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1Password: Die Zeit zum Umstieg scheint reif

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47 Kommentare 47

Drüben auf ifun.de haben wir 1Password als einen der sechs sehenswerten Mac App Store-Rabatte zur WWDC genannt – mit Blick auf die ebenfalls ermäßigte iOS Universal-Applikation des plattformübergreifenden Angebotes wollen wir auch hier noch mal eine Lanze für den Passwort-Manager brechen, der nicht nur im Mac-Affinen Freundeskreis sondern inzwischen sogar eine Generation weiter nach oben genutzt wird.

Solltet ihr 1Password noch nicht kennen, hier die Kurzfassung: Der Passwort-Manager besteht einer Desktop-Anwendung (diese ist sowohl für Mac als auch für Windows-Nutzer erhältlich) und einer iOS-Applikation die, je nach Größe des persönlichen Geräte-Parks, als universeller Download für iPhone und iPad oder in zwei Geräte-spezifischen Varianten geladen werden kann.

Ist 1Password überall installiert, muss nur ein Master-Passwort vergeben werden. Hier nimmt man am besten ein ordentlich langes und überdurchschnittlich sicheres – es ist eh‘ das letzte, das ihr euch merken müsst. Anschließend noch die 1Password Browser-Erweiterung installieren und ihr seid fertig.

Zukünftig merkt sich 1Password alle Online-Accounts, Kreditkarten-Informationen, Angaben zur Person (der Profil-Manager kann mehrere Adressen verwalten) und Lizenzschlüssel für gekaufte Software.

Die Browser-Erweiterung füllt Webseiten-Logins und Adress-Formulare aus – ein Feature, das sich auch auf iPhone und iPad nutzen lässt – generiert sichere Passwörter auf Zuruf und kann den eigenen Schlüsselbund verschlüsselt über den Online-Speícher Dropbox oder lokal, über das private W-Lan mit den mobilen Geräten abgleichen.

 

Das nicht ganz billige Komplett-Paket aus Rechner- und iOS-App ist zum WWDC-Auftakt heute stark reduziert und uneingeschränkt empfehlenswert. Die Module im Überblick:

Montag, 11. Jun 2012, 17:07 Uhr — Nicolas
47 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • kanni ch auch echt empfehlen. nurd ie PIN-abfrage beim Multitasking nervt manchmal ansonsten top.

    • Du könntest in 1Password einstellen, dass die PIN-Abfrage erst nach ein paar Minuten erfolgt. Dann kannst du auch ohne PIN-Abfrage „multitasken“. Immer natürlich ein Austausch von Convenience und Security.

  • Passwörter speichert man nicht digital auf einem Gerät, das solltet ihr wissen!

    • Besser geschützt so, als PIN Nummern als Handynummern zu „tarnen“, EC-PIN auf die Karte zu schreiben oder überall nur das gleiche Passwort zu verwenden was im dümmsten Fall auch noch „1234“ oder „Passwort“ ist….
      Und ich nutze 1Password hauptsächlich zu hause am Mac, da es komfortabel ist und wenn den Mac einer klauen will muss er eh erst in meine Wohnung einbrechen. Aber selbst dann ist 1Password noch sicherer als die Passwörter im Browser im Klartext abzuspeichern und wesentlich angenehmer und komfortabler als jedes mal Benutzername und Passwort eintippen zu müssen!!

    • Und wie merkst du dir >200 sichere Passwörter? Da ist mir eine verschlüsselte Datenbank noch am liebsten.

    • Na, wie sieht denn Deine Alternative aus?

      • @BG-On: Besser wäre es. Wenn du so Pappnasen wie last.fm oder Linkedin hast, die dein Passwort verhältnismäßig leicht in Klartext zu Tage fördern und diese Passwörter zusammen mit deiner Mailadresse das Tageslicht erblicken, reichen wenige sichere Passwörter nicht.

    • Genau. Passwörter hat man auf kleinen „unverschlüsselten“ Zettelchen in der Brieftasche. Diese sichere Alternative von Oma und Opa hat sich ja schön immer bestens bewährt ;)

      • Genau so ist es Blue!

