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Advertising Identifier statt Cookies: Apple setzt neue Trackingmaßnahme durch

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Apple macht es Werbetreibern künftig schwerer, Nutzerinformationen auf iPhone, iPad und iPod touch zu erhalten: Laut TechCrunch lehnt Apple Apps ab, die Cookie Tracking nutzen. Ein Schritt dahin, die eigene Advertising Identifier-Technologie durchzusetzen?

Die Funktionsweise von Cookies ist auf Mobilgeräten genauso wie auf dem Desktop: Die Datei speichert z.B. Nutzungsgewohnheiten, die dann von der App oder der Website genutzt werden können. Im Gegensatz zum UDID-Tracking, bei dem die Geräte-ID zum Tracking genutzt wird, werden allerdings weniger nutzerbezogene Daten erfasst.

Mit iOS 6 zog im vergangenen September eine neue Technologie in Apples Mobilsystem ein, die alle Privatsphärebedenken der Nutzer beseitigen soll. Apple selbst bezeichnet es als “non-permanent, non-personal device identifier, that advertising networks will use to give you more control over advertisers’ ability to use tracking methods”. Man kann das Ad-Tracking als Nutzer steuern, in den Einstellungen des iOS findet sich die Möglichkeit, nutzeroptimierte Werbung durch Advertising Identifier zu deaktivieren.

Entwickler, die aktuell mit Cookies arbeiten, sollten also die Augen aufhalten und sich schon einmal mit Apples Advertising Identifier beschäftigen

Diskussion 12 Kommentare.
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  1. Das erste was ich mache wenn ich eine App Lade ist Sie dahingehend zu Untersuchen ob man das Tracking/AdMob oder ähnliches deaktivieren kann.

    Ich will das einfach nicht. Und ja ich weiß die Daten werden Anonymisiert übertragen….

    — Silo
  2. Ihr wollt intelligente Software die euren Ansprüchen genügt, jedoch die Entwicklung nicht unterstützen.

    — ddjjmm
    • Naja, wenn manche damit zufrieden sind was sie jetzt haben wollen dürfen sie das auch sein.
      Jeder ist sein eigener Herr und niemandem verpflichtet (auch nicht dem Fortschritt).
      Ich hab auch nix gegen personalisierte Werbung
      Ich weiß das viel zu viele Unternehmen schon meine Daten haben (Facebook;Google;Apple;Payback;Starbucks;etc.) und ich bin der Meinung, lasst sie damit arbeiten und mir uninteressante Werbung von Hals halten ;)

      — kleiner Pirat
  3. Verstehe nicht, warum man gegen optimierte Werbung ist. Die Balken werden so oder so eingeblendet, warum also nicht gleich mit Dingen, die mich auch interessieren? Da das Ganze anonymisiert passiert, sehe ich überhaupt keine Gefahr/Einschränkung darin.

    — Kraine
  4. Gut das es Adblock gibt um den Mist komplett auszublenden. Werbung hat bei mir eigentlich eher den gegenteiligen Effekt wenn ich an einem Gerät aktiv etwas mache und durch die Werbung gestört werde. Beispielsweise der immergleiche Toyota Werbespot vor jedem Youtubevideo hat mich dazu veranlasst die Youtube App zu löschen und durch einen Webclip zu ersetzen. In anderen Apps die man nicht so leicht ersetzen konnte und auch jedesmal eine aufdringliche, nervige, immergleiche Werbung kam schlägt mein Kaufverlangen nach diesem Produkt schon fast in Hass um…

    — komacrew

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