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Absage an Sonys eBook-App: Apple setzt neue Kauf-Richtlinien auch gegen große Anbieter durch

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66 Kommentare 66

Als wir uns am vergangenen Donnerstag ausführlich mit Apples Ankündigung beschäftigt haben, von nun an strenger gegen all jene Entwickler vorzugehen, die für den Verkauf von App-Inhalten nicht auf Apples „In-App Kauf“-Mechanismus setzen, schrieben wir:

„Applikationen die ein anderes als Apples System zum Im-App Kauf verwenden, sollen zukünftig bei der AppStore-Eingangskontrolle abgelehnt werden. Applikationen die bereits im AppStore erhältlich sind haben bis zum 30. Juni Zeit ihr Vertriebsmodell so zu überarbeiten, das 30% der Umsätze demnächst an Apple fließen.
Die möglichen Folgen liegen auf der Hand: Zeitungsausgaben im AppStore könnten bald 30% mehr als z.B. am Kiosk kosten. Ebenfalls denkbar: Die Verlage könnten auf PDF-Downloads oder HTML5-Webseiten setzen und so den AppStore komplett umgehen.“

Und haben damit die jetzt einsetzende Entwicklung leider schon vorweg genommen: Anwendungen deren Macher versuchen, ihr Geld vorbei an Apple zu verdienen – so zeigt es die jetzt bekannt gewordene Absage Apples an eine von Sony eingereichte Applikation zum eBook-Kauf, werden es erst gar nicht in den AppStore schaffen.

Apples „In-App Käufe“ werden über die in iTunes hinterlegten Kreditkartendaten abgerechnet und reduzieren den Impulskauf für den durchschnittlichen iPhone-Besitzer so zu einer Passwort-Eingabe und zwei Klicks auf das iPhone-Display. Begrüßenswert, sicher. Jedoch: Die andere Seite der Medaille hat es in sich. App-Entwickler die auf die komfortable Shopping-Option setzen, müssen 30% ihrer Umsätze an Apple abführen.

Und nun die Sony-Absage. Im Klartext bedeutet Apples neue Ausrichtung, dass nicht nur der Kauf von Inhalten über Apples „In-App Kauf“-Funktion laufen muss. Auch sollen App-Entwickler uns zukünftig keinen Zugriff mehr auf all jene Inhalte geben dürfen, die wir außerhalb des AppStores erworben haben. Ein herber Tiefschlag der auch Simfy, Napster und Kindl-Nutzer treffen könnte.

Entweder Content-Anbieter führen 30% Ihrer Umsätze an Apple ab, oder machen ihre Geschäfte auf einer anderen Plattform…

Dienstag, 01. Feb 2011, 10:26 Uhr — Nicolas
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Rede mit!
  • Bittere Entwicklung, die sicherlich auch android zu gute kommt!

    • das mit cydia wird nicht passieren… die stückzahl der jb ist einfach zu gering. leute die einen jb nutzen haben meinst andere dinge vor bzw dinge die sie nutzen wollen.. dazu gehört gewiss kein abo bei amazon oder sony für musik/zeitschriften oder co. große unternehmen werden diesen schritt niemals erwägen. abgesehen davon verstossen sie gegen die agbs von apple.

    • Das ist einfach quatsch dass Sony ein jailbreak app herausbringt. Sie könnten auch nie wider in den AppStore.

    • der jb mag „Legal“ sein… allerdings ohne verkaufsmodel und cydia!

    • @himmelläufer
      Warum genau soll oder ist Cydia illegal?
      Macht doch saurik viel Geld damit.

      Und was verstehst du unter zu wenig jailbreaker?

      Jailbreak App. Entwickler verdienen teilw. auch saumäßig was und keiner sitzt im Knast.

  • … Was passiert dann mit SBB und Zinio. Kaufe keine neue Hardware von Apple bis dies klar ist.

  • Das schreit nach Ärger aus Brüssel

  • Schon der Hammer, diese geldgierigen Äpfel!