      • Zettelchen mit wichtigen Passwörtern, versteckt in einem Buch im Regal. Digital sind keine gespeichert, obwohl ich damals 1Passwort umsonst bekommen habe, es aber aus „gesunder“ Vorsicht nicht verwende.

        Wer viele „unwichtige“ Passwörter verwendet, mag hier richtig sein.

      • Kurzer Nachtrag, habe 2.500 Bücher (analog), das Richtige zu finden dauert also entsprechend.

  • „Die Browser-Erweiterung füllt Webseiten-Logins und Adress-Formulare aus – ein Feature, das sich auch auf iPhone und iPad nutzen lässt“ mit dem Lesezeichen funktioniert es bei mir leider nicht mehr zuverlässig und alles weitere wäre zu tiefgreifend ins OS was Apple ja leider unterbindet. Jemand n Tip wie es scheinbar ja dennoch funktioniert?

  • Ist das jetzt besser als Last pass ? Das macht anscheinend das gleiche und ist kostenlos !

  • Gerüchthalber soll doch Apple da was eigenes planen. Auch für Passwörter, Kreditkarten, etc und mit iCloud Sync auf alle Geräte. Einziger Nachteil wäre halt, dass es eventuell nicht mit Windows synct. Aber das ist vielleicht nicht für alle relevant. Ich würde mit dem Kauf, wenn ich es noch nicht hätte daher erstmal noch die Keynote abwarten, ob da nicht was vergleichbares von Apple kommt.

  • ich bin ja mal gespannt, ob dieses gesamte Paket mit Mountain Lion nicht überflüssig wird ;)

  • Kostet die Windows Anwendung wirklich nur 49$ oder meint ihr 49€?
    49$ wären nämlich nur a. 39€, ein großer Unterschied…

  • Ich bin immer ein Freund von allem gewesen, was einem das Leben vereinfacht.
    Aber meine Finanzdaten (Kreditkarten, Paypal, etc.) und Kennwörter diverser Accounts zentral auf einem – angeblich – verschlüsselten Datenbanksystem abzulegen finde ich noch immer riskant.

    Für unwichtige Dienste wie Social Networks kann man sich das sicherlich ansehen, dennoch wäre ich bei wichtigen Dingen vorsichtig.

  • Ich kann Wallet empfehlen! (iOS & Mac)

    • ich bin auch seit vielen jahren „wallet“ nutzer und nachwievor sehr zufrieden. ich hatte mir 1password vor einiger zeit angesehen, aber wallet taugt mir mehr.

  • Meine PW sind in meiner Gehirn-App. gespeichert. Kann ich jedem nur empfehlen. Mit den Erweiterungen „Kritisches Hinterfragen“ und „Kopf einschalten“ habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Das beste ist, es gibt sie Gratis und APIs sind massig vorhanden, somit bin ich auch in einigen Jahren noch up2date.

  • Ich nutze mSecure. Und bin sehr sehr zufrieden.
    Ich hatte mir meine ca. 250 Accounts von Excel mit dem Windows Client eingehackt und dann in der iPhone App weiter gepflegt.
    Backup der DB ist eine verschlüsselte Datei und kann unter Drop ox gespeichert werden.
    Dies überlebt dann da auch ein iPhone Reset oder Neukauf…

  • Solange ich die verschlüsselte Datenbank dann nicht zwischen iPhone, iPad und Mac synchen kann, ist das für mich noch keine Kauf-App.

  • KeePass ist mein absoluter Favorit!!! OpenSource kostenlos und hat alles was auch 1password hat und aus meiner Sicht sogar noch einen Vorteil ggü. 1password. Man kann zusätzlich noch eine Schlüsseldatei zum Öffnen des PW-Containers definieren, die ausgewählt werden muss. Das vermisse ich bei 1passwort schmerzlich, denn es ist ein zusätzlicher Schutz neben dem einzigen Masterpasswort!

  • Der Apple Store ist zur zeit nicht erreichtbar

  • Nutze schon seit Jahren RoboForm und kann es nur empfehlen.

  • Und wenn ich mich jetzt mal auf einem anderen Rechner irgendwo einloggen will kenne ich das Passwort nicht für die gewünschte Seite da es von 1Pw generiert wurde. Oder kann man das auf dem iPhone dann anzeigen lassen?

