnötig, der Store wird damit voll gestopft und kaum noch Überblick. Playboy kann man damit garnit vergleichen, wer die Zeitschrift kennt weiß wieso. Lieber mehr Apps die man gebrauhen kann und nützlich sind.
— SlevinLeider haben offenbar immer noch nicht alle verstanden, dass es NICHT um eine generelle Bereinigung des AppStores geht.
— Herr Spechtlächerlich, dass manche diese zensur noch befürworten!
aber was will man von einer gesellschaft voller aphatie erwarten.
ich bin wirklich beruflich und auch in der freizeit auf apple systeme angewiesen, trotzdem ist die momentane richtung in die sich alles bewegt, nicht nach meinem geschmack!
— MatthiasMan sollte lieber mal den Müll aus dem AppStore entfernen… 90 % der Apps sind schlichtweg unbrauchbar. Und es kommt mir vor, als werde es immer schlimmer.
— EMRuizBin jetzt seit gut 6 Monaten Besitzer eines iPhones, mit dem Telefon und all seinen Funktionen sehr zufrieden,… aber bei den ganzen Restriktionen seitens Apple ist für mich auch schnell klar geworden, dass das nächste mal was anderes her muss. Dauert zwar noch 1,5 Jahre bis der Vertrag hinfällig wird, aber bis dahin hat die Konkurrenz auch noch Zeit ein wenig nachzuziehen. Google ist mir da mit der offenen Android-Platform wesentlich sympatischer… mal schaun.
— SmilerGroganApple ist der Angsthase, klar ist Android wesentlich weiter und manipuliert nicht das Gehirn des Menschen, wie Apple :( :( :(
— frageBeim angebissenen Apfel werden endlich Köpfe rollen müssen, damit diese hirnrissigen Zensuren und das darfst Du aber nicht, ich verbiete Dir das Du einen Zeichenzähler bei SMS hast Vögel rausfliegen. Das Produkt ist gut, das Angebot abseits von Apple auch, aber dann kommen ja noch die tollen Fanboys dazu, die meinen sie sind geil, sobald sie nicht mehr selber denken.
— pappnaseWenn es wie der Herr schiller sagt um den Willen der Eltern und den Schutz der kinder geht, kann man dich einfach bei iTunes eine kinderfreigabe erstellen und zack Problem gelöst!
— FelixIch hasse apps :P
— fragewiderlich, wie die applejünger alles toll finden, was apple sich erlaubt. und dann diese saudämlichen, verlogenen begründungen. mir wird schlecht! dummheit regiert die welt.
— dr.pestApple ist ja in erster Linie eine Marketing Firma (geworden). Na klar machen die gute Hard- und Software, aber die Produkte wären wohl nur halb so populär, wenn sie nicht so geschickt als der neueste digitale Lifestyle verkauft würden. Und das da nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten entschieden wird, kann man ja auch nachvollziehen.
— Appliya-StudioMir ist eine Steve Jobs’e Ehrlichkeit gepaart mit Arroganz aber immer noch lieber als solche weichgespülten Aussagen Propaganda Phil Schiller’s um solche Aktionen/Sanktionen zu rechtfertigen.
Ich glaube, Apple wird auch noch mehr Durchgreifen, um Apps mit “limited audience” wie sie es nennen auch aus dem Appstore zu verbannen. Und Phil wird sagen: “Die sagenhaften Zahl alter Menschen die neue iPad Nutzer geworden sind waren mit der Auswahl im App Store überfordert – deshalb haben wir für sie Apps mit unterdurchnittlichen Downloads entfernt.”
Der App Store ist halt Apple’s Biosphäre, da können sie Gott spielen wie sie wollen.
Die Weapon-Sim Apps bleiben aber weiter drin. Lächerlich das Ganze. Das es aber auch die Springer-App triff, ist geil. ;)
— HansiIch würde schon gerne Titten gucken dürfen.
— germain stillSex-Games auf dem C64 war auch super 8-}