  • Müsste dann nicht auch die ebay-App rausfliegen?
    Oder muss ich als Ebay-Verkaäufer bei einem Kauf über die ebay-App 7% an ebay, 2% an Paypal und 30% an Apple zahlen?

    • Gute Frage! ;)
      Auf Dauer wird das Apple (hoffentlich) nicht durchziehen.

    • Das Frage ich mich gerade auch. Oder meine Pizza App. Aber ich glaube das zählt nicht dazu weil du den jeweiligen Inhalt ja nicht auf dein iPhone bekommst. Also schätze ich mal.

    • ich glaube es geht hier wie „iphone_nutzer“ schon sagt um apps die man direkt (inhalt) auf dem iphone nutzt. das ist bei ebay nicht der fall. ich kann apple aber durchaus verstehen.. sie haben einen eigenen bookstore.. ob amazon oder sony die ihr app kostenlos anbieten und im app selber geld verdienen wollen (in dem sie bücher verkaufen die direkt aufs ihone/pad/pod geladen werden). hier setzt apple nun einen riegel vor… verständlich.

      • Sehe ich auch so. Nur scheinen einige hier das System „freie Marktwirtschaft“ nicht zu verstehen… Ich frage mich, wieso die „Apple und iPhone ist Scheiße Fraktion“ überhaupt diese Seite liest…

  • Find ich auch von Apples Seite her ganz korrekt!

    Die Zeitungsverlage sparen sich immerhin den Druck und das Papier…und eine digitale Version haben die sowieso…ob Druck oder nicht…somit haben die für die apps so gut wie keine kosten, verlangen aber volle Länge!

    Ergo: die sollen von mir aus gleich viel verlangen für ein Abo ( oder günstiger) und ihre Abgaben an Apple machen!

    Lg matzwell

  • Dann wird sich die Aufregung um zeitungsverkäufe auf dem iPad auch erledigen, bevor es begonnen hat.
    Denn ich werd mir dann mein Flugblatt Bild weiterhin am Kiosk für 60€ct statt am iPad für 80€ct holen.

    • Aber das erhält uns in Deutschland Buchläden. Büchereien, Kioske, Berufe wie Buchhändler, Drucker …..
      Und es erhöht unsere Binnenkonjunktur und nicht die in den USA!

      • Endlich mal ein sinnvoller post! Recht hast du!

        Abgesehen davon hat die Medaille immer zwei Seiten… Ich verstehe alle, die sagen es wär gerechtfertigt, aber auch die andere Seite.

        Ih persönlich empfinde 30%(!!!) als zu viel. Abgabe ja! Muss Ja, schließlich ist Apple der „Host“, aber 30%??? bitte…. Das is Dog lächerlich… Oligopol- bzw. Eigentlich monopolsch****!

      • Wer zu spät kommt den bestraft das Leben.
        Man kann das zwangsläufige Sterben analoger Medien und aller Art von Datenträgern sicher noch etwas hinauszögern. Mittel bis langfristig sind Bücher Schnee von gestern. Diese Berufe werden aussterben genauso wie Briefe,CDs, und Videotheken. Ob einen das nun passt oder nicht.

      • @bmxartwork
        Mag ja sein. Aber ein analoges Medium was 1000 Jahre alt ist kann man noch Heute lesen. Ein digitales Medium mit einem Alter von nur 20 Jahren kannste nur noch in den Müll werden. Entweder es ist nicht mehr lesbar oder es gibt kein kompatibles Lesegerät mehr dafür.

      • vielleicht steckt dahinter mehr wie du denkst… du würdest es in diesem fall erneut kaufen.. aber mal im erst… die digitalen medien halten ein leben lang. passt doch… zudem gibt es diese noch nicht all zu lang.. was du schreibst ist eine art schätzung.

  • Wieso geht ihr alle auf Apple los? Betrachtet es mal von der anderen Seite…die Zeitungen sind genauso geldgierig!