  • Leider gibt’s da keine eigenen Kategorien wie bei Splash ID :-( für mich war’s daher nicht einsetzbar

  • Was bei mir damals nicht ging ist, dass ich ohne Desktopanwendung kein Dropbox-Backup erstellen konnte. Weiß nicht ob es jetzt geht. Aber für mich war die App bisher ein Fehlkauf, da ich 1Password für den PC nicht kaufen will. Ich möchte nur eine Datenbank auf dem iPhone und für den Fall der Fälle ein Backup aus der Dropbox ziehen können ,sollte das iPhone abhanden kommen.

  • Keepass auf dem PC, Passwortdatei auf Dropbox, Kypass auf dem Iphome/Ipad kostet zusammen 1,60 € und ist genauso sicher und bequem.

  • Ganz ehrlich, das mag ein nettes Und komfortables Programm(e) sein, aber m.E. deutlich zu teuer. Es gibt genügend andere kostengünstige oder kostenlose Lösung – vielleicht nicht ganz so bequem – die ich hier vorziehe. Davon abgesehen halte ich persönlich nichts davon solche sensiblen Daten auf allen meinen mobilen Geräten zu verteilen. Die Geschmäcker sind unterschiedlich so gesehen muss jeder für sich entscheiden, ob ihm das das Geld wert ist.

  • Sorry, viel zu geuer, ich nutze daher lieber Keepass und die Daten liegen auf meinem Server, was ich besser finde. Aus meiner Sicht ist der Gesamtpreis eine Frechheit.

  • Seid ihr des Wahnsinn’s fette Beute?!
    Passwörter gehören offline gespeichert und auf handschriftlichen Zetteln notiert versteckt, alles andere ist unsicher!!!! Wer auch nur eine minimale Sicherheit will, muss sich halt an und an die Mühe machen, da und dort ein Formular ausfüllen zu müssen und sich verschiedene Logins zu merken. Angenehmer Nebenaffekt: gut fürs Gehirn!

    • Da hast du recht, werde mir alle meine über 100 Computergenerierten 16-Stelligen Passwörter merken und im Herbst bei Wetten-Das auftreten.

      Der zukünftige Wettkönig;)

  • Habe mir die Pro-Version für iPhone und iPad gekauft. Habe jetzt die Passwörter im iPad eingetragen. Wie funktioniert die Übertragung auf das iPhone. Sehe dort nichts, geht das über die Cloud von Apple. Dropbox funktioniert ja nur wenn man die Windows Version von 1PASSWORD installiert hat. Gruss Moby

    • Über die iCloud soll es bald möglich sein. Aber mit der Dropbox geht es am Mac trotzdem, steht übrigens auch im Artikel und ein paar Mal in den Kommentaren ;)

  • Ich kann nicht glauben, dass diese Preise ernst gemeint sein sollen und dass das jemand kauft, der von Alternativen weiß!
    Ich nutze Keepass (OpenSource) unter Windows (aber auch für Mac verfügbar), Keefox als AddOn für Firefox (verbindet sich mit Keepass) und MiniKeepass auf dem iPod touch – alles kostenlos und hat (soweit ich die Beschreibung von 1Password verstanden habe) dieselbe Funktionalität. Ok, beim Dropbox-Support bin ich gerade nicht sicher, das kommt für mich aber ohnehin nicht in Frage.

  • Ich kann echt nicht fassen, das die Nutzung solcher Software empfohlen wird. Wer ist den hier alles unterwegs, Grundschulkinder? Passwörter speichert man analog, auf dem Papier, und je nach Arbeitsspeicher im Hirn. Eine Software ist eine Software, und potentiell unsicher. Wie viele Passwörter habt ihr den alle, das so eine Software nötig ist. Ich habe etwa 30, und alle in der Birne.

    • Toll! Gut das du dir soviel merken kannst. Dafür bekommst du jetzt auch nen Keks. Man darf nicht immer von sich auf andere schliessen. Viele nutzen 1Password schon seit Jahren und sind begeistert. Manche müssen auch noch was anderes in ihrem Kopf haben außer dem Stundenplan und 30 Passwörtern.

  • Meiner Meinung nach stimmt hir das Preis/Leisungs Verhältnis nicht.
    Persönlich bevorzuge ich LastPass.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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