  • Das ist nicht ohne eine gewisse Ironie zu sehen, daß der einstige Walkman-Pionier und derzeit noch großes Musiklabel sich von Apple vorschreiben lassen muß, wie die Geschäfte laufen.

    Generell sollte es Apple aber nicht übertreiben. Manche Geschäftsfelder (zB Verlage) können einfach nicht noch 30% an Apple abdrücken. Da wird es auf Dauer Kompromisse geben müssen – oder die Kunden werden sich für das eine oder das andere Produkt entscheiden.

  • Diese Art und Weiße, mit seinen Kunden umzugehen, ist doch nun wirklich nichts neues!!!
    EBay macht das seid Jahren!!! Schließlich MÜSSEN Händler auf EBay Paypal anbieten.
    Und Paypal ist bekannter Weise in Ebaybesitz.
    Das ist seid Jahren vorm Gericht, wegen Monopolstellung etc.
    Apple ist eben auch nur eine Firma, die versucht immer mehr Geld zu scheffeln und dabei Ihre Kunden vergessen.
    Schließlich machen wir es ja auch alle mit

  • Soweit ich weiß plant Sony ja eine Art PSN-Marktplatz für Spiele auf Andoid. Später sollte diese Plattform dann auch fürs Iphone kommen.

    Dies ist dann ja somit Geschichte!

  • Das würde bedeuten das ein Amazon-App nicht weiter verwendet werden darf, außer Amazon zahlt 30% des Umsatzes oder schlägt dieses auf den Kaufpreis auf. Damit werden apps zum einkaufen nutzlos. Und ein Apfelherät verliert an wert. Da brauchen die sich nicht wundern wenn die Kunden anspringen oder JB. so wird auch bei meinen Geräten zukünftig kein update mehr stattfinden damit Jb möglich ist.
    Bevor die das angehen sollten die lieber ihr iOS sauber programmieren. Ich meine wer erinnert sich nicht daran das er den teuersten Wecker der Welt nutzt und dennoch mit seinem Arbeitsplatz spielt.

    • „[…] außer Amazon zahlt 30% des Umsatzes oder schlägt dieses auf den Kaufpreis auf.“
      Blödsinn, Thema verfehlt, 6, setzen.
      Der 30%-Anteil war für nicht virtuelle Waren die kein iOS-Content sind und die Außerhalb des AppStore und der in-App-Käufe gehandelt werden nie ein Thema. Wie kommst du auf den Schwachsinn?
      Bleib beim Thema, Depp.

  • Sehr bedauerlich…
    Android ist von der Usability immer noch an vielen Stellen echt mau, aber die Tendenz geht klar in Richtung Android. Mit diesen Geschäftspraktiken ist man eine der größten Triebfedern für jede Art von Alternative…

    Erschreckend, dass Apple dich wieder in die selbe Lage wie damals mit dem Mac manövriert…
    Android ist technisch weit weniger gut gelöst (wie Windows), wird aber ganz eindeutig das Rennen machen, auch weil Apple sich ungeschickt anstellt.

    • es wird das rennen machen weil es “frei” ist und nicht gebunden. kann ein vorteil zwecks ausbreitung sein.. allerdings auch nachteilig weil es kein einheitlichen standard gibt (sprich version 2.4 ist für alle verfügbar usw)

      • Glaub ich nicht, nur das freie OS bedeutet nicht preiswerteres SmartPhone. Das Zauberwort ist Lizenzen. Zum Vergleich:
        – Google 500 Patente im Touchscreen Bereich
        – Apple 2000
        – microsoft über 16000
        Was denkst Du wer am Ende mehr zahlt (Lizenzen kosten Geld)? Android wird es schwer haben ( leider eigentlich )

    • Android ist nach wie vor keine Alternative. Bei allen existierenden Versionen von Android (inklusive 2.3 – trotz Patch) lässt sich über eine präparierte Webseite auf das gesicherte Dateisystem des Android-Device zugreifen. Darüber hinaus hat Google nach wie vor kein Android 2.3 für das Nexus One geliefert, obwohl sie den Kunden beim Kauf versprochen haben dieses Gerät würde für länger als 6 Monate immer „up to date“ gehalten, dieses Versprechen ist nicht erfüllt worden.
      Was die „Freiheit“ angeht sieht man am besten bei Motorola-Nutzern wie „frei“ sie mit ihrem Android sind. Veraltete Software, Verzögerungen von über 6 Monaten bei Updates und als Krönung ein Lock der es schier unmöglich macht custom Firmwares zu installieren. Daumen hoch, willkommen im Knast.
      Gerade mal eins der vielen Android-Geräte wird zurzeit mit der aktuellen Firmware geliefert … und 2.3 ist seit über einem Monat veröffentlicht.
      Wenn Google sich endlich um die Sicherheitslücken kümmert (und zwar nicht erst mit einem notdürftigem Patch wenn die Lücke publiziert wird, damit sie überhaupt mal ihre Ärsche hochkriegen) und die Updatepolitik geändert wird (das Nexus One ist ein Paradebeispiel dafür, dass sich Google nichtmal für die „eigene“ Hardware interessiert, also erst recht nicht den anderen Herstellern Druck macht) kann aus Android etwas werden. Aber bis dahin möge man sich die Erwänungen von Android als Konkurrenz doch bitte hier sparen. Android ist zurzeit die reine Illusion von Freiheit und die reale Nichtexistenz von Sicherheit.
      (Sie Nutzen Android? Finger weg vom Browser, danke.)

      Was Apples „ungeschicktes“ Verhalten angeht: In der Tat sollten sie den Verlägen und Co die InAppKäufe schmackhafter machen. Apple sollte ihnen eine Plattform liefern auf denen sie ihren Kontent hochladen können und der dann über die InAppKäufe erworben werden kann. So würden sich die Verlage die Serverkapazitäten, deren Wartung, die Logistik und die Bezahlplattform sparen und die 30% wären gerechtfertigt. Und weitaus günstiger als der Druck, Transport und Verkauf im Ladengeschäft. Und auch nicht teurer als den ganzen Quatsch plus Support selbst zu betreiben.
      „ungeschickt“ ist also durchaus das richtige Wort, damit gehe ich mit dir uneingeschränkt konform.

      • Android ist nicht das Thema. 6 setzen voll vorbei du Depp.
        Leider bist du beleidigend und es gehört dir nichts anderes als 30% Aufschlag an menschlichen werten.

      • Kritikpunkt „Android“ gescheitert, bitte ließ kurz folgenden Satz von SGAbi2007:

        „Android ist von der Usability immer noch an vielen Stellen echt mau, aber die Tendenz geht klar in Richtung Android.“

        Ich habe darauf hin kritisiert, dass der ‚Zustand Android‘ aufgrund seiner gravierenden Mängel zurzeit eigentlich nicht angestrebt werden sollte.

        Was meine leichten Ausfälligkeiten angeht: Es geht mir allmählich auf den Keks, dass manche Leute etwas lesen und sich dann irgendetwas dazudichten…um sich dann öffentlich über ihre Spinnereien zu echauffieren. Dann kommt nämlich der nächste, ließt das, glaubt es sei wahr und jegliche Grundlage zu einer sinnvollen Diskussion erstirbt, weil irgendwann keiner mehr weiß was eigentlich Sache ist.

  • Das wars dan wohl für mich mit apple.
    Das ist echt eim witz simfy ist mir wichtig dan kauf ich halt google!

  • es wird das rennen machen weil es „frei“ ist und nicht gebunden. kann ein vorteil zwecks ausbreitung sein.. allerdings auch nachteilig weil es kein einheitlichen standard gibt (sprich version 2.4 ist für alle verfügbar usw)

  • Finde die Entwicklung auch sehr bedenklich. Grade im Bezug auf Zeitungen und Magazine. Meine Eltern haben ein Plus-Abo bei der lokalen Tageszeitung, die auch die Online-Ausgabe beinhaltet. Diese kann ich mir komfortabel per iPad-App laden, ohne Zusatzkosten. Wenn Apple sich nun aber mit den neuen Richtlinien durchsetzt, dürfte/wird es diese Möglichkeit in Zukunft nicht mehr geben. Und das betrifft nahezu alle Zeitungen und Magazine, denn alle haben mal angegeben, dass sie eine Lösung für Abo-Besitzer bringen wollen. So wird das aber nix.

    • hat die lokale tageszeitung ein app für apple-produkte? wenn sie kostenlos angeboten wird und du dich scheinbar nur noch anmelden musst um sie zu laden ist es doch was ganz anders wie hier besprochen. deine daten sind doch beim anbieter der zeitung hinterlegt. du hast nun kostenlosen zugriff auf die „online“version dieser zeitschrift. wo liegt jetzt das problem?

  • Finde ich gut und richtig. Mich hat diese umständliche Registrierung bei irgendwelchen Verlagen bisher davon abgehalten, iPad-Abos für Magazine und Zeitungen abzuschließen.

  • Ist doch richtig so. Apple hat den Traffic für free-apps und die Umsätze gehen voll dran vorbei. Stellt eich vor ihr seid Einzelhändler und müsst Ware zum Einkaufspreis weiterverkaufen, und der Gewinn geht zu 100% an den Hersteller. Da geht’s nicht um Gier sondern ums Prinzip. Wer die Plattform als Entwickler respektive Verkäufer von Inhalten nutzen will und damit Geld verdienen will muss den „Verkäufer“ dafür beteiligen.

    Ich finde es vollkommen richtig.

  • Also ich muss hier grade mal Luft ablassen…

    Ich finde es total unverschämt was Apple sich da rausnimmt. Es läuft wohl alles darauf hinaus das Apple User nur noch Content nutzen können andem Apple auch etwas verdient.
    Microsoft wurde vor Jahren mal auf ein paar Millionen Strafe verurteilt weil sie den Internet Explorer bei Windows vorinstalliert hatten, was meiner Meinung nach nich weiter schlimm war, da mir ja offen stand einen beliebigen Browser zu installieren. Apple hingegen schließt seine Plattform wo es nur geht, von der Zensur brauch ich ja garnicht zu reden.
    Ich bin selbst iPhone Nutzer und werde mein iPhone was grade erst ein Jahr alt ist wohl verkaufen. Ich kann und will mit der Firma Apple nichts mehr zu tun haben…

    • schaut dir den kommentar über deinen an, er bringt es auf den punkt! das mit dem ie steht auf einem ganz anderen blatt und hat hiermit gar nichts zu tun.

      • Als Einzelhändler hätte ich aber die Möglichkeit meine Waren dann von wem anders zu beziehen. Apple erlaubt nur den AppStore und genau das ist das schlimme!

    • Und die zeitung sponserst du gerne und zahlst gerne den vollen Betrag, obwohl die keine kosten haben? Kein Druck, kein papier, keine Druckmaschinen nötig…aber die Zeitung hat ja immer so viel gekostet, darum zahlen wir das weiterhin, oder?

      • Meine Zeitung z.B. beziehe ich nicht Digital sondern als Druckfassung. Mir geht es auch nicht um die Zeitung selbst…

        Nehmen wir z.B. Amazon Kindle. Ein sehr schönes Gerät womit man super Bücher unterwegs lesen kann. Hab ich meinen Kindle nicht dabei konnte ich bis jetzt um mir z.B. die Wartezeit beim Arzt zu verkürzen per iPhone auf meine gekauften Bücher zugreifen. Das wird bald nicht mehr möglich sein, sondern ich müsste mir das Buch nochmal bei Apple selbst kaufen.

      • Wie kommst du darauf?

      • @element: wie kommst du auf so einen müll? das steht doch nirgends!

  • Ist zwar schön und gut und verständlich, dass Apple Geld haben will, aber 30% für In-App ist etwas viel. Traffic hin oder her.
    Apple macht dem Entwickler vieles einfacher, aber sollte, finde ich, In-App etwas weniger finanziell ausnehmen als normal-App.

    Dass Apple aber überhaupt etwas verlangt, hätte ich genauso gemacht, immerhin bietet man einen In-app service an, was ein klein wenig an Traffic und anderen Dingen beansprucht seitens Apple, also sollte man dafür auch etwas zur Kasse gebeten werden.
    Nur mit den 30% kann ich mich nicht so anfreunden.
    10-20% wären angemessener.

  • Da würde es dann darauf ankommen, wie Amazon das handelt! Das wäre dann das gleiche wie bei Gerald ( oder seinen Eltern…siehe post weiter oben) wenn du dich dann mit PW einloggst und du Zugriff auf deine bereits gekauften Sachen hast! Normalerweise sollten dich als endnutzer diese 30% gar nicht berühren und diese dann natürlich auch nicht…das sollte der Verkäufer machen, wenn er unbedingt in diesen Markt (App.-Store) will, weil er dann mehr Umsatz ( bzw. Verkaufte Bücher oder sonst was) hat, dann soll er diese 30% zahlen! Der Umsatz wird dann zwar um 30% langsamer mehr, aber er wird mehr!!!! Das sollte auch sein Ziel sein!!!

    Nur als Bsp.: wenn du deine Sachen verkaufen willst und einen schlechten Standort hast (etwas außerhalb der Stadt) wirst du weniger verkaufen…dafür ist die Miete des Geschäftslokals gering…willst du nun mehr verkaufen brauchst du einen besseren Standort ( z.b. Fußgängerzone)…du zahlst mehr Miete, darfst aber nun deswegen nicht einfach die Produkte um diesen Prozentsatz teurer machen, sonst wirst du nichts verkaufen und pleite gehen!

    Der App.-Store ist im wesentlichen nichts anderes als ein „Standort“ wenn man so will, wo die Miete etwas teurer ist!!!

    Zuletzt: alle Firmen sind geldgierig und wollen jährlich den Umsatz steigern…wer von euch will nicht jedes Jahr mehr verdienen????

    • Du sagst es ja selber. Als Einzelhändler kann ich mir den Standort und damit meine Kosten aussuchen. Und ich kann mein Warenangebot selbst bestimmen!

      Bei Apple geht dass zurzeit nur noch bei Programmen für dan Mac. Mal sehen wie lange noch!

      • Es zwingt dich ja zum Glück niemand das iPhone o.ä. Zu kaufen! Du hast die freie Wahl! Und nochmal…du bist der Käufer…dich sollten die 30% nicht interessieren…das sollte der Verkäufer übernehmen!

        Was den Windows oder macOS als Betriebssystem betrifft: das ist keine verkaufsplattform…!

      • @Matzwell
        freie Wahl habe ich leider nicht, Das iphone hat als einziges eine Unterstützung für sehbehinderte Menschen! Bei Android gibt es so was nicht.
        Und wenn du glaubst das der Verkäufer die 30% selber zahlt verstehst du nicht viel von Wirtschaftssystemen. Die 30% zahlt immer der Kunde über den Verkaufspreis. Wo meinst du wohl bekommt der Verkäufer sein Geld her?
        Und den App-Store gibt es ja schon auf dem Mac.

  • Mal sehen, was mit Apps von Skype etc. passieren wird, da vertelefoniert man ja auch Minuten, die nicht über den AppStore bezogen wurden.

    P.S.: An die ganzen Fanboys die jetzt mal wieder das Verhalten von Apple rechtfertigen wollen, habt ihr schonmal davon gehört, dass ein Verlag o.ä. eine Gebühr an Microsoft oder einen Hersteller eines eBook-Readers entrichten musste, geschweige denn 30%?, ich jedenfalls nicht, lasse mich aber wirklich gerne eines Besseren belehren.

    Man stelle sich mal vor, Microsoft (aber auch Apple) würden für jedes Programm, für jedes eBook, für überhaupt alles was an Software auf einem Laptop, PC, oder Mac installiert wird 30% von den Entwicklern/Herausgebern verlangen.

    • Du kannst gerne etwas wie den App.-Store aufziehen und alles gratis anbieten! Alle wären dir dankbar und du wärst pleite…vielleicht kann man von dankbarkeit auch leben?!?

      Wie willst so etwas sonst finanzieren, wenn nicht über einen Prozentsatz?!?

  • Wenn Apple so weitermacht und überall kassieren und einschränken will dNn wird es da wohl hoffentlich bald folgen für die geben.
    Ich warte auf den Link zu Petitionen oder sammelklagen
    So long
    Sentimen

  • Wie soll das denn gehen? Will Apple 30% kassieren wenn ich über das Amazon-app ein Buch kaufe? Amazon wird begeistert sein…

    • Amazon erweitert mit angeboten im App.-Store seinen Markt…er erreicht damit mehr Kunden, wenn sie klug sind werden sie es akzeptieren und die 30% aus eigener Tasche zahlen! Wenn nicht sollen sie es bleiben lassen und weiterhin auf ihrer eigenen Plattform verkaufen!

  • Das „schöne“ ist, das die App-Hersteller die Preise nicht nur um 30% anheben müssen, um gleiche Einkünfte zu erzielen, sondern um ganze 43%. Und ich denke mal, diese Kosten werden in vielen Fällen beim Kunden hängen bleiben.

    • Hm, stimmt doch nicht so ganz was ich da geschrieben habe. Apple geht ja „nur“ gegen die externen Käufe vor, was bisher In-App war hatte wohl auch schon den 30% Abzug.

  • Apple hat den Knall noch nicht gehört. Warum müssen die überall noch weiter Geld verdienen. Den geht es wirklich nicht schlecht. Wenn die Zeitungen wirklich teurer werden als am Kiosk, dann wird das eine Totgeburt. Ich plane selbst ein iPad Magazin, aber wenn das so ist werde ich mich lieber auf andere Märkte umschauen, dass iPad wäre auch dann gestorben. Aber schauen wir mal. Alternativ man umgeht den Store. Was ich dann auch machen werde.

  • Ich hoffe damit fliegen sie ordentlich auf die Fresse. SO gehts nicht! Abgaben OK, aber dann noch anderweitig erworbene Abos etc. (Simfy..) ausschließen?

  • Ehrlich gesagt verstehe ich euer Problem nicht. Apple bietet den Appstore an, wo die Leute ihre Apps anbieten können. Da verlangt Apple 30% vom Umsatz. Damit die Leute aber nicht 20 verschiedene Apps anbieten müssen, um die unterschiedlichsten Bedürfnisse der Leute zu befriedigen, und die Leute nicht 20 Apps kaufen müssen, damit sie das nutzen können, was sie eigentlich wollen, bzw. nicht die Eierlegende-Wollmilchsau für teures Geld kaufen müssen, mit unzähligen Funktionen, die garnicht brauchen, bietet Apple die Möglichkeit von In-App-Lösungen an. So kann sich der Kunde genau das Paket zusammenstellen, dass er wirklich haben möchte, mit nur den Funktionen, die er wirklich braucht. Nur wieso sollen die individuell zusammenstellbaren Apps anders abgerechnet werden, als die Apps, die einen statischen Funktionsumfang haben? Dadurch benachteiligt man die Entwichler, die eben nicht modularisieren.

    Was die eBooks und Zeitschriften angeht. Sorry, aber hier muss man sich ein anderes Vermarktungsmodell überlegen, als eine Funtktionalität zu missbrauchen, die eigentlich für was anderes gedacht ist. Zudem finde ich In-App-Lösungen in diesem Bereich sowieso schwachsinnig, denn es muss ein plattformunabhängiges Modell her. Denn ich möchte meine Zeitschrift oder mein eBook nicht ausschließlich auf dem iPhone/iPad lesen können, sondern auch auf meinem Android

  • Genau richtig von Apple , die lassen sich nicht verarsch………

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